Montag, 24. November 2014

Zaubernde Weiber....


 Am Freitag Abend reisten sie an. Im dichten Nordsee Nebel der mir ein wenig Sorge bereitete, das auch alle den Hexenhof fanden. Dieser  sorgte dann auch für den Gruppennamen: "Nebelkrähen" .

Wie immer ,bei den Zauberfrauen Gruppen, kamen ganz unterschiedliche Charaktäre zusammen . Jede geht ihren ganz eigenen Weg der Göttin, wiedereinmal bunt gemischt, von etlichen Jahrzehnten bis gerade erst begonnen, war alles dabei.
Da ich aber nicht an Zufälle glaube, weis ich, das die Göttin jede einzelne Gruppe genauso in ihrer Zusammenstellung konstruiert hat. Ganz genauso sollte es sein. Und so sassen wir dann lachend und redend am Abendessen Tisch zusammen. Den Samstag verbrachten wir unter anderem am Meer, bei schönstem Wetter und am Abend wieder trommelnd , rasselnd und singend am Feuer. Wundervoll und der Abend war mild, kein Wind, kein Nebel! Hätte sich ein Wanderer in unsere Nähe verirrt, er hätte uns sicherlich gehört. So belauschten uns nur Fuchs und Hase....
Schon bei diesem ersten Treffen wandelten wir etwas negatives, in etwas kreatives um.  Diese Aufgabe wurde uns quasie "vor Augen geführt" und stand deutlich für jede von uns lesbar, vor unseren Füßen. Weiteres mag ich hier nicht schreiben, da ich nicht weis, wer so alles mitliest. Also, alle Zauberfrauen ran und eine kurze aber krafvolle "Umwandlungsmagie" vollzogen!

Und so war damit dann  am Nachmittag unser "Schwestern Ritual" zum segnen der Gruppe, um so schöner. Alle im Kreis sitztend, räuchernd und die Frauengemeinschaft fühlend!  Nun haben wir ,jetzt schon , ein gemeinsames "Geheimnis"....

Alles in allem war ich am Sonntag Nachmittag nach der so herzlichen Verabschiedung wieder einmal so zufrieden und glücklich mit dem "Projekt Zauberfrauen ",richtig gehandelt zu haben. 
Und freue mich nun auf die nächsten zwei Gruppen im Dezember. 
Grüße an die Nebelkrähen!




Mittwoch, 19. November 2014

Eine neue Aufgabe ..

Ich habe in den letzten Monaten viele starke und auch sehr unterschiedlichste Frauen kennenlernen dürfen. Alleine bei den zwei letzten Gruppen der Zauberfrauen waren es zwanzig unterschiedlichste Charaktäre. Viele von uns Hexenfrauen haben ähnliche  Pfade beschritten und ähnliche Erfahrungen auf diesen Wegen gemacht. Dennoch sind viele von uns unterschiedlich und jede geht ihren ganz eigenen spirituelle Weg.

Durch die Netzwerke vor allen "FratzenBuch" wird es noch ersichtlicher, wie unterschiedlich wir Hexenfrauen doch sein können. Mit diesen Unterschiedlichkeiten , habe ich mich die letzten Wochen recht intensiv auseinander gesetzt. Alleine schon wegen meinem Arbeitskreis der Zauberfrauen. Denn es  kamen gerade am Anfang Fragen wie:

Ich habe auch einen Onlinehandel und einen Blog, hast du damit ein Problem?!...
Oder ; ich arbeite ähnlich wie du, kann ich dennoch teilnehmen?
Die andere Seite: ..ich stehe noch ganz am Anfang und weis überhaupt noch nicht wo es hin gehen soll..meinst du es ist schlimm, wenn ich mich nicht Hexe nenne?
Oder : Ich bin nicht so der Kräutermensch, ist das schlimm???....
Und so weiter...
(Ich habe mit keinem dieser Sachverhalte ein Problem)

Warum sind wir so sehr auf diese Unterschiedlichkeiten bedacht???
Und das hat mich dazu bewegt einmal über das Thema nachzudenken und mehr als das:

Hexe
Duidin
Seherin
Wicca
Veleda
Priesterin
Schamanin
Stadthexe
Landhexe
Meerhexe
Kräuterhexe... und und und

Es gibt soo viele Unterschiedlichkeiten, ja natürlich, weil wir alle Menschenfrauen sind. Die eine ist jung, die andere alt, da fängt es ja schon an. Die eine wohnt einsam, die andere mitten in der Stadt. Die eine in Robe, die andere nicht. Die eine schwarz, die andere bunt......ja und??! Wir sind individuell und genau das macht es doch aus.
Jede findet ihren Weg "zwischen den Welten" oder will ihn finden. Einen ganz eigenen Platz für sich.

Die Zauberfrauen setzten sich aus solchen Persönlichkeiten zusammen und genau das gibt die Magische Würze dabei, denn das macht es erst gut. Wenn man einmal wieder "über den Tellerrand" hinausschaut und angstupst wird. Genau das war bei den ersten beiden Treffen diese starke magische Dynamik die alles trägt und zum schwingen bringt. Wir benötigen Unterschiede um uns individuell zu entwickeln um dann aber auch etwas anderes sehen zu können: GEMEINSAMKEITEN

Nun, ich bin dabei etwas entstehen zu lassen, ein Weiber Projekt , ein Kunst Projekt an dem nicht nur ich beteiligt bin aber schon ziemlich massgeblich.  Aufgrund dieses "Projektes" , welches (hoffentlich , denn es ist sehr arbeits intensiv) zum Sommer 2015 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, habe ich viel nachgedacht über all die unterschiedlichsten Bezeichungen und die Beziehungen dahinter.

Und bin zum Schluss gekommen, das ich mich mit Unterschieden  nicht mehr befasse, sondern eher mit etwas viel viel Wichtigerem, und genau das zeichnet ja auch die Zauberfrauen aus: GEMEINSAMKEIT
Denn trotz all der Unterschiedlichkeiten die wir alle in uns und vor uns her tragen, gibt es doch eine ganz große Gemeinsamkeit auf die ich mich dann bei diesem Projekt beziehen werde:

Wir alle , egal ob Stadtkind,
Landkind, Meerkind,
Erdenkind oder sonst was,
wir alle sind

Hüterinnen

Wir sind Hüterinnen der Weisheit von Mutter Erde. Nennen wir uns nun Schamanin , Hexe, Priesterin oder haben wir keinerlei Bezeichnungen. Wir alle führen Rituale ihr zu Ehren aus. Hüten das alte Wissen, welches wir uns aneignen, ob selbst oder im Zirkel, in Arbeitskreisen, Clans oder von einer Lehrerin. Wir alle hüten es wie einen Schatz, weil wir alle wissen, wie wichtig unsere arbeit und das leben von jeder einzelnen von uns ist!

Wir alle sind Hüterin unsere Macht. Die Eigen-Macht unserer Magie!
Wir sind Hüterinnen unseres Glaubes an die Göttin und ihren Partner.
Wir sind Hüterinnen unsere Umgebung und Hüterinnen unsere Kraftorte, egal ob bei uns zu Hause der Altar oder der Platz im Wald.
Wir sind Hüterinnen zur Heilung der Natur und uns selbst.
Hüterinnen der eigenen Kraft .
Hüterinnen der Steine vieleicht oder der Pflanzen.
Je nach Schwerpunkt, Talent oder Interesse. Unterschiedlich
aber dennoch alle sind wir Hüterinnen!

Wir sind Hüterinnen. 
Ich 
Du 
Wir

Ob und wie wir uns bestimtme Titel oder Namen geben, ist dabei überhaupt nicht wichtig! Denn jede von uns,die von der Göttin ihren eigenen Weg bekommen hat, geht diesen und sie geht ihn nach besten Wissen und Gewissen. Wenn es nicht unser Weg ist, dann können wir ihn erst gar nicht gehen, werden gezerrrt und gestoßen. Sie ist die Mutter, wir werden geleitet.

Und dieses Thema  hat mir die Tür zu meiner neuen Aufgabe weit auf gestoßen!
Denn nun arbeite ich zusammen mit zwei anderen Hüterinnen an diesem tollen künstlerischen Projekt und bin ganz und gar eingefangen von diesem Zauber und die Freude, es Euch vorstellen zu können. Und vieleicht lasse ich euch  ab und zu einmal durch das "Schlüsselloch" schauen, um zu zeigen, wie es voran geht. Auch um euch ein wenig daran "teilhaben " zu lassen.

Seit ein paar Tagen nimmt es nun meinen ganzen Raum ein, füllt sich mit Ideen und hat einen Namen bekommen. Es wird mich begleiten und tragen in der dunklen Zeit.
Jetzt ensteht es, wächst es und wird noch gehütete damit es dann in der Lichten Zeit auch das Licht der Welt erblicken kann.
Für Mich
Für Euch
Für alle Hüterinnen!




Donnerstag, 13. November 2014

Das erste Mal....

Einmal ist ja immer das erste Mal. Bei mir war es heute eine Gruppe von 16 Erwachsenen, die einen Kräuter Workshop gebucht hatten. Ich muss zugeben, ich war schon recht nervös, schließlich sind meine Gruppen sonst immer von 5 bis höchstens 10 Personen.  Kindergruppen , da können es auch schon mal mehr sein.
Bei Führungen hatte ich in Dortmund schon mal über 20 Personen, aber das war etwas anderes. Und ich habe jedes Mal Lampenfieber. Jedes verdammte Mal!

Hier , bei dieser Größe, musste ich etwas improvisieren und stellte feste, das soweit alles für diese Gruppengröße noch ausreichte. Denn auch meine Vorbereitungszeit war doch recht knapp, nur ein paar Tage. Ich bin ja nun auch kein wandelndes Lexikon, obwohl das der ein oder andere von mir behauptet, schließlich musste ich noch für einen Drehtermin , einen Tag vorher, lernen....

Als der Anruf mit der Anfrage für den Kräuterworkshop kam, hatte ich nur kurz überlegt , schließlich war es eine Gruppe aus der Tagesklinik der benachbarten Kreisstadt Brake!! Natürlich sagte ich zu. Nein, ich freute mich sehr, das da jemand an mich gedacht hatte und meine arbeit sich schon so schnell herum gesprochen hatte. Das ist mehr als nur eine Gelegenheit, es ist eine Chance. Wundervoll!

So trudelten heute die Gruppe ein und zu meiner Freude waren sogar einige Männer dabei. Das ist nun mal etwas wirklich besonderes für einen Kräuterworkshop. Das hebe ich jetzt mal besonders hervor!! Und das erfreute mich dann noch mehr.

Alle stöberten kurz durch den Hofladen, bevor es dann gemeinsam in den Seminarbereich ging. Leider ist es nun nicht mehr Sommer, so mussten wir uns doch mit recht viel Theorie begnügen.

Keine Kräuterwanderung um den Hof. Hätte auch zu viel Zeit in Anspruch genommen und natürlich war das vorher auch abgesprochen worden. Geht halt auch ohne Sommer....
Ich stellte aber dennoch das ein oder andere Pflänzchen vor und der einer schnupperte mal hier und mal da. Und natürlich hob ich, dank der Anwesenden Männer, die Gundelrebe als früheres Bierkraut hervor...klar doch!

Auch eine Dame der Zeitung war gekommen und wie es "Göttin Fortuna " so wollte , keine Unbekannte , sondern eine liebe Nachbarin, der ich damals die erste Ware überhaupt in Butjadingen verkaufen durfte und die eine richtig schöne Internet Seite hat.  Sie schrieb damals auch den ersten Bericht über den Hexenhof.

Ich informierte über das sammeln und trocknen sowie das Aufbewahren von Kräutern und was man alles so aus ihnen mit den einfachsten Mitteln "zaubern" kann.
Und da ich kein Seminar sondern einen Workshop leite, haben die Teilnehminnen und Teilnehmer natürlich auch etwas " zu tun" bekommen. Mit Schüsseln und Holzlöffel bewaffent, haben sich alle ein schönes Kräuterbad "gerührt" und hatten ziemlich viel Spaß beim ausprobieren der Kräuter und der schön duftenden Ätherischen Öle. 
Und selbst die Männer waren ganz mit dabei. Richtig gut sowas! Natürlich wurde noch kurz geräuchert und das ein oder andere angesprochen. Fragen beantwortet. Ich habe den Teilnehmern noch einie Anregungen für Körperöle und Salben gegeben , mit wenig Mitteln gutes für sich tun, war mein Rat!
Die Zeitspanne  gab leider nicht viel her und so musste ich recht viel Information in nur zwei Stunden verpacken. Wir waren dann so mit dem Workshop fertig, das der ein oder andere noch im Hofladen stöbern konnte und hoffe das es den Teilnehmern  gefallen hat.

Ich bin mal gespannt auf die Resonanz und auch auf den Zeitungsartikel.... Ha und ich bin mir sicher, selbst den Männern hat´s gefallen! Warum auch nicht?!


Montag, 10. November 2014

Ein Wochenende mit Freunden und sonst noch so....

Ein traumhaftes Wochenende liegt hinter mir, das Wetter wie bestellt und das Meer wie gemalt. Man mag es kaum glauben, das schon fast Mitte November ist! Passend zu diesem zauberhaften Wetter  war eine Clanschwester mit ihrem Mann auf dem Hof und über das Wochenende zu besuch.
Wir genossen gemeinsam die Weite des Landes, die Wellen, das Wasser und die stille des Hexenhofes. Besuchten unser Lieblings Fisch Lokal und hatten zwei entspannte Tage mit ihnen.
Nach etwas längerer Zeit, an denen ich Mutter Sedna nicht besucht hatte, kam ich bei unserem Besuch am Meer, für eine andere Hexenschwester entlich dazu, Meerwasser abzufüllen. Sie hatte mir ein recht aussergewöhnliches  "Hexen Ritual " zusammen gestellt, was sie mir zum Geburtstag gesendet hatte. Ein Erste Hilfe Set für meinen Medicin Schrank .Und da sie für einen Zauber Meerwasser benötigte, nutzte ich den Tag um gleich etwas mitzunehmen.  Eine Hand "wäscht" schließlich die andere...

***Dabei möchte ich mich bei meinen Leserinnen für die vielen schönen Postkarten und Glückwünsche zu meinem Geburtstag nochmals ganz herzlich bedanken! ***

Wir hatten eine Menge Spaß zusammen aber leider ist so ein Wochenende einfach viel zu kurz. Glücklicherweise ist es ja vom Ruhrgebiet bis zu uns, nicht so weit. So das ja auch immer wieder mal "alte " Stammkunden für einen Tagesausflug vorbeischauen. Aber da die liebe Kerstin auch Teil der Zauberfrauen ist, sehe ich sie schon im Dezember wieder.

Wir sind bis in den Dezember hinein, an den Wochenenden ausgebucht. Aufgrund dieser Tatsache und des Traumwetters, lies mich dieses Wissen um die Kreuze in meinem Kalender,  mit der Sonne um die Wette strahlen.

Die letzten Tage kamen noch ein paar Termine relativ kurzfristig hinzu, so das dies wohl das letzte ruhige Wochenende war. Besonders schön ist, das ein Hexenkräuter Seminar, für eine Gruppe der hiesigen Tagesklinik bei mir gebucht wurde. Eine Patientin dieser Klinik  hatte  mich emfohlen.
Auch die vorerst letzte Gruppe der Zauberfrauen kommt  noch im November. Da freue ich mich auf das gemeinsame Kennenlern Wochenende. Dann sind alle Drei Gruppen schon einmal auf dem Hof gewesen. Noch immer bin ich faziniert und sehr dankbar, das so viele Interesse an dieser Gemeinschaft der Göttin haben und ich bisher sooo tolle Frauen kennenlernen durfte!

Dann kam noch ein Wochenend Termin für eine Einzelperson dazu, mit dem ich schamanisch arbeiten werde.  Auch das ist sehr erfreulich.
Und jetzt steht auf meinem Kalender: November voll! Dezember: ausgebucht, (!!!!)

 naja...außer das Juleritual. Aber was nicht ist, kann noch kommen. Wie alles von selbst auf einen zukommt, zur richtigen Zeit. Immer wieder wird mein Vertrauen und meine Geduld belohnt. Ich genieße das, denn ich weis auch, das es auch anders sein kann. Selbstverstänlich ist nichts.

Jetzt rückt meine schamanische .hexische-spirituele Arbeit aber doch immer mehr in den Vordergrund. Langsam aber stetig komme ich dahin, wo ich mit meiner arbeit und dem Hof sein will. So bin ich   unbeschreiblich dankbar und glücklich darüber und genieße nun diese starke Ahnen Zeit....

Montag, 3. November 2014

Geburtstags Wochenende vom Meer zum Berg...

Nach unserer Samhain Feier nebst Feuer und Ahnenrital fuhren wir am frühen Samstag morgen von einem Weltnaturerbe (Wattenmeer) in ein anderes Naturreservat. Und zwar in das UNESKO Weltnaturerbe Medebacher Bucht.
Dort wohnt meine Familie, nebst Oma, Onkel, Tante, Cousinen, Cousengs  und so weiter. Quasie meine ganze "Sippschaft" Mütterlicherseits.
Meine Oma hat, genau wie ich, am 1.11 Geburtstag und wurde in diesem Jahr 85 Jahre alt. So das wir natürlich dort hin "mussten", eben auch eine Art von Ahninnenfest...
So traten wir die über 4 Stündige Autofahrt in das Hochsauerland, knapp auf der Grenze zwischen NRW und Hessen an, um uns auch auf das Treffen unsere Kinder und unserem Enkelchen zu freuen.

Kurz nach Sonnenaufgang fuhren wir von Butjadingen aus los, in  einen wunderschönen Sonnigen Vormittag hinein. Trafen gegen Mittag aber in einem vernebelten Orketal ein.
Aber nach dem gemeinsamen Mittagessen mit der ganzen Familie,  etwa 20 Personen, lichtete sich glücklicherweise auch der zähe Sauerländer Nebel.
So konnten wir einen kleinen Spaziergang mit unserem Enkelsohn unternehmen, bevor es dann wieder zum Kaffetrinken und Kuchenessen ging. Leider hat so eine Familienfeier auch so ihre Nachteile; denn  meist sitzt man eben den ganzen Tag drinnen und nach einer langen Autofahrt ist das doppelt anstrengend. Und  wirklich Zeit füreinander, die ist auch nicht.
So wahren wir dann am frühen Abend froh, als die Feier zu ende war.
Wir genossen  das gemütliche Abendessen, das dann nur noch im kleinen Kreis mit unseren Eltern, Kindern und Enkel stattfand .Auf dem kleinen Fußweg zur Ferienwohnung meiner Eltern, in der wir übernachteten, zeigte sich das Hochsauerland von seiner Mystischen November Seite:
Nebel krochen über die Hügel und durch die Täler. Ein Tanz der Toten....
Für einen kleinen Augenblick konnte ich die Mondin hinter dem Nebelschleier hervorschauen sehn....
Und nach so einem Tag waren wir gegen 20.30 schon nakoseartig ins Bett gefallen. Wen wundert es??! Außerdem war ich aufgrund der vielen Leute recht "angestrengt".
Und wachten aber dann schon gegen 6 Uhr in der Frühe auf. Da es erst gegen 9 Uhr Frühstück gab, ja wir wurden verwöhnt, packten wir schon mal unsere Sachen und beschlossen eine morgentliche Wanderung zu unternehmen.

Es war schon einige Zeit her, als ich hier auf Besuch war.  Und diesen Wanderweg, rund um die Wohnung meiner Eltern , den hatte ich zuletzt betreten, als meine Kinder noch ganz klein waren...lange war es her. Jahre....
Wenn man aus der Wohnungs Tür meiner Eltern tritt, ist man eigentlich umgehend in der Natur. Diese radikale Umstellung, von unser platten Küste, hin in das Bergische Hochsauerland, das war trotz Vertrautheit, jetzt wieder neu. Aber schöne Landschaften waren für mich/ uns nie selbstverstänlich. Egal wo.
Der morgen war kalt , feucht und ziemlich nebelig. Wie es im November üblich ist.
Wir wanderten eine Runde um das kleine Waldstück, trafen auf den Findling am Wegesrand und sassen pünklich und sehr hungrig dann am Tisch meiner Eltern. Zusammen mit unseren Kindern und Enkelkind.
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns dann alle voneinander, brachten unsere Älteste Tocher , nebst Sohn wieder nach Hause und machten uns dann auf den Weg zurück in die Heimat, nach Butjadingen.

Trotz der schönen Landschaft des Hochsauerlandes, ich liebe die Weite der Ebenen!
Und mein Herz machte einen Freudensprung ,als ich das Schild
"Willkommen in Butjadingen- Deuschlands junge Küste" las!