Samstag, 18. März 2017

Zwischen Töne zum Gartenprojekt...


Wie ihr seit einigen Tagen hier sehen könnt, beginnt das Zaubergarten Projekt und ich muss sagen, das nach nur drei Tagen schon echt viel bewegt wurde. 

Ich finde das alles sehr aufregend und muss mich stark zusammenreißen, nicht den ganzen Tag dabei zu stehen und den Landschaftsgärtnern bei der Arbeit zuzusehen. Ich schaue etwa ein bis zweimal kurz, und bin dann sofort wieder verschwunden. 

Heute ist Samstag, niemand ist da, draußen stürmt es. Somit habe ich für einen kleinen Blog Eintrag ein wenig Zeit….

Ich kann es kaum erwarten, dass alles bepflanzt wird , denn wir haben schon eine Menge Ideen für diesen Bereich. Jetzt suchen wir noch Menschen, die uns unterstürzen, beispielsweise mit Gartendekoration, Bänken und /oder auch Spenden. 

Ab einem gewissen Spendenwert, wird auch ein Werbeschild  aufgefangen werden. Am Rande des Gartens wird eine große Infotafel stehen, wo alle Sponsoren und Helfer abgebildet sein werden.  Auch soll es in den Sommermonaten kleine Kunstausstellungen dort geben, dazu fehlt mir dann aber auch noch ein kleines Teehaus. Alles Behinderten gerecht und Familienfreundlich.

Ach, einfach Wahnsinn eigentlich!!!

Wenn ich daran denke, fange ich vor Freude an zu tanzen! Auch wird in diesem Jahr noch einiges an der Außenanlage auf dem Hof passieren. Dazu nehmen mir endlich an der Schatzsuche der Touristik teil, das bedeutet für uns, mehr Besucher und mehr Werbung. 

Es fließt....es bewegt sich weiter....wir tanzen mit den Geistern .

Somit bin ich im Moment sozusagen, ein strahlender Glückskeks….

Auch mein Partner hat sich entschieden, seine Kraft und Energie ausschließlich dem Hofprojekten zu widmen. Nach vier Jahren im Ferienpark hat er gekündigt, um mir wieder den Rücken frei zu halten und auch um  einiges für den Hexenladen herzustellen. Wie früher auch schon. Und darüber bin ich schon sehr erleichtert, denn ich kann wieder viel mehr Termine und Seminare geben.....

Des Weiteren gibt es eine Menge auf dem Hof zu tun, drinnen wie draußen. Es wird sicherlich wieder einmal ziemlich „eng“ werden, aber wir kennen das nicht anders. Das Geld wird natürlich fehlen, aber jetzt heisst es, sich ganz auf den Hexenhof zu konzentrieren.

Wer bei mir kauft oder Seminare bucht, weiß ja auch, dass ich mir das Geld nur bedingt in meine eigene Tasche stecke, sondern immer auch viel für die Allgemeinheit davon finanziere. 

Wie eben jetzt den Kräutergarten, oder die Kinderhexenkräuterschule. 
Ich freue mich riesig, denn mit Erstellung dieses neuen Areals, lässt sich um einiges besser mit Kindern, wie auch mit Erwachsenen arbeiten.

Übrigens sind Pflanzenspenden ab Mitte Mai herzlichst erwünscht, außerdem suche ich noch Göttinnen Statuen für den Garten ....und und und…

Für mich ist das alles, wie es gerade läuft, ein Geschenk der Götter an uns! Es zeigt uns, dass wir den richtigen Weg gehen und das die ganze Arbeit, die Nerven, das Bangen, sich gelohnt haben und nun belohnt werden! 

Und ich freue mich schon riesig, den neuen Zaubergarten mit meinen Zauberfrauen einweihen zu können!!!!!!!!!!!
Und zur Eröffnungsfeier ist jeder eingeladen der mag! Aber bis dahin werde ich auch weiter mit kleinen Filmen von den Entwicklungen berichten….


Freitag, 3. März 2017

Völkerkunde Museum Hamburg


Den halben Tag habe ich Fotos sortiert, gesichtet und bearbeitet…Wahnsinn. Und immer noch ist diese Energie von gestern spürbar. Ich berichte meinen Zauberfrauen von meinen Erfahrungen und bekomme immer noch weiche Knie von all den vielen Eindrücken und Geistern gestern.

Ich räuchere mich, räuchere erst Paulo Santo dann Weißen Salbei, all das kennen diese Geister und sie lieben oder hassen es. „Gute Geister bleiben-schlechte vertreiben“. Ist heute sehr sinnig, nach diesem Tag im Museum Hamburg….

Ich lehne mich gerne über meinen Tellerrand hinaus, blicke gerne auf andere Naturvölker und lerne dazu. Denn letztendlich sind wir ja dann doch alle ein Volk, das Volk der Menschen. Unterteilt lediglich nach Haut und Haarfarbe und Herkunft. Aber dennoch: Eine Rasse-ein Volk. Und am meisten kommt dies bei den Ursprüngen der Naturverehrung zum Tragen. Denn immer wieder stelle ich fest, alles beginnt beim Ursprung. Schamanismus hat eine Wurzel, egal wo! 


Gereizt hat mich das Völkerkundemuseum Hamburg schon vor sehr vielen Jahren, auch wegen seiner Umfangreichen Sammlung an Hexenwerken, welche aber momentan geschlossen ist. Hexen Archiv nennt es sich. Momentan unzugänglich. Schade, aber alles hat seine Zeit und es wird wieder geöffnet werden, ein Grund dann nochmals hinzufahren. Damals war es zu weit und ich hatte keine Zeit.

Diesmal interessierte mich die Ausstellung „Kubas Geister“ sehr. Bevor diese im April zu Ende ist, wollte ich noch unbedingt dort hin. Das hatte verschiedene Gründe.

Da wir im Sommer auf einer authentischen Santeria/Voodoo Hochzeit sein werden, war es selbstredend, mich darüber intensiver kundig zu machen. Aber so oder so, es war nicht nur dieses Thema, auch alle anderen Ausstellungen, waren wie gemacht für „uns“, denn ich reiste nicht alleine, sondern mit Mann und Tochter an.  

Der Museumsbau selbst ist beeindruckend.  

Der zwischen 1908 und 1912 errichtete Bau steht heute als ein Beispiel für späte Jugendstilarchitektur unter Denkmalschutz. Eine Erweiterung der vorhandenen Nutzfläche um mehr als das Doppelte war von Anfang an vorgesehen. Ein weiterer kleinerer Bauabschnitt war 1929 fertig gestellt worden.  Schon alleine der große Vorraum mit der Freitreppe rechts und links, zeigt Charakter und Stiel. Die riesen Flügeltüren am jeweiligen Ende eines der Ausstellungsräume und viele kleine Details, machen einen Besuch in diesem Gebäude schon zu einem kleinen Abendteuer für mich. Es gibt eine Bibliothek und mehrere Hörsäle. 

Wir begannen mir unserer Exkursion auf bekannterem Boden, den nordamerikanischen Ureinwohnern, die mir eh immer wieder in meinem Leben begegnen. Diese Energie ist mir nahe, also schauten wir uns in diesem Bereich erst einmal um. Es war alles recht „Erdig „gehalten, mit warmen Farben und mit leiser Trommelmusik im Hintergrund. 
Dazu muss ich sagen, das ein jeder Raum, ein jedes Thema seine unterschiedliche Aura hatte. Jeder Raum war je nach Ethnie anders gestaltet.





Indianer Nordamerikas. Eine Spurensuche…

In dieser Ausstellung präsentiert das Museum eine Auswahl seiner indianischen Schätze. Spiritualität und Heilung, Kommunikation, Schönheit und Geschichte – Tradition begegnet dem modernen indianischen Leben.


Im Dezember 2008 öffnete diese Ausstellung, deren Mittelpunkt das spirituelle Langhaus mit Masken der Nordwestküste bildet. Tipis der Plains-Indianer, der Nachbau eines Pueblo-Hauses, Jahrtausende alte Pfeilspitzen und wertvolle historische Fotografien indianischer Würdenträger geben mit etwa 500 weiteren Objekten einen Einblick in die verschiedenen indianischen Kulturen Nordamerikas. 

 



 Dieser reicht bin in die indianische Gegenwart. Wir finden Ausstellungsstücke moderner indianischer Kunst, die Tradition und Moderne verbinden. Eine Schwitzhütte, wie Tipis durften dabei natürlich nicht fehlen.
Nach den Nordamerikanischen Natives wanderten wir wie automatisch zu den Inuit. Schon beim Hineinkommen in den großen Raum, strahlte uns das helle weiß aber auch die leichten kalten Farben der Nordlichter entgegen. 
Auch hier fanden sich wieder der Glaube an die Spirits, die Geister und die Beseeltheit der Natur, genau wie bei den Indianern. Auch das Kunsthandwerk schien, zwar auf die Verhältnisse angepasst, aber dennoch sehr ähnlich.

 Diese Ausstellung beleuchtet die Lebensweise der heutigen polaren Völker im Wandel der Zeit, vom 19. Jahrhundert bis in die aktuellste Gegenwart. Das Museum zeigt, welche gemeinsamen, aber auch unterschiedlichen Antworten die jeweiligen Polarvölker auf die Herausforderungen ihrer extremen Umwelt in der Vergangenheit fanden. Gleichzeitig geht sie der Frage nach, welche Bedeutung diese traditionelle Lebensweise heute noch für die Identität der indigenen Bevölkerung hat. 




 


Erstmals in Deutschland werden einzigartige Leihgaben aus der Kunstkammer St. Petersburg gezeigt, darunter ein komplettes, kaum bekanntes Schamanengewand und Masken von den im nördlichsten Sibirien lebenden Nganasanen sowie über 200 Jahre alte Stücke von den zu Alaska gehörenden Aleuten und der Kodiak-Insel. 
Eine spektakuläre Schamanenmaske der Yupik-Eskimos aus Alaska , Kleidungsstücke aus Darmhaut, Robben- und Rentierfell sowie Vogelbälgen, ein Kajak der Inuit aus Grönland, ein Rentierschlitten der Sami Nordeuropas sowie kunstfertige Schnitzereien aus Walrosszähnen sind nur einige der Ausstellungs-Highlights. Die materielle und spirituelle Verbundenheit der Menschen mit den Naturgegebenheiten und insbesondere der Tierwelt ist eines der Schwerpunktthemen der Ausstellung. 


Man konnte nicht nur stupide davorstehen, um zu lesen oder zu staunen, zu bewundern oder wissend den Kopf zu neigen, nein ab und an, kann man als Besucher auch ein wenig experimentieren oder wurde angeleitet, seine Sichtweise ein wenig zu ändern. Was aber nur dem aufmerksamen Betrachter, oder eben, Kindern, bewusstwird.  Wie die vielen unterschiedlichen Namen der Inuit für Schnee, die von der Decke herabhängen, beispielsweise.


















Danach beschlossen wir die obere Etage über die große Freitreppe zu erforschen und wurden von drei fast 10 Meter hohen Wächtern begrüßt. Ich war unheimlich von ihnen angezogen und so irgendwie nahmen sie tatsächlich den gesamten Raum ein, mit ihrer Energie. 


Welche ich aber nicht unbedingt als positiv empfunden habe. Wir wechselten den Raum und traten zu „Kubanas Geistern“. Hier war die Ausstellung an sich schlicht gehalten, mit Video Material und viel Information, die sicherlich ihre Zeit zum Lesen benötigte. 




In der Kolonialzeit Kubas passten die aus Afrika stammenden Sklaven ihre religiösen Praktiken an die spanische Kolonialgesellschaft an, die von der katholischen Kirche geprägt war. Bis heute sind Altäre aus katholischen Heiligen, Knochen und Opfergaben feste Bestandteile der afrokubanischen Religionen wie Santería und Palo Mayombe.








Die zum ersten Mal ausgestellten Objekte erzählen von der Reise afrikanischer Götter, von karibischen Identitäten und gelebtem Glauben. Damals, wie heute. Wandlungsfähig mit den jeweiligen Einflüssen.





Die Götter und Geister haben ihre Wurzeln in Afrika. Während der Periode der Sklaverei stießen sie teilweise bereits auf dem afrikanischen Kontinent auf christliche Vorstellungen. Auf Kuba trafen sie dann auf die katholischen Riten der Spanier. 






Die Ausstellungsstücke, mal tiefschwarz und fast schon gruselig, mal bunt und sehr freundlich, ja beinahe überheblich verspielt, und verrückt. Die Töpfe kamen mir natürlich sehr nahe und wie eigentlich immer, zogen die Wasserspirits mich am meisten an.
Danach zogen wir weiter in den Bereich Bali…irgendjemand hatte da wohl ein Geistwesen vergessen, denn bei dem Bali Tempel beengte mir glatt eine Ratte, sehr realistisch aber dennoch ein Spirit. Ich erschrak und lachte zugleich. Also ziemlich lebendig das alles hier. Obwohl Bali für mich dann doch eher uninteressant blieb. 

 Danach ging es einen Raum weiter, der mich tief beeindruckte und auch heute noch ganz tief berührt.


 















Masken aus Neuguinea, dem Bismarck-Archipel und den benachbarten Inselstaaten
Masken, Tanzgeräte und Ahnenfiguren aus Neuguinea, dem Bismarck-Archipel und den benachbarten Inselstaaten geben sich ein Stelldichein im abgedunkelten Rund der Ausstellung.
Die genialen Schöpfungen aus pflanzlichen und tierischen Materialien bilden einen Reigen aus bunten Farben und phantastischen Formen. 



 Habe die Fotos ein wenig nachbelichtet, es ist noch viel dunkler in diesem Raum...







Sie laden ein zu Begegnungen mit der Welt der Geister und Ahnen jener fernen Tropeninseln. Und sie tanzen! Ja, ich hatte das große Glück, das wir allein dort waren, und das für lange. Da mein Mann mit Stativ fotografierte und ihn dieser Raum, der im Rund, wie eine Acht angeordnet ist, auch sehr beeindruckte, nahm ich mir die Zeit, mich einfach hinzusetzen um alles auf mich wirken zu lassen….

Viele der über 100 Jahre alten Stücke sind einzigartige Belege für die kulturelle Vielfalt und das traditionelle Erbe der Inselbewohner.


Im 19. Jahrhundert waren Maskenauftritte zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens – vielerorts sind sie es auch heute noch. Die Masken haben viele Gesichter. In ihrer Gestalt zeigen sich die Wesen der Urzeit, treten die Ahnen in Kontakt zu den Nachkommen und weilen die wilden Geistwesen aus dem Busch zu Gast bei den Menschen.
Die Begegnung mit den Masken gibt Einblick in religiöse Vorstellungen und soziale Beziehungen: Verehrung der Ahnen, Zyklen des Feldbaus und Feierlichkeiten anlässlich der Übergänge , Initiationen, gehen häufig mit dem Auftritt von Masken einher. …
Im leisen Trommeln saß ich da und hatte plötzlich das Gefühl, das alle Geister im Kreise um mich herumtanzen, immer schneller und schneller wurde der Reigen. Dann musste ich aufstehen, denn mir wurde ganz schwindelig. Es war einfach eine tolle Erfahrung dort drinnen…und wenn ich noch immer die Augen schließe, habe ich das trommeln und die vielen Geister in meinen Gedanken. 




Meine Tochter machte es sich schon mal auf den Stufen des nächsten Raumes bequem um sich kurz auszuruhen. So ein Museumsbesuch ist schon anstrengend, aber überall findet der Besucher Sitzmöglichkeiten. 
 Wir betraten den Raum des Maori Ahnenhauses…
Meisterwerk der Maori

Seit 100 Jahren lädt es Besucher in Hamburg ein, in die Welt der Maori einzutauchen.
Rauru und birgt einen großen Schatz an Geschichten. Das Haus erzählt in ausdrucksstarken Schnitzereien, filigranen Flechtarbeiten und geschwungenen Farblinien von der Entstehung der Nordinsel, dem Kampf gegen die Sterblichkeit, der Macht der vulkanischen Urgewalten und menschlichen Streitigkeiten.

Es öffnet einen Blick in die Welt der Ahnen, Legenden und Traditionen, denen sich die Maori bis heute aufs engste verbunden fühlen. Seine bewegte Geschichte weist das Haus als ein einmaliges Zeitzeugnis aus.


Versammlungshäuser haben einen zentralen Stellenwert im Leben der Maori. Sie zeichnen sich durch ihre aufwendigen Schnitzereien und Verzierungen aus. Seit jeher sind sie Orte der Begegnung, an denen Gäste begrüßt und Verstorbene verabschiedet werden. Jedes Versammlungshaus erhält einen eigenen Namen, da es als Verkörperung eines wichtigen Vorfahren gilt.

Namenspate für RAURU war der Ahne, der sich um die Schnitzkunst verdient gemacht hat. Er ist bei den Te Arawa auf der Nordinsel Neuseelands von besonderer Bedeutung. Die Vorfahren der Maori sind in den geschnitzten Figuren präsent und strahlen durch diese ihre vorhandene Kraft aus. Den einzelnen Teilen des Hauses entsprechen menschliche Körperteile, so wird beispielsweise der Dachfirst als RAURUS Rückgrat und die Maske oberhalb des Hauses als sein Gesicht betrachtet. 

Das Haus wird so zu einem einzigartigen Wesen, dem bis heute großer Respekt entgegengebracht wird. Das Haus präsentiert sich in einer hellen und freundlichen Umgebung. Wissenswerte Geschichten über die Entstehung des Hauses, über die Legenden der Ahnen und Götter und schließlich über Leben und Kultur der Maori werden dort erzählt.

Am liebsten hätte ich mich dort auf den Boden gesetzt, meine Clanfrauen im Kreis versammelt und für die Heilung von Mutter Erde getrommelt…das war ein starkes Bild in meinem Kopf, was im Haus entstand. 

Einige Zeit später folgten wir den Weg zurück, nach unten. Dort gab es erst einmal eine kleine Pause mit Milchkaffee und Keksen. Und dann machten wir uns an den Rest der unteren Räumlichkeiten.
Spannend war noch , gerade auch, weil ich mit meiner Tochter dort war die Ausstellung:
Die Gesichter der Schönheit...
Die Vielfältigkeit der Kulturen Afrikas zeigt sich auch in den unterschiedlichen Schönheitsidealen, die auf diesem riesigen Kontinent zu finden sind. Jede Region, jede der mehr als 2.000 Ethnien besitzt ihre eigenen Ideale, die sich in der Frisur, der Verzierung oder Bemalung des Körpers, in einem besonderen Gang, in der Ausformung bestimmter Körperteile – z.B. Augen, Mund, Hals, Bauch und Gesäß – widerspiegeln. 

In Afrika halten sich eigene afrikanische Schönheitsideale, die sich anhand von traditionellen Masken und Skulpturen oft über Jahrhunderte zurückverfolgen lassen. Und da durfte natürlich der Altar der „Mami Water“ nicht fehlen, einer Wassergöttin, die für Schönheit, Erotik und Wohlstand steht.
Vorher trifft man auf den Raum der  
Ethnologische Feldforschung  in der westafrikanischen Savanne. 

Erdherrn, Wahrsager und Häuptlinge erzählten von Opferriten, Jugendweihen und dem Ackerbau. Mit der bedeutenden Sammlung von über tausend Gegenständen aus Alltag und Religion.

Die Fundstücke und Aufzeichnungen sind  in einer Ausstellung aufbereitet und zeigen neben dem Schatz an traditionellen Ritual- und Alltagsgegenständen auch die damalige Arbeitsweise und das Verständnis ethnologischer Forschung. Da habe ich auch viele „magische Utensilien und Fetische“ wiedererkannt, wie Mojobags, beispielsweise.
 Internetseite des Museums: www.voelkerkundemuseum.com