Donnerstag, 26. Juni 2014

Vom fließen und wachsen....

Bildquelle RadioWeserTV
In der letzten Zeit fließt es. Erst kam Weser Tv, mit einer Reportagen Anfrage, die wirklich vorbildlich verlief. Dann die Idee, daraus eine Serie zu machen und zum Auftakt das Interview auf der Weser für Fähr-Talk. 

Der Anfangs Termin steht zwar noch nicht, aber ich werde jetzt monatlich Sendezeit in einer eigenen Rubrik bekommen, die da heißt:  Minervas Hexen 1x1. 

Somit kann ich über die alten Monatsnamen reden, ihre Bedeutungen, Wachstum und die verschiedenster Pflanzen, die alten heidnischen Bräuche dazu und noch viel mehr.  Welche Möglichkeiten sich daraus eröffnen.... 
Wunder-bar!

Der Tourismus Verband vergab einen QR Code, einen Urlaubsführer für das Handy und wir waren mit dabei. Ein offizieller Anlaufpunkt für die Urlauber aus dem ganzen Land. Die Medien  brachte einen Artikel. 
Ein Journalist nahm mich beiseite und fragte nach einem nächsten Termin, für einen Bericht über den Hexenhof.  
Zauber-haft!


Dann hatte ich zum ersten Mal eine Behinderten Gruppe auf dem Hof bzw. sie hatten einen Kräutertermin gebucht. Ich weiß, einige werden jetzt denken, „behindert“ das Wort ist politisch nicht korrekt. Naja, ich bin mit meinem behinderten Onkel aufgewachsen, der nur wenig älter ist als ich. Ich denke ich darf das schreiben. Denn ich weis, was es bedeutet, körperlich oder geistig eingeschränkt zu sein, ob wohl ich gerade diese Formulierung weniger gut finde...


Aber zurück zum Thema: Die Betreuer hatten mich vorher aufgeklärt und so wusste ich (in etwa) wie ich meine Erklärungen und Beschreibungen der Pflanzen zu formulieren hatte, da es sich um Menschen mit Geistiger Behinderung handelte. Wir haben dann zusammen ein Kräutersalzbad hergestellt und ich glaube, sie hatten ihren Spaß an den Düften und Farben. 
Ich habe es als eine Bereicherung empfunden, denn diese Menschen sind so fröhlich, herzlich und dankbar und lebenslustig. Es war wirklich eine schöne Erfahrung, ich glaube für beide Seiten. Ich denke, die Betreuer waren auch ganz zufrieden mit meiner Arbeit und meinen Formulierungen zu den einzelnen Kräutern und Arbeitsabläufen. So etwas hätte ich in Dortmund nicht machen können, in dieser Form jedenfalls nicht. 


Wir wurden eingeladen zur Eröffnung eines Kultur Caffees und kamen hier und dort kurz ins Gespräch. Dort werden wir sicherlich wieder einmal vorbei schauen. 
Ja, es gibt so einige kreative Köpfe in Butjadingen.
Groß-Art-ig!
Dann kam die Anfrage für einen Kindergeburtstag, bzw. die Kinderhexen Kräuterschule. Ich erinnerte mich an die Anfrage der Zeitung .Wieder ein Artikel über meine Arbeit in der Lokalpresse. 


Zwischenzeitlich werde ich von Menschen aus der Umgebung besucht, die durch Facebook auf den Hexenhof und meine Arbeit aufmerksam und neugierig geworden sind. Soweit ich weiß, sind nun fünf davon bei den Zauberfrauen dabei. 

Wir knüpfen hier  Kontakte, lernen immer mehr nette Menschen kennen und im Juli sind mein Mann und ich in der Nähe von Cuxhaven , bei einen Trommelabend  von der lieben Heidi und ihrem Mann, einem amerikanischen Ureinwohner.



Vieles fügt sich und wird auf den Weg gebracht..... 
Fantastisch!

Dienstag, 24. Juni 2014

Monat der Juno und Tag der Fortuna

Das Spinnrad ist Symbol der Schicksalsgöttinnen. Ihre Farben sind weis-rot-scharz
Juni. Monat der Göttin Junio

Juno ist eine Göttin des Mittelmeer Raumes, sie ist eine dunkle Göttin, ihre Hauptaufgabe besteht darin, Macht auszuüben. Wobei die „Macht“ an sich, sehr häufig eher von den Männern missbraucht wurde. Juno segnet diejenigen die Visionen haben und diese anderen schenken, die keine besitzen. Juno er- schafft Ordnung aus einem kreativen Caos. Sie gibt dir neue Chancen und hilft dabei, sie zu verwirklichen.

Sie ist die Sommerkönigin, die schwanger geht, mit unserer Hoffnung auf gute Ernte für unsere Arbeit. Sie kann deine Vision in die Realität holen. Ihr begegnen wir in unseren „Mittleren Jahren“ in der Blütezeit des „Frau seins. „ Kurz vor unserer Meno Pause. 
 Sie segnet diejenigen die zu ihr kommen und hilft  dabei, die Steine deines Lebensweges aus dem Wege zu räumen.

Bevor sie dir hilft stellt sie dir gnadenlose Fragen, wie:

Was hast du bisher getan?

Gehst du gut mit allen meinen Kindern  wohlwollend, höflich und rücksichtsvoll um ?

Bist geduldig, vertrauensvoll und voller Liebe?

Wie hast du bisher die Gaben genutzt, die ich dir gegeben habe? 

Ich gehe zu Juno in diesem Monat einfach so. Ich veranstalte kein großes Ritual, es genügt mit einer schönen und wohlduftenden Rose an einen Wasserlauf zu gehen. Mit einem kleinen Chant , Juno zu ehren, wird sie in das Wasser gegeben und mit einem Kuss auf dem Weg gebracht. Das ist alles. Eine kleine , immer sich wiederholende  Geste, mit großer Wirkung.


Dieser Tag heute, der 24. Juni ist auch der Tag der Fortuna.
Fortuna ist eine Glücksgöttin, sie beherrscht alle „Zufälligkeiten“ des Lebens. Heute ist ihr Tag. Fortuna ist eine der Schicksalsgöttinnen, eine Faden Spinnerin.  Wir zünden heute eine Grüne und eine Orangene Kerze für sie an, um ihre Kräfte anzuregen und sie für uns günstig zu stimmen. 
Auch sie ist eine dreifache Göttin. Wir oft rufen die Menschen das Schicksal zu Hilfe, wenn sie nicht mehr weiter wissen, dann erinnern sie sich an Fortuna. Die Alten sagen, jede Gelegenheit, jede Chance, die Fortuna dir bietet, bekommst du nur einmal im Leben, greife zu, gehe die Risiken ein, vertraue ganz auf sie , dann hast du sie ein Leben lang an deiner Seite.   

Traust du dich nicht, bist du zu sehr in deinen Abhängigkeiten oder in deinem Wunsch nach Sicherheit verstrickt, dann kommt diese Gelegenheit nie wieder. Und ohne Opferbereitschaft wirst du nie an dein Ziel gelangen. Du musst geben um nehmen zu dürfen, das lehren uns die Schicksalsgöttinnen.

Missbrauchst du aber ihre Macht, bist gierig, neidisch, ungerecht  oder gar schlecht zu Mensch und Tier, so wird sie dir genommen und du bekommst sie nie wieder.

 Heute entzünde ich ihre Kerzen, räuchere ein wenig und ehre sie durch Trommelschlag, Gesang und Gebet:
 
Fortuna- Du bist das sanfte Gras,
Fortuna-Du erhörst mich im Blumengarten
Und erscheinst mir im blauen Himmel und im Wasser
Danke, dass du mir ein gutes Schicksal gewährst!
Danke für meine Gesundheit, die Gesundheit meiner Lieben.
Danke für das Bewusstsein für ein hohes Ziel zu arbeiten.
Danke für meinen Partner, der meine Freunden und meine Tränen mit mir teilt
Danke,  deine Stimme  hören zu können, die mir immer klug rät.
Ich danke dir für diesen Reichtum an Weisheiten, um anderen Rat zu geben, wie du ihn
mir gibst!

Sonntag, 22. Juni 2014

Mitsommer an der Küste

Es ist windig und gerade einmal 18 Grad, die Sonne kommt nur selten durch die schweren Wolken. Sonnenwende an der Küste, die Zweite. Die Zeit vergeht, wie der Wind hier oben. Unglaublich, das wir nun schon über ein Jahr hier wohnen.
 
Nach Sonnenwende sieht es nicht aus. Wir nehmen uns die Zeit, wandern zwischen Land und Wasser dahin, betrachten die Wasservögel und lauschen ihren Gesängen. Heute ist der längste Tag, die kürzeste Nacht. Es herrscht skandinavisches Wetter und wie wir so die Landschaft betrachten, könnte man tatsächlich annehmen, irgendwo in England oder Schottland zu sein, nicht nur des Wetters wegen.

Aber es regnet nicht und so genießen wir die Menschenleere und den nahenden Sonnenuntergang. Kein Ritual- keine Anrufung. Einfach da sein, einfach hören, sehen und hinein spüren. 

Sich verbunden fühlen mit dem Wasser und dem Land.
Es ist zulaufendes Wasser, die Wellen schwappen an das Ufer und singen dabei scheinbar ein Lied. Am liebsten möchte ich mich hier hinsetzen und zu hören aber der Wind ist heute zu mächtig und lässt es nicht zu.


Im nächsten Jahr werde ich wieder mit einer Gruppe feiern, das weiß ich. Ich kann warten, Geduld war immer einer meiner Stärksten Verbündeten und das Vertrauen in die Göttin. Ich schmecke das Salz auf meinen Lippen und denke, die Göttin verzeiht, wenn ich heute kein großes "Tam Tam " veranstalte. 

Und so wandern wir weiter am Ufer entlang, hier haben vor langer Zeit Menschen dem Meer das Salz abgerungen und schon damals die Landschaft drastisch verändert, so stark, das im Laufe der Zeit, zum Teil dadurch der Jadebusen entstand. Nicht durch Sturmflut, wie ich jetzt erst gelernt  habe, sondern durch Jahrhunderte langen Abbau von Meeresboden. So öffnete man dem Wasser die Möglichkeit sich das Land zu holen. An einem dieser Orte, stehen wir gerade.
 
Butjadingen ist immer wieder neu bevölkert worden. Nicht vom Land her, sondern vom Wasser aus. Es lag durch Wasser und Moore abgeschnitten und Zugang war nur durch das Meer möglich. Seuchen und Katastrophen ließen immer wieder die Menschen hier sterben. Hunger litten sie nie, der Boden war immer fruchtbar.
So gibt es hier keine „Urbevölkerung“ und diese kleine Halbinsel, die mal eine Insel war, blieb immer Besonders.

Schräg, ganz weit am Horizont sehe ich Wilhelmshaven. Großstadt, Militärstadt, Hafenstadt. Nie wieder kann ich in einer Stadt leben, das wird mir bewusst. Trotz aller Mühe und Last, trotz aller Angst und der vielen Arbeit….wir bereuen nichts. 

Dankbarkeit macht sich breit, wir schauen uns an, küssen uns, gehen weiter Hand in Hand am Wasser entlang. Erfreuen uns dem Klang der Wellen und den Stimmen der Wasservögel….
 
Ich mache ein paar Fotos, mein Mann geht weiter und ich bleibe ein wenig zurück. Lausche dem Wind und höre plötzlich im Klang von Meer-Wellen und dem singend es Windes ihre Botschaft:

„ es spielt keine Rolle, ob du hier geboren bist…
aber es spielt eine Rolle, wie verbunden du dich mit diesem Land  fühlst…
manch einer ist hier geboren und dennoch nie zu Hause…
Dein Herz gehört dem Wasser, gehört mir.
…du bist Teil , weil du das alles  liebst!
Eine ehrliche und aufrichtige Liebe.
Mit Herz und Seele.
Sei Willkommen Tochter des Meeres…!

Ich verneige mich vor dem Meer, bin ganz beseelt und vergieße ein paar Tränen. Erschrecke als mein Mann mich umarmt. *wunder-volles Land* Erfüllt mit einer unendlichen Dankbarkeit machen wir uns auf den Weg zurück.

Zuhause gibt es dann warmen Kakao und ein schönes Abendessen. Die Altarkerzen werden entzündet und das Räucherwerk brennt in der Schale. Danach wende ich mich meinen Seifen zu und arbeite noch bis spät an den Mitsommerseifen mit Kamille und Fenchel.

Samstag, 14. Juni 2014

Vollmondarbeit und positive Herausforderungen...





Es war viel los um mich herum in den letzten Tagen, nicht nur das das Fernsehen da war, den Bericht findet ihr auf der Blogger Seite vom Hexenhof, nein, ich war auch  Hexen mäßig kreativ. Es ist leicht hier am Wasser etwas Neues zu entdecken aber viele alte Produkte und Ideen arbeite ich auf, verwende die Wasserenergie dafür und die Dinge, die ich hier finde.

Auf Kitsch verzichte ich und wenn es geht auch auf Tierische Anteile, es sei denn ich finde sie oder bekomme sie geschenkt. Habe ich früher viel mit Kunst Perlen und Plastik verziert, ist das hier nicht mehr so. Es käme mir vor wie ein Verrat an der See, wenn ich hier mit zu viel Künstlichem arbeiten würde…


Immer wieder erhalte ich neue Inspirationen, fällt mir etwas in die Hände, lege ich es weg, für später…dann nehme ich es wieder und Schwupps…ich weiß, was daraus werden soll…
Aber es wird schwerer, vor allem mit den vielen Eindrücken bei Facebook, sich nicht beeinflussen zu lassen, die eigene Kreativität zu beschützten. Sich eben nicht "inspirieren " zu lassen, was sehr häufig eher die Ausrede ist um etwas  einfach nur abzuschauen und nachzumachen...

Es gibt viele tolle kreative Künstler, da ist es schwer eine Lücke in all dem zu finden, die ich noch vor Jahren ausgefüllt habe.  Diese Lücke ist zunehmens kleiner geworden und mit guten und weniger guten Stücken gefüllt worden.

Aber mit der Zeit haben sich so einige leider auch von meinen Artikeln „inspirieren „ lassen und so muss ich schauen, das ich diese „Inspirationen“ als Herausforderungen ansehe, mich weiter zu entwickeln , um wieder so einzigartig und individuell zu sein, wie ich einst einmal angefangen habe.

Und ich glaube, dass es mir jetzt mit den vielen tollen Dingen von der Küste wieder gelungen ist, der Online Shop ist etwas Besonderes, bietet  keine Massenware (mehr) an. 

Jetzt kann ich wieder behaupten, wieder bei mir zu sein und nicht wie noch vor drei Jahren, Eso Hexen Massenware anzubieten. Ich bin „Back to Roots“! 
Nun, Montag habe ich den nächsten TV Termin und habe ein Angebot bekommen, regelmäßig ein wenig Sendezeit für mich zu haben. Jeden Monat wird es dann die Rubrik „Minervas Hexen 1x1“ geben, dort werde ich altes Brauchtum, Kräuter und Pflanzen ansprechen und ein wenig über Magie plaudern…“ 

natürlich werde ich das hier dann auch veröffentlichen, da es bei YouTube und auf RadioWeser TV zu sehen sein wird.
Eine bessere Werbung kann ich mir kaum vorstellen. Zusätzlich hat sich (mal wieder) Pro7 gemeldet…

…der Fluss ist nun am Meer…
ich kreiere weiter meine ganz eigene Lebens-Kunst....

Freitag, 13. Juni 2014

Hexe Ullis Bericht über das Treffen der Zauberfrauen...

Hexe Ulli schreibt in ihrem Blog folgendes. (Dankend gemobst und hier veröffentlicht)

 Einen Tag auf Minervas Hexenhof und Treffen mit den Zauberfrauen

Am Samstag morgen war es so weit , die Sonne lachte mir durch die Gardinen zu und kitzelte mich gegen 6 Uhr aus meinen Federn. Ebenfalls hörte ich das morgendliche Krächzen der Krähen. Voller Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Minerva und gleichzeitig war ich aufgeregt und neugierig zu gleich, auf meine erste Begegnung mit den Zauberfrauen  auf  Minerva' s Hexenhof in Tossens, so stand ich auf  und machte mich gegen 7 Uhr mit meinen Auto Richtung Nordsee.

Als ich in meinen Wagen stieg , ertönte aus dem Radio mein Lied  "Gäa von Oonagh" , für mich ein gutes Zeichen , dann soll mich der Weg auch dort hinführen. Flüssig ohne Staus ging es gemächlich zur Nordsee.
Nach ca. 2 3/4 Stunden Fahrt war ich aus dem Ruhrgebiet in Tossens angekommen und fuhr ganz vorsichtig und umsichtig, das mir ja keines der Katzen vor dem Wagen lief,  auf dem Parkplatz vom Hexenhof. Noch viel zu früh , bis zum Treffen der Zauberfrauen, hatte ich doch eventuelles im Stau stehen mit eingeplant . Da aber alles so sein soll , wurden mir die Wege freigemacht.


Herzlich begrüsste mich Minerva auf ihrem Hexenhof. 
Von Anfang an genoss ich diese Ruhe und diese angenehme Energie die einen umgibt und zu einem fließt. So konnte ich bei dem Rundgang über dem Hof real bestaunen ,was in diesem halben Jahr wieder auf dem Hof gewachsen ist. Sehr schön ist alles geworden und ich denke mit jedem Besuch wird wieder sich etwas verändert haben. 
Es lohnt sich bestimmt öfters im Jahr vorbei zu schauen !!

Der Garten in dem wir  fünf  Zauberfrauen später zusammen sassen, strahlt einen besonderen Zauber aus.Ebenfalls konnte ich heute auch Minerva ein Stück näher kennen lernen, sicherlich verfolge ich ihre Blogs, doch jemanden real kennen zulernen ist viel persönlicher.
Die Umgebung um den Hexenhof herum , eine Oase der Ruhe, Stille und Natur pur.







Vier Zauberfrauen aus unterschiedlichen Richtungen Deutschlands begegneten sich am Nachmittag, bei frischen Waffeln und Tee  (Danke an Chris fürs Backen) in einer netten und geselliger Runde.
Jede Einzelne von uns und Minerva hoffen, dass aus den kommenden Gruppentreffen , eine reger Austausch von Erfahrungen und ein kraftvolles Wirken  wachsen und entstehen kann. 
Ich denke es werden spannende und magische Treffen werden auf die ich mich schon heute freue.
Genauso herzlich wie wir uns begegnet sind , 
genauso herzlich verabschiedeten wir uns wieder von einander.
Doch für mich gab es noch kein Zurück ins Ruhrgebiet ohne vorher einen Abstecher nach Fedderwaddersiel zu machen. Dort hatte, der Göttin sei Dank, die Fischbude noch auf, um dort noch lecker frischen  Fisch zu essen und einen Blick auf das Meer zu genießen.

Genauso gemütlich und einem freiem Weg ging es dann wieder mit einer vollen Kraft im Gepäck nach Hause.
Liebe Minerva , Danke für deine Gastfreundschaft, für die tollen Gespräche und für diesen tollen Tag den ich auf deinem/ eurem Hexenhof erleben durfte. 
Danke , Dank, Danke !
Danke der Göttin, die uns auf unserem Weg begleitet hat.
Liebe Zauberfrauen , ich freue mich auf die nächsten Treffen  mit euch !

Mittwoch, 11. Juni 2014

Wasserchant ...Augenblog III








Sehnsuchtsvolle Erfüllung….
Eigentlich wollte ich mit meinem Korb Kamille sammeln gehen, ein paar Felder weiter. Komme aber nur ein paar Schritte, die Energie ist fließend und ich kann es sofort erkennen, unsere Wassergräben füllen sich wieder…

Die Sonne scheint warm auf meiner Haut, fast schon brennt sie, wäre da nicht der Wind der kühlend um meinen Körper streift.

Der Wind ist es auch, der das Wasser des Siels vor sich her treibt. Zu- Wässerung. Es kommt aus der Weser, fließt durch die Siele und Gräben, um sich anschließend in die Nordsee zu ergießen. Hier fließt Süßwasser, das sich später mit dem Salzwasser des Meeres mischt, eins mit ihm wird. Zwei unterschiedliche Ströme treffen aufeinander.
Ich setzte mich auf das kleine ehemalige Wehr, über dem Siel und beobachte, wie das Wasser immer mehr steigt und steigt…ein wirklich schöner Ort, nur ein paar Schritte vom Hof entfernt.

Das Schilf scheint im Wind zu singen…niemand ist hier, nur das Land, das Wasser und ich. Kein Geräusch ist zu vernehmen, nur der Gesang des Windes und das leichte plätschern des Wassers, wenn sich ein Fisch an der Oberfläche blicken lässt.

Ich schaue in die leichte Strömung, sonst fließt es kaum, wenn nicht zu gewässert wird.
In alten Zeiten war das anders, da hat der Mensch noch nicht eingegriffen. Da floss das Wasser automatisch bei Flut in die Gräben und bei Ebbe wieder heraus. 

Und wie ich so dort sitze fällt mir auf, dass es je nach Jahreszeit eine andere Farbe zu haben scheint. Im Winter ist es mir so dunkel, ja fast schon schwarz vorgekommen, während es im Moment eher blau grün wirkt. 

Ab und an sehe ich Schatten auf dem Wasser und unter ihm. Nichts stört meine Meditative Stimmung, weil hier einfach niemand ist…immer noch kaum fassbar für mich, das ich einfach meine Rituale abhalten kann, wie und wo hier auch immer! Kein Mensch ist hier.

Und wie ich so sinne, fühle ich mich angekommen, genieße den Wind, der scheinbar nie aufhört und höre auf das singen des Schilfes, welches hier überall wächst.
 Einfach so sitze ich hier, einfach nur da sein, einfach eins sein…

Spontan habe ich für euch ein kleines Video gemacht..:
 

Dienstag, 10. Juni 2014

Küsten Kräuter: Ein Ausflug in die Salzwiesen

Umgeben vom Wasser liegt eine besondere Zone des Wattenmeeres: die Salzwiesen.

Dort, am Übergang zwischen Land und Meer, haben sich die Pflanzen und Tiere den Gezeiten angepasst. Auch in meiner arbeit sind Übergänge  magische Pforten und somit ist für mich diese "Grenzregion" zwischen Land und Wasser , etwas ganz magisches.
 
 Die salzhaltigen Pflanzen waren in alten Zeiten für Mensch und Tier eine gehaltvolle Nahrungsquelle. Der Strandbeifuß beispielsweise. Das aromatische Gewürzkraut wird in Butjadingen für die Zubereitung des hochprozentigen Wumken verwendet. Das ist ein Schnaps. Als Tee hilft er aber auch bei Magen und Menstruationsbeschwerden. Als Kräuterbad ist er ein reiner Kraft bringer und Muntermacher.

Die silbigen Teppiche aus Strandbeifuß, auch Nobbekrut genannt, sind hier nicht zu übersehen . Sein Aroma hat etwas von Curry und Kresse. Schmeckt aber gut auf Käse- und Wurstbrot oder im Kräuterquark.

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Beifuß wächst diese Art langsamer, breitet sich auch unterirdisch durch Ausläufer aus, vom Duft her ganz ähnlich wie der Römische Wermut. 


In Europa kann man den Strandbeifuß am Mittelmeer und an den Atlantikküsten bis zur Ostsee hin finden. Eine etwas abweichende Form des Strandbeifußes wächst auch in den Wüsten und Steppen Osteuropas und Innerasiens. Der Steppenbeifuß. Er eignet sich auch Räucherkraut mit Bernstein gemischt hervorragend.

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Ätherisches Öl mit Santonin, Cholin. Der Strandbeifuß wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Der Strandbeifuß ist ein seit Jahrhunderten bewährtes Mittel gegen Spul- und Madenwürmer. Die wurmtreibende Wirkung dieser Pflanzen beruht auf den Santoningehalt im ätherischen Öl. Der Strandbeifuß sollte, um möglichst jedes Risiko auszuschließen, Schwangeren und Kindern nicht verabreicht werden.

Je nach Standort wird der ausdauernde Strandbeifuß 30 bis 60 cm hoch. Das Salz wird über die Blätter wieder ausgeschieden, so dass der Strandbeifuß gut auf den Salzwiesen zurechtkommt. Meistens sehen wir ihn in Pflanzen Gruppe zusammen stehen und er verbreitet einen herrlichen starken Duft.

Schaut man über die Salzwiesen sieht man die silbernen Pflanzen zwischen dem Strandflieder. Der Strandbeifuß blüht im September und ist damit die letzte blühende Pflanze.  Wir haben ihn mitlerweile im Garten angeflanzt, wo er sich viel Raum nimmt.
Auch finde ich den zartlila blühenden Strandflieder, der  einen betörenden Duft verströmt. Und die Salzmelde, die man wie Spinat zubereiten kann. Aus ihren Wurzeln machten sich die Menschen früher einen Kaffee- oder Mehlersatz. Schmackhaft?! Hmmm....

Wir finden hier den Queller, der mit Quark gemischt ein würzig-salziges Aroma dazugibt. 
Übrigens: Viele Pflanzen der Salzwiesen stehen unter Natur Schutz.

Montag, 9. Juni 2014

Pfingsten und das Treffen...





Pfingsten- der Heilige Geist kommt auf die Erde…naja, ist wohl an mir vorbei gerauscht, macht nix. Das Treffen der Zauberfrauen war total schön, wir hatten viel Spaß, denke ich. Eine der Frauen kam extra aus dem schönen Bayern zu uns und macht ein paar Tage Urlaub hier, eine andere aus Hessen und eine weitere aus dem alten Dortmund ( *Wink Ulli rüber*) und eine weitere aus Bochum. Natürlich habe ich auch welche aus Oldenburg oder Wilhelmshaven dabei....ach ich freu mich sehr!




Wir saßen  im Schatten des alten Birnenbaumes und ich denke, das alle sich wohl gefühlt haben.


Das Wetter ist bombastisch, so mache ich es kurz, will nun mal nicht lang am Computer sitzen und verstehe Leute nicht, die jetzt bei Facebook sein können….naja. Das Leben ist zu schön um es zu verpassen…..



Wir genießen die Sonne, den Duft der Rosen um uns her und das wundervolle Wetter. In Dortmund hätten wie wieder vor lauter Hitze nicht schlafen können ….hier wird das nie wieder vorkommen.





Hier ist Drachenfest und viel Los, wir meiden momentan den Deich und machen es uns im Garten schön….ab und an schaut ein Touri vorbei und gestern kam eine ganz nette Dame nebst Mann, die mit ihrem Wohnmobil die Küste erkunden. Sie machten eine extra Runde über Butjadingen um uns zu besuchen. Sie hatte mir das bei Facebook ja schon geschrieben…

ha ...und immer wieder gibt es unglaublich neugierige Menschen, die sich nicht trauen, den Hexenhof mal persönlich UND im hellen zu besuchen! Ja, mach eine/r hat wohl so viel Respekt oder eher Neu-gierde, das man sich im Halbdunkeln ein paar Minuten in die Einfahrt stellt um zu schauen....schon skuriel sowas...
Witzig war nur, das wir gerade da ein wenig spazieren waren und es beobachten konnten....



So….ich werde mich wieder in den Garten zu den Rosen begegben….