Montag, 26. Januar 2015

Ein Kreatives Winterwochenende und mehr...


Was für ein zauberhaftes Wochenende! Was für ein Traum Winter Wetter! Strahlender Sonnenschein und Kälte, kaum Wind. Immer wieder verliebe ich mich neu in diese Landschaft und in die Einsamkeit....
Heute ist der Schnee schon wieder geschmolzen, es ist trüb und diesig. Uselwetter. Macht nix.Ich bereite mich momentan auf die neue Saison vor. Werkel in der Zauberwerkstatt. Probiere und Experimentiere....

  
Ich bin momentan ganz in meinem Hexen Element und eins mit Allem. Erst gestern habe ich einen wundervollen Film gesehen, bei dem es um Glück ging. "Hector auf der Suche nach Glück" hies der. 
Dies ist hier mein ganz persönliches Glück. Nach 10 Jahren kann ich abgeben, hängt nicht mehr alles nur an mir. Ich kann mich ganz auf das konzentrieren, was meine berufung ist. Kann wieder vieles selbst machen und die Eso Massenware kann ich meiden..und habe meinen MAGISCHEN Platz gefunden....
Immer wieder habe ich neue Ideen: bzw greife Dinge auf, die ich vor zwanzig Jahren mal gemacht habe, oder als jung Hexe. Schaue in meine Rezepte Sammlung und finde dies und das....Erfeue mich an den vielen Kleinigkeiten, die hier so passieren. Momenten genieße ich diese unglaubliche Stille hier oben und wandel sie in Kreative Magie um.

Eine alte Idee  ( unter vielen) sind die Give Aways:
 *Hexen Give Aways* mit allerlei schönen und duftenden Dingen gefüllt und besprochen, sollen diese kleinen Dinge, einfach mal ein wenig Zauber verbreiten. Edelsteinchen , Muscheln, Kräutern...eben ganz klassisch. Warum auch nicht?! Ich muss das Rad nicht neu erfinden. Alt bewährte Hexenkunst im neuen Gewand tut es auch.
Im Laufe der letzten Monate habe ich so einiges von der Küste Butjadingens gesammelt, das kam jetzt in das "MeerHexen Give Away" Beutelchen hinein. Und siehe da; es riecht sogar nach Meer! Und sie werden  vieleicht ein schönes Mitbringsel und eine Erinnerung an den Urlaub hier...wer weis.
Noch sind die anderen Beutel nicht fertig, schließlich ist es handarbeit und das dauert seine Zeit. Es wird Gelbe, Rosarote, goldene oder auch fliederfarbene geben. Jedes für einen bestimmten Zweck.
Meine handgemachten Räucherhütchen, die ich letzte Woche hergestellt habe, diese  "Hexenhüte" riechen echt schön, aber ob sie meinen Ansprüchen für den Verkauf genügen...ich weis noch nicht. Die müssen noch ganz durchtrocknen. Das ist wohl ein ziemlich altes Rezept.

Rezepte, wie ihr selbst Räucherkegel und Räucherstäbchen herstellt, könnt ihr natürlich im Netz nachlesen. Gebt doch einfach mal " Räucherkegel selbst herstellen" bei Google ein. Es gibt  so einge Unterschiede dabei, aber es lohnt einmal selbst zu experimentieren.

Mein Rezept war  von der netten Shamanin , von der ich schon die Hexenkugeln habe. Ganz ohne Chemie. Aber wir hier, wir modernen und  Industireware verwöhnten Menschen, haben auch andere  Erwartungen an Räucherkegel, die müssen halt so und so abbrennen...
Aber warten wir es ab. "Gut Ding will Weile haben,"  das sagte schon meine Oma.
Wer Interesse hat, kann gerne auch ein Seminar bei mir buchen. Ein Termin steht ja schon im Herbst fest.  *1-2-3-Hexerei* heisst es. Da könnt ihr von meinen Erfahrungen sicher ein wenig lernen. Vieleicht gibt es trotz FB und allwissendem Internet, doch noch etwas neues, was ich euch mit auf den Weg geben kann....
Ich werde mich jetzt einmuckeln und weiter werkeln, schließlich ist noch so viel zu tun. All das muss auch noch etiketiert und gelistet werden. Auch der Hofladen wartet noch auf  seinen Frühjahresputz.

Bis Ende Februar soll dann alles im Regal stehen, damit ich über den Sommer mich ganz auf meine Kinder und Erwachsenen Gruppen konzentrieren kann. Zusätzlich kommen jetzt wieder die neuen Drehtermine dazu. Das schüttel ich mir ja auch nicht mal so aus den Ärmeln....ach ich freu mich, weil alles momenten gesund ist und im fluss....
So, zwischen Küche und Hausarbeit werde ich mir nun den Kamin anfeuern  um am Nachmittag weiter meiner Hexen arbeit nachzugehen....
.

Freitag, 23. Januar 2015

Kälte über dem Land am Meer...

Kurz vor Imbolc da scheint es die Percht noch einmal wissen zu wollen. Mit ihrer kalten Hand hat sie das Butenland am Meer erfasst...als ich heute Morgen aufstand, zeigte das Thermometer minus sechs an und auch jetzt ist es nur wenig gestiegen.

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit sieht hier alles gleich viel weißer und frostiger aus. Die Felder, Bäume ja, selbst die Feldtore sind weis gefroren und es bietet sich aus meinem Küchenfenster ein wirklich zauberhaftes Bild einer magischen Landschaft.

Die Katzen sind wenig begeistert, unsere Püppi versucht vergeblich einige Vögel am Vogelfutter Haus zu jagen und Cosimo kommt mir am frühen Mittag mit ganz vereisten Schnurhaaren entgegen. Heute gibt es wohl keine Maus, die sich raus traut.

Aber ich tue das. Meine Tochter kommt mir entgegen, Schulfrei, die Heizung hat versagt. Oh, das an einem Freitag, das freut die Schüler sehr. Mit meiner Kamera gehe ich ein wenig um den Hof spazieren und mache ein paar Fotos. Windstill ist es und der Nebel beginnt nun alles einzuhüllen.
Irgendwie könnte man sich jetzt vorstellen, das man Kilometer weit der einzige Hof sei.
Kein Geräusch ist zu hören, nicht einmal die Autos der fernen Landstraße. Nach nicht ganz einer Stunde gehe ich rein, ich bin ganz durchgefroren. Mit einem Tee bewaffnet mache ich es mir in der Zauberwerkstatt auf einem Sessel neben einer Katze gemütlich.
Aber nicht so lange, schließlich muss ich später nach den neuen Shamani Craft Hexenhüten schauen und um weiter zu experimentieren mit den Rezepturen, die ich erhalten habe. Meine Zeit nutzen, die stille Zeit auf dem Hof. So wie jetzt eben.
Jetzt macht es besonders viel Spaß. Eisblumen an den Fenstern, drinnen prasselt das Feuer und draußen kommen die Nebelgeister näher.

Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaue ist es gegen vier. Langsam wird es etwas dämmeriger. Eigentlich sollte es ja schon heller bleiben, aber der Nebel sorgt dafür, das heut alles verschwommen bleibt.

Kurz husche ich ins Büro um meine Mails abzuholen und um eben bei FB vorbeizuschauen. Lese, das sich eine darüber pikiert, das ich auf ihre Frage nicht antworte, hat diese aber erst vor etwa vier Stunden gestellt. Was denken die Leute sich? Das man immer und überall FB hat?! Klar viele tragen es mit sich herum, in Form ihres Mobiltelefons. Aber ich nicht.

Und das aus wohlweislichen Gründen. Wenn etwas wichtig ist, dann fragt man doch per Telefon nach....nun ja, ich antworte ihr nett, entschuldige mich dafür und erkläre, das es Menschen gibt, die ganz bewusst sich auf FB anmelden, etwas schreiben und dann auch wieder herausgehen, nicht 24 Stunden online sind. Schließlich gibt es auch ein Leben ausserhalb von Facbook, für mich jedenfalls.

Egal, ich melde mich schnellsten wieder ab und genieße den weiteren Tag. Es ist eine tolle Zeit, alles scheint gerade still zu stehen, hier draußen. Als ob das Land den Atem anhält, um Kraft zu schöpfen

Als ob es nur auf die Lichte Göttin wartet, die kommt , damit das Licht die Pflanzen befruchtet....ja, Imbolc steht bevor und ob man es glaubt oder nicht, in nur ein paar Wochen trudeln hier schon wieder die ersten Gästinnen ein und die Zauberfrauen.

Kalte Zeit
Stille Zeit
Zauber-Zeit!



Montag, 19. Januar 2015

Die Sache mit den Hexenkugeln....


Mit dem Telefonhörer am Ohr stand ich in der Küche, telefonierte mit einer Kollegin und Hexenschwester. Wir tauschten uns gerade aus. Eine Frau lehnte ihr Farrad an den Zaun des Hofes und ich wunderte mich, wie eine so zierlich erscheinende Person, so einen großen Rucksack transportieren konnte.

Ich sah, wie sie die Kapuze der Jacke hinunterschob und ein langer geflochtener Pferdeschanz darunter hervor kam. Während ich noch immer telefonierte bewunderte ich die tollen Haare, konzentrierte mich aber weiter auf meine Kollegin in der Leitung.
Die Frau am Zaun trat einige Schritte zur Seite, aus meiner Sichtweiter heraus, sie las wohl den Aushang, nahm ich an. Dann sah ich sie nicht mehr.

Ich beendete das Telefonat nach ein paar Minuten und wie gerufen, schellte es.
Ich öffnete die Ladentüre und die Frau, die jetzt gar nicht mehr so jung erschien, stand vor mir.

„ Ich hoffe ich störe sie nicht, darf ich einmal durchschauen?“ Fragte sie, während ich sie schon hinein bat. Sie sah sich um. „machen Sie hier Urlaub ?“ fragte ich ( immer eine höfliche Frage, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen) „nein, eigentlich nicht, ich weiß nicht, was mich geritten hat, mit dem Fahrrad die Küste entlang zu fahren...ich fahr halt gerne Rad“ .

Während sie sich weiter um sah unterhielten wir uns  und auf ihre Nachfrage, wie wir denn hierhergekommen waren, erzählte ich ihr meine Geschichte in kurz Version. „ Ach, wie spannend“ sagte sie. „ Ja, Schamanen gehören eben nicht in die Stadt..“ grinste Sie, „ das hat meine Tante auch immer gesagt; da sind zu viele böse Geister" lachend schaute sie mich an.

Dann erzählte sie mir, dass sie in Dänemark wohnt, und  ihre Mutter in Dangast besucht hatte. Sie war nun auf dem Rückweg und das alles per Rad. Ihre Mutter war gebürtig aus Russland und ihre Tante lebt immer noch dort. „ Die ist auch so etwas, was man hier eine Schamanin nennt“ berichtete sie mir. Und auf meine Frage hin, wie man darauf kommt, von Dänemark mit dem Fahrrad zu fahren, gab sie mir zur antwort, das sie mal fünf Jahre bei ihrer Tante in Russland gelebt habe  und sie sei mit einer Normadischen Gruppe immer weiter in Zeten über das Land gezogen, da wäre das hier halb so wild. Sie suchte immer Herausvorderungen.

Schamanismus wäre dort nicht unbedingt ein Begriff, wie wir ihn hier verstehen würden. Sie hätte damals viel gesehen und erlebt, manches war sehr spannend und manches unheimlich. Ihre Tante hat nicht viel erzählt, sagte sie mir, weil „ der Schamanismus sich von alleine erklärt, wenn man dort draußen lebt“ …ich stimmte ihr kopfnickend zu. Ja , das bemekte ich auch, selbst hier "draussen".

Zufälle gibt es ja nicht, und so unterhielten wir uns wirklich lange. Wir kamen auf das Gespräch des „ schamanischen Gewerbes“ und der Rezepte, das ich vieles selbst herstelle. Und was ich so erlebt hatte, im damaligen HexenLaden ,mit dem Verkauf von Waren, mit den Massenprodukten  und vieles mehr. Irgendwann sagten wir einfach „du“ zueinander. Das Eis war gebrochen und der Funke übergesprungen. Sie erzhälte mir viel über ihre Tante und das Leben dort, die Einstellungen und ihr Leben in Dänemak. So verging die Zeit.

Fast beim Rausgehen, drehte sie sich noch einmal zu mir und sagte: "
weist du was, meine Tante hat mir einige Rezepte gegeben, die ich unbedingt aufschreiben sollte. "

Die wären für mich aber keine Geheime Sache, sagte ihr die Tante , da es dort in der Ecke ganz alte und viele Überliefere Rezepte gäbe.  "Ich kopiere dir die mal und schick sie dir." teilte sie mir beim rausgehen mit.

Das erstaunte mich doch sehr und ich hoffe wirklich, dass sie Wort halten würde. Ich wollte mich nicht zu früh freuen...

Nach nicht ganz 14 Tagen fand ich einen Umschlag in der Post. Der Inhalt: lauter Kopierte und Übersetzter Texte mit Anweisungen und Erläuterungen. Viele der nötigen Zutaten, die hier nicht zu bekommenwaren .Aber sie hatte sich die Mühe gemacht, ähnliche Zutaten ausfindig zu machen und ich fand so die Orginalrezepte und die Abwandlungen anbei.

„Keine Bange“ stand da geschrieben“ habe meine Tante gefragt und sie hat mir die (modernen) Zutaten genannt, mit denen das auch funktioniert“ ( ...wer hat schon vergorene Schafsmilch im Haus und wer will das auch schon??! Oder irgendein Tierisches Fett, oder Innereien von sonst was für einem Tier...) Aber die meisten der Schamanischen Rezepturen waren reine Kräuter , Wurzeln und Pflanzen Rezepte, gemischt mit dies und jenem.

Sie nahm mir quasi fast die Arbeit ab, mich darum zu bemühen, andere Stoffe, die aber energetisch und rituell gleichwertig sind, zu finden. Das war wie zweimal sechs richtige im Lotto!

Ich packte ein megagrosses  „DANKE Schön“ Paket nach Dänemark, mit Seifen und anderen schönen Dingen zusammen. Soetwas ist mit Geld nicht aufzuwerten!

Und machte mich an die Arbeit, die Sibirischen Hexenbälle (meine Bezeichnung) herzustellen.
Eigentlich ganz einfach, nur das mit den Kräuterauszügen und dem Formen nicht so. Außerdem gab es viele Auflagen, die zu beachten waren. Nein, keine Mondphasen oder Planetenstellungen, die habe ich nicht einmal bei diesen Rezepten gefunden.

Aber rituelle Vorschriften, wie Gesänge beispielsweise, eine Kleiderordnung, keinen Sex am Vortag, keine Menstruation , oder nur in der Mensis, oder oder.....Deine eigenen innere Einstellung ist dabei unglaublich wichtig und dein Umfeld, das ist wichtiger, als irgendwelche Berechnungen am Himmel. 



„Die Geister müssen bei der Herstellung anwesend sein“...ist ein entscheidender Satz.  Auch benötigen sie davor, dabei und danach ihr „Geisterbrot“ Opfergaben, die je nach Produkt immer anders ausfallen und ganz viel mit einem selbst zu tun haben. 

Hier auch wieder: Vor der Herstellung darst du beispielsweise drei mal drei Tage kein Fleisch essen oder nur in Weiß herum laufen oder sonst was. Rituelle Auflagen und Zaubersprüche, Zaubergesänge sind sehr wichtig.

So muss man sich das vorstellen. Irgendwie war mir das nichts Unbekanntes. Ich hatte solche "Geister Gesetzte " auch schon mal ab und an. Aber das jetzt als altes überliefertes Schamanisches Rezept vor meinen Augen zu sehen, was wieder etwas ganz anderes.

Und was soll ich sagen, ich war förmlich Be-Geist-ert!! 
Von dem Ergebnis der ersten Hexenkugeln, Hexenbälle! 

Obwohl es im Vorfeld eine Menge Arbeit zu tun galt, aber sie waren unter anderem dafür verantwortlich, dass ich endlich meine Zauberwerkstatt fertig machen wollte. …

Somit habe ich jetzt eine Rezepte Sammlung die mich sicherlich noch lange beschäftigen wird und den Segen der Tante habe ich auch, die Dinge auch verkaufen zu dürfen...


Hier käuflich zu erwerben:  Schamanische Hexen Kugel Reinigung-Schutz
Anwendungsgebiete: ( sind vielfältig)

Die Kugeln können  in Wasser aufgelöst, zum baden Verwendung finden , aber auch um eigenes Magisches Weihwasser herzustelle. Dazu schabst du einfach ein wenig von der Kugel ab und gibst es in  destilliertes Wasser. Du kannst rechnen 1 Kugel für 2 Liter geweihtes Schutzwasser. Ideal auch für Segnungen vor Ritualen geeignet.

Auch als Kreide für die Ziehung eines Kreises oder einer Spirale oder als  Segnung von Räumen ( Zeichen malen) oder du nimmst einen kleinen Teil den du dir auf dein drittes Auge reibst. Die Schamanen reinigen immer ihr Zelt von bösen Geistern damit, in dem sie ihre Zeichen an die Stangen am Zelt oder die Holzbolen mit der Kugel malen.
 

Freitag, 16. Januar 2015

Die Zauberwerkstatt



Lange hatte ich es mir vorgenommen, nun nimmt sie Form und Gestalt an:
Meine Zauberwerkstatt.
Aus dem reinen Künstler Atelier wird nun ein magischer und ispirierender Ort für mich, in dem all die Dinge enstehen können, die mir einfallen oder die Spirits mir  auf meinen Weg mitgeben. Mein Ort, nach meinen Vorstellungen. Bunt und Kraftvoll...Magisch!
Eine Zauber Küche für  Kerzen, Seifen, Bäder und weiteres, was es so in einer Hexenküche zum anrühren gibt. Es war so oder so schon immer ein Traum von mir, meine eigene ZAUBERWEKRSTATT einzurichten....
All die magischen und schönen Dinge kann ich direkt und Vorort energetisieren und ver-zaubern und wie bei vielen anderen Sachen auch, spielt das Umfeld eben eine entscheidende Rolle für mich.
Und hier kann ich trommeln, räuchern , rasseln , zaubern....um meine Ware zu energetisieren...
In einer magisch aufgeladen und kraftvollen Umgebung, ensteht ein kraftvolles Werk, egal ob Seife oder Schamenstab, Schieferstele oder Kräuterbeutel. Und es ist noch lange nicht erledigt, den  die Zauberwerkstatt lebt mit ihren Produkten und dem was ich so finde und was mich finden wird...
 
Alles hat hier nun seinen besonderen Ort. Am großen Netz an der Decke lassen sich viele Rezepte, Kräuter, Bilder und anderes aufhängen.
 
 Für mich selbst etwas "zu erschaffen" zu können, ist mir momentan eine große Kraftquelle. Im Sturm habe ich das Haus neu gestaltet, umgeräumt und geweiht, jetzt wurde es für die Zauberwerkstatt einfach Zeit. Passend zum neu angefangenen Jahr.
Und ganz besondern stolz bin ich auf meinen Hexenschrank, den ich mir selbst restauriert und bemalt habe. Es hat seine Vorteile, nach all den Jahren wieder ganz "zu hause" sein zu können.
Den Schrank habe ich vor Jahren einmal für 1.- Euro erworben und er ist hier mit hoch gereist, um ein Teil der Zauberwerkstatt zu werden.Genauso hatte ich es mir gedacht. Schön ist er geworden.
Hier können all die Gegenstände in Ruhe verweilen, trocknen oder einfach nur solange warten, bis ich sie weiterverarbeite....Vorallem die gesammelten Kräuter, Muscheln oder Hölzer benötigen eine Trockenzeit. Und gemütlich ist es auch.
Und wenn der Kamin an ist, wird es am Abend besonders magisch...durch das Farbenspiel der Fenster und dem Lichteinfall des großen Durchsichtigen Daches oberhalb....
Und natürlich wird es nun auch in der neuen ZAUBERWERKSTATT  ein dem entsprechendes Semniar Angebot geben. Alles was mit der eigenen Herstellung von Magischen Produkten zu tun hat...lasst Euch da überraschen, ich plane schon eifrig. 





Samstag, 10. Januar 2015

Spirrituelle Hausreinigung mit Sturm ...


Die erste Sturmflut des Jahres 2015 im Hafen
Es wird ein stürmisches Wochenende, der erste Sturm und die erste Sturmflut des Jahres wartet auf uns. Also ideale Bedingungen diese Energie nutzbar zu machen und durch das Haus zu wuseln....
Die Sturmenergien dafür nutzen, um die Winterenergie loszuwerden und mal alles so richtig in Schwung zu bringen. Also los!
In der Küche fange ich an, nicht nur der normale Hausputz, nein es werden alle Götter Ecken und Altäre geputzt und  überdacht ,neu gestaltet und geweiht. Es ist kein einfaches putzen, so spüre ich in die Energien hinein, räuchere und schaue was in meinem Umfeld um oder neu gestaltet werden will.
Ich wusel und räume weg und gehe so von Zimmer zu Zimmer. Dabei höre ich in mich hinein. Wo stagnieren die Energien, wo ist noch ein kleiner Wintergeist der raus muss?! Ich rücke hier und gestalte dort um.  Die Yule Deko ist verschwunden, alles soll nun hell werden und klar. Wie meine Vorstellungen und Wünsche für das Jahr. Folge meinen Eingebungen und den Eingebungen der Geister...
Wie der Wind, tanze ich durch die Räume. Das Radio läuft den ganzen Tag und ich verfolge die Sturmwarnungen und Berichte und leider auch die schlimmen Ereignisse in Frankreich, die mich noch jetzt fassungslos machen. Ich kann und werde so etwas nie verstehen. Dennoch, der Sturm ist manchmal so laut, als ob er mir helfen wollte, alles überflüssige fort zu blasen. 


Und weiter geht’s, die Spirits möchten neuen Wind in ihren Hausecken! Also, das Haus ist groß und es gibt viel zu tun! Und schnell stelle ich fest, das manch ein Spirit umziehen will oder gar neu eingezogen ist.
Am Nachmittag mache ich eine kurze Pause um zum Meer zu fahren. Sturm hören, Meer sehen und das Salz in der Luft schmecken. Fantastisch! Wind um die Nase wehen lassen. Wahnsinnig schön ist das!

Quelle: Butjadingen App / Facebook/Butjadingen
Als es dämmert sind wir wieder zu Hause und ich kümmere mich intensiv um die einzelnen Geister. Was soll wieder auf den Küchenaltar, frage ich...Mehl und Mais. Ich erneure und er erstrahlt im neuen Glanz.
Dann geht es weiter in das Schlafzimmer. Mein Mensis Altar wird geputzt und der Ahninnen Topf will einen neuen Platz. Gut, bekommt er. Der Schlafbereich wird umgestellt. Neuer Wind in das „Kuschelzimmer“ , ja warum eigentlich nicht?!

Und ich rücke und stelle um. Ein wenig geräuchert und weiter geht es. Ich habe richtig Spaß dabei und der Wind fegt über das Haus mit einem Pfeiffen dahin und singt sein Lied. Ich trällere mit ...

Diesmal verlangt mein Hauptaltar  im Wohnzimmer nach Mondenergie. Alles weiß und Silber soll es werden. Das Bild ist klar. Gut, wird gemacht. Und der Ahnentopf will gleich ganz woanders hin. Uum Schreibtisch. Alles klar! Wer weis, wozu es gut sein wird...
Die Kreativ Geister in meinem  Schreibtisch verlangen nach Wasser in ihrer Nähe. Ach, herrje...also ein Altar für Sedna,  mal wieder auf der alten Überseekiste. Sie ist zufrieden und ich bin es auch.
Der Ahninnentopf in die Ecke zwischen Hexenschreibtisch und Sedna Altar...

Auf dem Schreibtisch entsteht ein kreatives Chaos....
Das Spinnrad soll in die andere Ecke des Raumes und ich darf auf keinen Fall die Nornen vergessen, die darin wohnen. Es wird geputzt und neu dekoriert.
Das gute Schicksal muss gut behütet werden. Und überdacht, was die Nornen verlangen..
Noch einiges andere wird verschoben und umgestaltet. Mein Medizin Schrank beispielsweise.
Dann, zum frühen Abend ist alles so, wie es sein soll. Puhhh….Ich gehe noch einmal jede meiner Kraftquellen ab und fühle hinein. Zünde hier ein Räucherstäbchen an oder eine Kerze und halte kurze Zwiesprache mit den jeweiligen Energien. Ist alles stimmig? Fühle ich mich wohl so??! Ja, es passt!

Gedenke aber gerade  auch der Schlimmen Ereignisse, die mich durch das Radio den ganzen Tag begleitet haben. Aber lasse und darf mich davon in meiner arbeit nicht einschränken lassen. Denn es ist meine Aufgabe des Wochenendes, mit den Sturmgeistern zu arbeiten um hier neuen Wind hinein zu bringen. Mein Umfeld ist für mich und meine arbeit sehr wichtig. Also geht es weiter...

Es fühlt sich stimmig an. Und die Energien sind frisch, als ob der Wind hier drinnen auch alles einmal durchgepustet hätte. Es scheint auch heller zu sein.

Ich fühle förmlich, wie auch in mir sich vieles abgestandene löst und neues entsteht.  Außerdem soll in den nächsten Wochen endlich aus dem Atelier die Zauberwerkstatt werden, aber dazu muss erst einmal alles andere sauber und ordentlich sein. Gesagt-getan!

Dann, zum Abend wird es still. Die Ruhe vor dem nächsten Sturm. In der Nacht frischt der Wind wieder auf und fegt um den Hof. Am Samstagmorgen hämmern Regentropfen vor die Fenster.
Gut, warum nicht, dann weiter im Haus mit dem „frischen Wind“. 

Ich sortiere aus, stelle um und reinige das Bad gründlich. Mein Liebster fängt an, im Atelier die Hexenküche zu gestalten und aufzubauen. Wunderbar. Das passt doch, er hat sich auch den Energien nicht entziehen können. Am Nachmittag bin ich fertig und nehme mir nun  für den Sonntag vor, ihm im Atelier zu helfen. 

Da gibt es auch vieles was sich zu tun lohnt. Aber für heute ist es genug. Noch räuchern und gut ist.
Es stürmt draußen heftig und laut. Hier drinnen macht sich Gemütlichkeit breit. Alles duftet nach Räucherwerk und Tee.
 
Ich kann die Spirits fast lachen und tanzen hören und sehen. So neu und aufgeladen ist jetzt hier jede ihrer Ecken! 
Na dann...auf ,auf zu neuen Taten...
und ich danke der Windsbraut für den Tanz mit ihr!