Donnerstag, 30. Oktober 2014

Gesegnetes Samhain!

Gesegnetes Samhain!
Für mich das heiligste Fest im Jahr.  Aber auch das am ruhigsten . Zeit des Rückzuges  unter die Ahninnendecke...der Altar ist bereit, das Ritual immer gleich und immer anders. Das Rad des Jahres steht für einen Moment lang still....
Es ist der Sabbat des Zurückblickens und des in die Zukunft Sehens, des Opferns und der Erneuerung. Wir blicken in dieser Nacht auf das Jahr zurück und ziehen Bilanz, kommunizieren mit unseren Schutzwesen und danken ihnen für ihren Beistand und ihr Wohlwollen.
Samhain ist die Zeit, in der die Schleier der Welten besonders dünn sind und wir Hexen wissen, das in dieser Zeit die Geister frei herumwandeln. Alles was nun noch auf den Felder und den Gärten wächst, gehört nun der alten schwarzen Göttin, der Hel oder Frau Holle. Wir sehen dies als ein wunderbares Verspechen des Lebens nach dem Tode und der Wiedergeburt an. 

Samhain sind die die Nächte der Ahnen. Nie sind sie uns so nah, wie in diesen Tagen. Ich bitte um Schutz oder Hilfe, wenn nötig. Denke und rede oft von meinen verstorbenen Familien Mitgliedern. Zünde Kerzen für sie an und stelle ihnen etwas Süßes hin. Die helle Zeit ist nun mit diesem Fest zu ende, das Dunkel überwiegt und damit die Kehr nach Innen. Draußen wird es finster, kalt und düster. 

Mit den Nebeln öffnen sich die Tore...

Zeit der Orakel, der Runen oder des Tarot. Es ist eine Zeit des Lernens, der Innenschau und des Reinigens. Ich ehre sehr die Zeit vom 31. Oktober bis zum 3 November.

Ich wünsche Euch allen eine geruhsame, ruhige Ahninnen Zeit!
Wir lesen uns in der nächsten Woche wieder...Wie angekündigt:...es wird nun Zeit unter die Ahninnen Decke zu kriechen:))

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ausflug zu den Ahninnen Steinen...


Dienstag vor Samhain. Ahnenzeit. Die Sonne steht schon am frühen Mittag tief am Himmel, es scheint als wolle sie nicht mehr über den Horizont hinaus. Dunkle Nebelzeit. Hier im Wald riecht es nach Moos und verrottetem Laub. Erdig, herb. Das dicke Moss dämpft unsere Schritte und federt sie ab, wie ein weiches Kissen.

Wir haben uns den richtigen tag ausgesucht, denn heute , am Mittwoch, ist der Himmel trüb und wolkenverhangen. Wie gut, das wir gestern unterwegs waren! Bei so einem traumhaften Tag! Die Ahnen waren wohl ganz bei uns.
Es war mir ein inneres Verlagnen,, mich bei ihnen zu bedanken. Diese Orte spielen schon lange, etwa 15 Jahre eine gewichtige Rolle für mich. Etwa einmal im Jahr suchte ich sie auf, manchmal auch nur alle zwei Jahre. Heute wohne ich fast um die Ecke. Und damals half mein Bitten hier, den Hexenhof zu finden...Zeit Danke zu sagen.


Und so nutzen mein Mann und ich den Tag um zu räuchern, zu opfern und uns zu bedanken für eine gute Zeit.Wir picknickten im Wald mit Kartoffelsalat und Frikadellen, ganz klassisch. Sammelten Harze und Flintsteine für Freunde.



Diese Plätze sind Uralt und ich habe das Gefühl, es entsteht ein summen, wenn ich sie umrunde.
Drei Mal im Sonnenlauf geht es herum. Ich arbeite intuitiv habe mich immer leiten lassen und es funktioniert immer wieder auf wundersame weise, der Kontakt zu diesen Plätzen.Botschaften und Wege werden mir aufgezeigt, Ideen kommen und Dinge lösen sich...


Mein Segnung lautet:
Das erste mal für die Alten
Die diesen  Platz  verwalten
Das zweite mal für die Ahnen
Die vor mir hier waren
Das dritte mal für die auf Erden,
die nach mir kommen werden.


Ich opfere meine Göttinnen, die ich seit etwa 10 Jahren immer wieder an solchen Orten als Opfer ablege. Ab und an kommt selbstgebackenes oder ein Apfel dazu.Nüsse oder Blumen…

Samhain ist für mich mehr, als ein Ritual oder ein Zauber am 31. Oktober. Es beeinhaltet einen ganzen Zeitraum der Ahnenverehrung. Es ist die Zeit der Innenschau und des Vorbereitens seiner Zukunft, dazu benötigen wir den Segen der Ahnen.
Welchen Weg wir auch immer einschlagen, es ist gut eine Verbindung mit ihnen zu pflegen, sie zu ehren. Auch die, die noch leben. Am 1. November geht es dann zu einer meiner lebende Ahninnen, die wird an diesem Tag 85 Jahre alt. Auch eine Ahninnen arbeit und eine ganz besondere noch dazu....

 

Montag, 27. Oktober 2014

Hilfesuchende und die Ahnen...

Zum frühen Sonntag Abend nehme ich mir Zeit für einen Blogeintrag. Noch tief verwurzelt in den Energien vom Wochenende. Ich fühle Samhain und weiß, ich werde am Dienstag meine alten Kraftorte hier in der Nähe besuchen müssen. Ich kannte diese Orte  schon, bevor ich überhaupt wusste, das ich einmal an die Küste ziehen würde…

Die zwei letzten Wochenenden haben mir gezeigt, wohin mein Weg mich führt und jetzt sitze ich hier, Laptop auf dem Tisch, Tee in der Hand und eine schnarchende Katze neben mir. Die letzten Tage vor und nach der Hausreinigung, und jetzt dieses  Wochenende waren so wahnsinnig intensiv,  so erfüllt vom Geiste meiner Ahnen, meiner Führung, das ich hier sitze und alles Stimmt. Vertrauen und Glück pur….

Kennt ihr das Gefühl? Das alles gut ist, alles genauso sein soll. Vertrauen zu haben, zufrieden zu sein, voller Glück und so zufrieden mit Allem und sich selbst?!
Gleich nehme ich ein schönes Bad und genieße dies Gefühl der Selbstzufriedenheit. 
Es gibt so viel Kraft! Denn wer weiß, wie lange es dauern wird?! Manchmal kann man dem nicht trauen, sagt meine innere Stimme, und ich erwidere ihr: Still jetzt! Das will ich nicht hören, es ist gerade soooo ein schönes und gutes Gefühl! Und sie schweigt still….
Und ja, ich bin stolz auf mich und meine arbeit am Wochende und dazu stehe ich. Denn es war alles andere als leicht....

Dieses Wochenende habe ich wieder einmal das tun dürfen, was meine Ureigene Aufgabe ist. Menschen zu helfen, ihren Weg zu finden, sie stärken diesen dann zugehen. Ihnen Kraft geben, von meiner Verbindung mit den Ahnen profitieren zu lassen. Und diesen kraftvollen Ort und dessen Botschaften bereit zu stellen für jemanden, der es benötigt.

Am Anfang hatte ich ein wenig Bedenken, erwartete die Klientin nicht vielleicht zu viel von mir? Mit meinem Buch in der Hand, erhoffte sie sich Hilfe und wusste dennoch nicht, wo wir anfangen sollten...ihre Erwartungen an mich waren hoch.

Am Samstagmittag setzten wir uns zu einem intensiven Gespräch zusammen, ich lud meine Geister dazu ein, vielleicht konnte ich  ihren Rat gebrauchen. Am Anfang des Gespräches gab ich ihr den Hinweis, zu einem Psychotherapeuten zu gehen, um ihre Verhaltensweisen zu analysieren. Später im Verlauf der Unterhaltung, stellte sich heraus, dass das nicht mehr nötig war. 
Denn duch meine Schulungen und meine eigenen Erfahrungen, so auch mit der Hilfe der Guten Geister an meiner Seite, schlüsselten wir alles auf, nahmen die verschieden Fäden und knoteten die Probleme ganz langsam auseinander.
Bohhhrrr...das war ein Prozess...meine Güte! Aber er war gut, fruchtbar und sehr ergiebig.
Nach etwa drei Stunden intensivster Arbeit, hatten wir ein Ergebnis, eine Analyse und ein weiteres Vorgehen. Wir hatten den Kern der Probleme erkannt und entschlüsselt!

Nun, eigentlich sollte nun  Reinigungsritual folgen, das verwarf ich aber. Ich merkte, wie meine Spirits mir etwas mitzuteilen versuchten. Wir unterbrachen, sie wollte ans Wasser und essen.  Und so beschlossen wir eine drei Stündige Pause . Wir waren alle nach diesem intensiven arbeiten total erledigt und sie musste auch erst einmal alles „sacken“ lassen, hatte zwischen durch geweint und fuhr eine emotionale Achterbahn. Es war anstrengend. Und ich war auch ziemlich kaputt.

Ich fiel sofort auf mein Bett und umgehend erhielt ich Bilder des Rituals, welches ich mit ihr abhalten sollte. Es sollte die Tür zu ihren Ahnen öffnen, damit sie ihr Mut und Kraft gaben, ihren neuen Weg auch zu gehen, denn die Entscheidung war getroffen, es fehlte jetzt nur an Mut.

Ich fragte nach der Örtlichkeit und bekam den Platz gezeigt, unter der alten Linde sollte das Ritual stattfinden. Es war gleichzeitig ein Geschenk der Geister an mich. Der ganze Hof ist ein Ritualplatz aber er besitzt sehr unterschiedliche Energien, so soll ich einen Kraftplatz, einen Loslösungsplatz und einen Geisterplatz gestalten. Letzteres eben unter der alten Linde. 
Danach schlief ich gut eine Stunde ein.

In der Dämmerung, in der Zwischenzeit, standen wir unter der Linde in einem Kreis aus meinen alten Steinen und Mehl. Genauso wie es mir meine Spirits vorher mitgeteilt hatten, rief ich die Ahnen der Frau , bat sie um Geleit und Schutz. Löste noch Bedenken Ihrerseits, gab ihr Mut und Kraft. Hob Blockierungen auf und lies sie aktiv teilhaben. Mit den Ahnen sprechen.

Danach ging es ihr bedeutend besser, die Kraft wirke sofort und unmittelbar auf sie ein.
Die Klientin erhielt noch ein Tiergeist, welches sie auf ihrem Weg begleitet, danach entließ ich sie in die Stille des Ahnenhauses. Es war mehr als genug für einen Tag. Auch für mich.

In der Nacht bekam ich noch Eingebungen die ich ihr am anderen Morgen mit auf den Weg gab, wie ein Lederbeutel mit einigen Dingen vom Ritual, welches ihr weiterhin Kraft geben sollte, einen Kraft und Schutztee und ein paar Tipps, die mir die Geister mitgeteilt hatten. Sie nahm alles dankbar an und auf und betonte noch, wie passend doch der Tiergeist sei.


Sie war so erfüllt mit dem, was in ihr passiert war und auch noch in ihr arbeitete. Immer den Tränen nahe, aber diesmal vor Dankbarkeit. Seit Monaten hatte sie nicht mehr geträumt, hier träumte  gleich am ersten Abend einen für sie bezeichnenden Traum. Nach unsere arbeit träumte sie noch intensiver. Sie war  so glücklich zu mir gekommen zu sein. Und so erfüllt von der Kraft des Rituals. Ich meinerseits war so erleichtert, ihr geholfen zu haben. Ihre Erwartungen erfüllen zu können. Es ist schwierig einen Weg zu finden, wenn der jemand selbst nicht weiß, wo es hingehen soll und wie er beginnen kann. Springen ist manchmal gar nicht so einfach.

Ich werde sie auch weiterhin begleiten und wenn es vorerst nur telefonisch mit guten Energien und Wünschen sein wird. Und jetzt bereite ich mich auf meine ganz persönliche Ahnenarbeit vor….

Dienstag, 21. Oktober 2014

Ein Geist im Haus Teil II

Zwei Tage später kontaktierte mich die junge Familie erneut. Es sei schlimmer geworden, der kleine hätte die ganze Nacht Alpträume von einer "grauen Frau" gehabt und sie selbst hatte das Gefühl, das eine wütende Energie durch das Haus wirbeln würde.....

Das kam mir äußerst seltsam vor, genau wie diese verwirrenden Energien, die ich gefühlt hatte. In meiner 15 Jährigen Praxis ist mir das so noch nicht passiert und ich beschloss  mich nochmals mit den Elementaren dieses Grundstückes zu verbinden, genau meine Bilder und Gefühle zu analysieren und kam zu dem Entschluss, das da etwas ganz anderes eine recht große Rolle spielen musste.

So kontaktierte ich eine andere Kollegin  und zusätzlich die Organisation Ghosthunters Deutschland, ein Projekt eines erfahrenen Teams im Bereich des Paranormalen. Sie versuchen Spukphänomene genau zu untersuchen und natürliche Ursachen zu finden, abreiten auch mit dem Paranomalen Institut der Uni Freiburg zusammen, ihre arbeiten kenne und schätze ich seit Jahren. Dort geht es um Elektromagnetische Strahlungen, also Elektrosmog, Magnetfelder und vieles mehr.

Jedesmal telefonierte ich eingehend und besprach meine Wahrnemungen und Interpretationen zu diesem Thema. Erklährte Lebens und Wohnungs Situationen und meine Vermutungen dazu. Unabhängig voneinander, gaben meine Hexen Schwester, wie auch die sehr  Weltlich - und Wissenschafts- orientiere Nicole, von den Ghosthunters, mir Recht in meiner Vermutung und bestätigten diese damit.

So fuhr ich nochmals zu der jungen Familie. Eine Stunde hin und eine zurück. Ist ja nicht gerade nebenan. Aber es ist mein Beruf und somit muss ich so gut wie möglich arbeiten, dafür werde ich schließlich bezahlt. Wenn ein Handwerker nicht so arbeitet, das das Ergebnis für beide Seiten gut ist, muss er schließlich auch wiederkommen, um nachzuarbeiten. Und genauso sehe ich das auch.

Diesmal nahm ich mein Elektromess Geraät (EMF) mit und stellte der jungen Frau noch einige Fragen, die ich mir vorher aufgeschrieben hatte. Einfach um diese Vermutungen nochmals für mich zu bekräftigen. Es gibt viele Faktoren, die dort eine große Rolle spielen, vorallem meine Auftraggeberin selbst, die so eine starkte Ähnlickeit mit dem Bild aufwies, das ich vorher gesehen hatte. Jetzt wusste ich auch, das sie selbst gemeint worden war. Vieles wurde von ihr selbst ausgelöst und verstärkt.

Sie ist eine junge Frau mit Amerikanischen und sogar Indianischen Wurzeln, hat sich damit aber kaum befasst. Sie hat immer nur in Städten gewohnt, erst Hamburg, dann Wilhelmshaven und jetzt leben sie auf dem Land im Moor. Eine starkte Erdenergie, Kräfte die sie fühlt, die sie nicht kennt und die ihr als Sensiblen Menschen, einfach Angst machen. Zusätzlich noch die momentane Lebenssituation, noch keine Freunde, Baustelle im Haus, junge Mama zweier Kinder, meist alleine.....

Dazu noch eine messbare Elektromagnetische Strahlung im Schlafzimmer auf dem Fußboden wo die ganze Familie auf Matrazen schläft. Das kommt noch hinzu. Kein Wunder, das sie Herzrasen bekommt. Und als Sensible Frau mit starken Indianischen Spirits, die natürlich diese alte Erde besonders gut wahrnehmen, kann sie das alles nicht deuten und bekommt massive Angstzustände, so das sie nur noch aus dem Haus flüchtet. Das alles passt natürlich zu dem ( selbst entworfenen ) Bild eines Weiblichen Geistes, der sie aus dem Haus vertreiben will.

Der Kleine ist mit der Mama verbunden, Kinder wissen doch genau, wenn da was nicht stimmt. Er hat noch kleinere Probleme im Kindergarten mit einer Erzieherin, was auch noch herauskam. Da hätten wir dann die "graue Frau" die im Traum auf ihn einwirkt. Und wenn Mama dann noch von einer Frau erzählt, die hier wohnt...wie soll er anders reagieren als seine Mama. Eben mit Angst.

Auch ein Gespräch mit dem Mann ergab noch vieles, was aufzuschreiben zu persönlich wäre. Alles aber ergab dann einen Sinn und griff ineinander über. Auch meine Bilder machten jetzt Sinn und meine eigene Wahrnehmung der Energien brachten ein Ergebnis: Spuken tut es hier nicht!

Hier gibt es keinen Verstorbenen der einen aus dem Haus treiben will. Nur starke Erdenergien , wie auf jedem Boden der so uralt ist. Die Moorlandschaft "erschaffft" da in unserem Unterbewusstsein  ein bestimtmes Bild. Es ist eben etwas anderes dort zu leben. Auch wenn es vieleicht auf den ersten Blick nicht einsam ist. Was wir fühlen und was wir sehen, sind halt zweierlei Paar Schuhe....

So verblieben wir, das nun erst einmal Betten hermüssen und ein paar Sitzungen beim Pychologen wichtig wären. Gegen den Elektrosmog wird etwas getan und sie muss nun lernen, mit diesen für sie neuen Emfindungen der Energien zu leben und keine Angst mehr davor zu haben. Die Landschaft und den Boden kennen und schätzen lernen. Soetwas dauert und es wird dauern, bis auch das Haus einigermassen wohnlich wird.

Und vorallem, nicht mehr aus dem Haus zu flüchten! Sondern aktiv ihr leben neu zu ordnen und zu gestalten. Hobbys nachzugehen und sich zu schulen, diese Gefühle zu aktzeptieren. Damit diese Unruhe auch für den Jungen verschwindet. Auch das Kindergarten Problem muss von den Eltern  angesprochen werden.

Ich denke, da ist die Familie jetzt , nach meinem Besuch, auf einen guten Weg dazu. Ich bin für sie da, wenn etwas sein sollte...Und wir sehen wieder einmal, nichts ist so, wie es am Anfang scheint...




Mittwoch, 15. Oktober 2014

Spirituelle Hausreinigung - Ein Geist im Haus

Wikipedia sagt über Geister:
Die modernen heterogenen Konzeptionen des Geistes haben ihren Ursprung zum einen in der antiken Philosophie und zum anderen in der Bibel. Während sich in den meisten romanischen Sprachen ein entsprechender Begriff aus dem lateinischen spiritus entwickelte, leitet sich der Begriff des Geistes aus der indogermanischen Wurzel *gheis- für erschaudern, ergriffen und aufgeregt sein ab.

Das westgermanische Wort *ghoizdo-z bedeutete wohl „übernatürliches Wesen“ und wurde mit der Christianisierung der Germanen christlich umgedeutet, so dass der Begriff in althochdeutschen (geist) und altenglischen (gást) Schriften als Übersetzung für den biblischen Spiritus Sanctus diente. Dieser Sinngehalt des Wortes hielt sich bis in die Gegenwart, so dass „Geist“ auch als Synonym für „Gespenst“ verwendet wird.


Meinen ersten Termin im Norden hatte ich vor ein paar Tagen. Die junge Frau wurde über eine andere Dame aus Wilhelmshaven auf mich aufmerksam und kontaktierte mich telefonisch. Sie klagte mir ihr Leid. Ihr Mann, die zwei Kinder und sie waren vor kurzem in ein Haus gezogen, das sie gekauft hatten. Etwa zum Spätsommer fing es dann an, das sie ein komisches Gefühl entwickelte, als ob sie jemand beobachtete. Sie fühlte sich nicht mehr so wohl. Gleichzeitig begann der Umbau des Hauses.

Dann huschte plötzlich etwas im Haus herum, oder auch draussen. Ein kalter Windhauch erwischte sie des Nachts und es wurde schlimmer. Sie schlief keine Nacht mehr ruhig  durch und hatte das Gefühl sie hätte eine Frau gesehen, wie sie durch das Haus wanderte. Sie nahm diese Energie als unheimlich, ja gerade zu aggressiv wahr.

Als ihr kleiner Sohn dann träumte, eine Frau würde vor seinem Bett stehen, um nach ihm zu fassen, da hatte sie nur noch Angst und floh mit den Kindern aus dem Haus. Ihr Mann dagegen bemerkte so gut wie nichts.

 Über Google schaute ich mir das Grundstück in einer alten Moorlandschaft, nahe Wilhelmshaven  schon mal genauer an. Der Teich auf dem Gelände,  fast schon ein See, schaute dunkel auf Google zu mir herüber, das Haus selbst wirkte dagegen klein und unscheinbar. Nebengebäude gab es auch.

Als ich Verbindung aufnahm, die ganz plözlich da war, war tatsächlich ganz schnell eine weibliche Energie zu fühlen, mit dunklen Haaren , dunklen Augen und weisser Haut. Barfuß mit zerschliessenen Leinenkleidern. Ganz alt. Ich fragte sie, wer sie war und sie teilte mir mit, sie lebe dort und das schon sehr lange. Ich interpretierte daraus, sie wäre vieleicht dort begraben, im Teich ertrunken, weil mein Geistiges Bild ,sie über dem Teich schwebend sah.

So kam ich dann bei der jungen Familie an. Bat erst einmal über das Grundstück gehen zu dürfen. Schon beim betreten des hinteren Bereiches mit dem Teich wurde ich erschlagen von unglaublich hohen Lebensbäumen, die ihren starken Duft trotz des Niesel- Regens verströmten. Konifen Duft ist leicht berauschend und giftig sind sie auch noch.  Für Kleinkinder war dieser Baumbestand sicherlich nicht optimal. Der viele alte Efeu und die Eiben machten diese komische Energie nicht besser. Keine Frage, das Grundstück benötige unbedingt ander Pflanzen und viel Luft und Raum.

Mir wurden die Knie weich, als ich um den großen Teich, der nicht ebenerdig mit dem Grundstück lag, herumging. Von hohen Bäumen umrandet, fühlte ich mich fast erschlagen. Und der Teich fühlte sich von oben an, als wäre die Erde herausgerissen worden, wie ein riesige Wunde im Garten.

Als ich aber danach zum Teich herunterstieg, über kleine Stufen, da war es unten am Rande des Wassers, eine sehr angeheme und  ruhige Energie. Ich war überrascht welch ein Unterschied zu oben!
Oben unruhig, als ob man keine Luft bekam, hier unten still und ruhig, ja fast schon ausgeglichen.
Seltsam. Ich hätte da mit etwas ganz anderem gerechnet und war ein wenig verwirrt.

Die junge Frau kam und wir unterhielten uns. Ich war überrascht, sah sie  aus, wie die Frau aus meiner Reise, nur nicht ganz so blass. Das Haus war nicht so alt, wie gedacht und überhaupt befanden wir uns in einer relativ neueren Siedlung. Keine Einsamkeit und auch keine Stille. Über die Koneferen klärte ich sie auf und das ich der Meinung bin, diese irgendwann zu kappen. Das gibt dem Grundstück mehr Luft und lässt auch bessere Energien zu. Besser für die Kinder wäre es auch.

Ich stellte ihr einige Fragen zum Haus und zum Geist und räucherte den Teich ab um zu schauen, was ich dabei an Botschaften emfing. Es war als beobachtete mich jemand in Lauerstellung....

Dann gingen wir in das Haus, welches noch Baustelle war und sich die jungen Leute erst einmal sporadisch eingerichtet hatten. Ein kleines Haus, übersichtlich. Dort stellte ich weitere Fragen , räucherte und suchte Kontakt .Schaute auf dem Dachboden und bekam erst einmal nichts. Das Haus war neutral. Nichst schlimmes, nichts böses. Irgendwie zu leer, fand ich.

Wärend meines räucherns und rasselns, hielt ich ab und an inne, unterhielt  mich weiter. Dann fühlte ich  diese Präsens plötzlich auf mich zukommen und auch die junge Frau bemerkte sie sofort. Ich konnte ihre Angst richtig fühlen und änderte meine Strategie.

Hier hatten wir es nicht mit einer verstorbenen Energie zu tun, sondern mit einem Elementar Geist, einem Wasserwesen, welches wohl einmal mit der Erde verbunden war. Ein Elemtare die sich gewandelt hat, wandeln musste! Gibt es sowas überhaupt?!

Oder einem uralten Geist, der eher zu den Elementaren zählt. So alt. Ist das möglich??
Wegschicken oder ins Licht gehen, wäre hier nicht wirksam. Natürlich, sie kam immer vom Wasser Grundstück her und war auch nur im vorderen Teil des Hauses zu fühlen. Dies bestätigte mir die Hausbesitzerin auch.

Ich versiegelte diese  Hausseite, wärend ich mich in diesen Wassergeist hineinfühlte, Kontakt aufnahm und  auch bekam. Nahm eine andere Rassel und  dann war sie da! Sie hatte Wut und Hass auf Menschen, versteckte sich und nun, da sie wieder durch das entsorgen des Mülles, Kraft bekam, da wollte sie die Menschen ärgern, wie sie sie geärgert hatten.

Mental sprach ich mit ihr zeigte ihr Bilder von Blumen auf dem Teich, einer schönen Ecke, nur für sie, Kinder die Geschichten von ihr hörten und Bewohnern die keine Angst mehr vor ihr hatten und alles schön machten und sauber hielten.

Der Wut wich Trauer. Mehr konnte ich nicht tun. Sie schwebte wieder davon. Traurig, nicht mehr so stark und dominant. Ich ging nochmals zum Wasser, verbrannte Salbei auf einem mitgebrachten Ritual Boot und frage das Wasser-Erdwesen nach einem schönen Platz für sie.

Ihre Antwort war, das die kleinen Menschen den schon finden würden. Und sie hätte gerne weisse Rosen im Teich und schöne Bunte Blütenkelche. Das gab ich so an die junge Frau weiter und meine Auftraggeberin erwiederte, das sie weisse Rosen am Haus geflanzt hätte, weil sie so eine Eingebung hatte. Ich musste lächeln. Das war dieser Elementargeist gewesen. Klar!

Aber da die Familie Ruhe benötigte musste ich doch das Haus mit Schutzsymbolen versiegeln, das war wichtig.  Angst war schon da und die ist nicht gut. Wir sollten wieder lernen mit den Elementaren zu leben.

Dann redete ich mit der Jungen Frau, erzählte ihr, sie solle keine Angst haben. Die Kinder sollten eine schöne Stelle im Garten finden , für die Wasserfrau. Blüten ins Wasser werfen, weisse Rosen und ihr kleine Edelsteine hinlegen. Einen schönen Naturaltar bauen, mit bemalten Steinen und ab und zu einmal räuchern. Das würde sie mit ihnen versöhnen und gütig stimmen. Sie sollte dort bleiben und nicht mehr ins Haus kommen.

Außerdem hatte ich der Familie aufgetragen über das Grundstück Erkundigungen einzuholen und über die frühere Bebauung. Auch das ist wichtig.

Es wird ein etwas langwieriger Prozess werden, keine Frage, vorallem die Angst vor dieser Energie zu nehmen. Beide Seiten aneinander zu gewöhnen. Ich hoffe das es klapp, das sie damit einen guten Schutzgeist erhalten und ich sie nicht doch bannen muss, was ich nicht möchte.
Gestern Nacht habe ich sie nochmal besucht, Energetisch und mit dem Wassergeist geredet. Mal sehen, wie es weitergeht....






Montag, 13. Oktober 2014

Oktoberzeit..

Langasam wird es Herbst hier auf der Halbinsel, aber die Sonne hat uns in diesem Jahr schlichtweg verwöhnt , ich kann mich nicht beschweren. Jetzt sitzte ich hier und schreibe im Büro schnell etwas für Euch, nur kurz.  Ja , Heute ist es nun wirklich Herbst geworden. Das darf es auch! Der Oktober rennt, so schnell, das ich kaum mitkomme....ich sehe mich jetzt schon den Yule Kram aus dem Keller holen...aber eines nach dem anderen...

Nach dem Kunsthandwerker Markt in Fedderwardersiel anfang Oktober kamen einen Tag später die Familienmitglieder nach und nach angereist. Ferien in NRW. Außerdem hatte mein Mann Geburtstag und das ist ja eine doppelte Freude.
 
 
So trafen Kinder, Enkel, , Omas und Opas nach und nach ein. Es war sehr anstrengend, aber auch schön. Wir haben die Woche zusammen doch sehr genossen, waren viel am Meer und zum Abschluss noch einmal in Oldenburg, meiner erklährten Lieblingsstadt. Haben gemalt, gebastelt und viel zu erzählen gehabt.
Und gemeinsam Kastanien gesucht und Kühe gestreichelt. Mittendrin hatte ich noch einen Dreh Termin für das Hexen 1x1 und meine Kunden des Hofladens. Ja, es war schon etwas Stressig, gebe ich gerne zu. Aber es ist ja nicht immer so.

Nun ist es wieder still hier herum und ich genieße das sehr. Ich liebe sie alle, aber immer könnte ich das nicht. Aber um so mehr freut man sich dann  auf solche Besuche seiner Lieben! 

Gestern konnten mein Mann und ich noch den ganzen Tag draußen verbringen, schnitten die Weiden, um aus ihnen wieder Hexen Kränze und anderes vieleicht auch für  die Weihnachtszeit zu basteln. Wir genossen uns, die Sonne, die Katzen und die Stille.
Es war ein herrlicher Spätsommer, nein Herbsttag und so sassen wir in der Sonne und flechteten die Weidenzweige zu Kränzen und Kugeln. Ehrten die Weidengeister mit dem Rauch des weißem Salbei, den mein Mann so gerne mag. Ließen die Tage noch mal an uns vorbeiziehen.
Nun muss noch einige Aufträge aus dem Online Shop von Kunden bearbeiten.  Im Hofladen läuft es immer noch recht gut, trotz der Nebensaison und ich habe morgen meinen ersten Hausreinigungs Termin hier im Norden. Momentan regnet es Bindfäden und ich bin so froh gestern die Zeit draussen verbracht zu haben.


(( ...naja und wärend ich hier schreibe, poltert es auf der Deele. Die Katzen nutzen das Schlechte Wetter, um auf dem Dachboden Mäuse zu jagen. Kurzerhand muss ich erst einmal zwei dicke tote Mäuse aus meiner Küche entsorgen, bevor ich hier weiterschreiben konnte. Nochmal gepolter...die Katze faucht...naja, hab schon länger nichts von unseren Hausgeistern vernommen. Wer weis....))

Gestern habe ich mich bewusst von der Sonne verabschiedet .Der November naht, mit seinen Nebeln und den Ahnengeistern. Für mich ist der November der Monat der dunkelheit und der Geister. 

Nebelzeit, hier wird sie mit jedem Tag spührbarer. Wer mich kennt und schon seit längerem Leser ist , auch im damaligen Tagebuch, der weis, das der November kein einfacher Monat für mich ist. Ich bin ein Samhain Kind und habe einen starken bezug zu dieser etwas dunklen Kraft. Meien Spirits sind in dieser Zeit besonders stark, das macht es aber nicht immer einfach  für mich. Es ist für mich die Zeit des Rückzuges unter die Ahnendecke, Zeit um Geisterarbeit zu machen....

Aber noch ist es nicht so weit, also  werde ich mich jetzt  an die eher unwichigeren Dinge des Lebens begeben, wie Wäsche zu waschen, beispielsweise.