Mittwoch, 30. April 2014

Beltaine… Ende meiner Frauenwochen…


... die Sonne
die Sterne
tragen Kunde von dir.
Jeder Lufhauch erzählt mir von dir.
Jeder Atemzug
Jeder Schritt,
trägt deinen Namen weit mit sich mit!
(Schandmaul)

Heute ist Walpurgisnacht. Lange schon, seit ich diesen Weg der Göttin gehe, begehe ich diese Nacht mit meinem Mann zusammen. Heut ist ein besonderer Tag. Ich habe es nirgendwo aufgeschrieben und auch bei Facebook meine Klappe gehalten. Mein Mann war nun drei Wochen in der Reha Maßnahme. Und da ich mit meiner Tochter ganz alleine auf dem Hof war, musste das nicht jeder wissen.
Es waren teilweise anstrengende Wochen, manchmal benötigt Frau dann doch für die körperliche Arbeit einen Mann, wenn der Trecker beispielsweise wieder mal nicht funktioniert und die Wiese einer Wildnis gleicht. Oder der halbe Hof ohne Strom ist, obwohl alle Sicherungen heil sind…zusätzlich kam die Problematik mit Internet und Telefon dazu. Ich bin eben Technisch gesehen eine komplette Null.

Mit meiner Tochter alleine, war es ansonsten sehr schön. Wir haben viele Frauensachen gemacht, Frauenfilme angeschaut. Ich habe ihr „Grüne Tomaten“ vorgestellt oder die „YAYA Schwestern“ ein paar meiner Liebsten Filme über starke Frauen. Wie haben Haare gefärbt, gelacht und versucht uns gegenseitig irgendwie zu unterstützen.

Nicht das das mit Chris nicht so wäre. Die letzten Tage aber wurden dann doch vor Sehnsucht nach ihm schon richtig hart. Auch für ihn. Für Chris  ist klar, nochmal macht er das nicht mehr. Ich kann mich erinnern, wie schlimm das  vor 14 Jahren schon für uns zwei war, getrennt zu sein. Und genauso empfindet er auch.. Erst gestern Abend telefonierte ich lange mit einer ehemaligen Schülerin und Hexenschwester. Sie fragte nach dem Rezept unsere fast dreißig Jährigen Liebe.

Nun ja, vielleicht ist es das, den besten Freund zu heiraten und sich das dann auch zu bewahren. Diese „Kumpelhaftigkeit“ und unsere gegenseitige Anziehungskraft. Sie ist nie verloren gegangen, ganz im Gegenteil. Umso mehr wir den heidnische –spirituellen Weg miteinander gehen, umso enger wurde unsere Beziehung. Und manchmal befürchte ich, er ist die bessere Hexe von uns…*lach* Wir haben einige gemeinsame Hobbys und die gleichen Lebensträume. 

Er ist derjenige der sich im Hintergrund hält, damit ich das tun kann, was ich tue. Für ihn dreht sich alles nur um mich. Wahnsinn, aber es ist so. Und wir sind ein unglaublich gutes Team zusammen. Natürlich können auch die Fetzen fliegen, keine Frage. Das musste auch sein, zwei Menschen, nicht immer eine Meinung. Aber die Liebe und der Respekt vor einander, das schwingt dabei mit.

Dieser Trennung war aber nötig, gerade  für ihn. Der Stress und die Existenz Ängste, der Terminliche Druck der Arbeit auf dem Hof,  dazu kamen die Schmerzen, all das hat  für eine enorme Seelische und Körperliche Spannung gesorgt.

Und eigentlich war ich ganz froh, dass er einmal in eine ganz andere Umgebung kam, um Abstand zu bekommen. Die starken Schmerzmittel taten ihr übrigens und er hasst Medikamente. Ständig war er dadurch müde und konnte kaum etwas machen.

Er ist ein aktiver Mann und jetzt nichts mehr tun zu können, das hat ihn total frustriert. Er rutschte total aus seiner inneren Mitte heraus. War ungehalten und unzufrieden. Was ich verstehen kann.

Die letzte Woche aber klang er am Telefon viel fröhlicher, die Medikamente waren abgesetzt, er zwischen den Anwendungen, aktiv wandernd durch die Wälder unterwegs. Ich spürte förmlich dass er das gebraucht hatte. Und ich werde ihn jetzt jedes Jahr einmal in die Berge schicken, damit er seinen ganz eigenen Medizin Walk macht, das habe ich ihm schon lachend angedroht.

Die letzten Tage waren geprägt von Sehnsucht nach dem Hof, nach mir, nach unserer Tochter und den Katzen…

Heute Nachmittag ist er wieder da. Und ich kann überhaupt nicht in Worte fassen, wie ich mich freue und wie ich ihn vermisst habe. Alles schreit nach ihm, mein Herz, meine Seele und mein Körper…

Unsere Beltain wird in diesem Jahr besonders intensiv werden, da bin ich mir sicher….

Und am Wochenende kommen dann meine Clanschwestern...dann gibt es hier auf dem Hof "Frauenpower"...Magie und Hexerei pur! 





Freitag, 25. April 2014

Werbung für Künstlerinnen...

Für meine Spirituellen arbeiten, vor allem die Göttinnen Seminare, suche ich seit Jahren Repliken von den Göttinnen dieser Welt. 
Meist sind sie sehr teuer und nur in speziellen Museumsshops zu bekommen. 

Ich glaube, ich habe den Link  damals von Luisa Francia gefunden 
und dann nochmals bei Facebook bemerkt. So das ich dann doch mal schauen musste. Und beim schauen blieb es nicht....

Ich möchte heute einmal werben, für eine  Seite 
www.archeomyth.de

Solche Seiten sind lobenswert und die Künsterischen Werke dahinter wundervoll und authentisch-spirituell!

So bestellte ich und bekam innerhalb von nur einer Woche die gewünschten Göttinnen (per Hermes, auch sehr passend)  nach Hause.
Wie schön! Die Qualität ist sehr gut und die Artikel bezahlbar und den Preis auch wert.
Wieder zwei Göttinnen mehr in meiner Sammlung und jetzt hat auch das Suchen für meine Seminare ein Ende...

Mittwoch, 23. April 2014

Die Fülle rufen....und so...

 
Was du rufst, das kommt.-
Was du lebst, das kommt auch!

Heute Morgen, ganz früh folgte ich ganz spontan einer Intuition.
Ich nahm aus dem Vorratsschrank das noch vorhandene Dinkelmehl.
Und schloss meinen Zauber der Fülle ab, den ich vor einigen Tagen begonnen hatte.

Ich suche sie, die Fülle!
Ich rufe sie, die Fülle!

Mutter bring sie mir, die Fülle!
Ich tanz sie herbei, die Fülle!
Ich ehre sie, die Fülle!
Ich mehre sie, die Fülle!

Mit nackten Füßen und noch im Nachthemd
Mitten im leichten nass des Nebels streute ich
Die magischen Symbole auf das Rund des Hofes.
Lies mich einfach leiten von den inneren Bildern.

Jedes Symbol umschwärmte ich mit einer kleinen Bitte um Fülle
An die Mutter. Umtanzte es dreimal.
Einmal für die Göttin
Einmal für den Gott
Und einmal für die Ahnengeister…

Irgendwann verschwand der Dunst um mich und die Sonne schaffte es, mit den Strahlen den Erdboden zu erwärmen. Da waren meine nackten Füße schon eisig. Ich ging hinein und holte das Räucherwerk. In Schlangenlinien zog ich mit dem Rauch meine Kreise um die Symbole…

Als die Sonne den Nebel verscheucht hatte und vom blauen Himmel schien, da leuchteten meine Zeichen auf dem Boden, nein ich hatte das Gefühl sie strahlten regelrecht.
Am Mittag kamen zwei  Paare mit seinen Kindern auf dem Hof. Sie standen vor den Zeichen und schritten fast schon ehrfürchtig daran vorbei. Während sie ihren Kindern sagten, sie mögen bitte aufpassen. Eine der Frauen meinte dann zu mir: 

„Wir haben zwar keine Ahnung, was das ist, sind auch nicht spirituell, aber das das was zu bedeuten hat, das kann man spüren.“

Süß nicht? Ich bastelte mit den Kindern Hexensäckchen, während die Frauen sich im Laden umsahen und die Männer auf der Bank draußen saßen. Wir unterhielten uns zwischendurch.

Ein älteres Paar kam herein, auf meine Begrüßung sagten sie nichts. Schlichen durch den Laden. Sahen sich alles an und gingen ohne Gruß hinaus. Irgendwas wurde gemurmelt.
Ich machte mir weiter nichts draus, passiert halt und muss ja jeder selbst wissen, wie höflich er ist.

Plötzlich aber  hörte ich ein Auto auf den Platz vor den Laden fahren und dachte erst an einen Lieferanten und schaute hinaus.

Dazu muss ich erklären, dass der Parkplatz vor dem Hof ist, so dass das Rundell immer frei bleiben kann. Die Autos können von dort bequem wieder fahren.

Dieser ältere Herr aber fuhr nun mit voller Beabsichtigung über meine Symbole herüber. Und das nicht langsam.

Der junge Mann auf der Bank, sah mich an und ich konnte ihm ansehen, wie fassungslos er über diese Ingnoranz war.

Dann drehte er sich zu mir und sagte: 
"Manche Leute haben wirklich vor nichts Respekt“

Ja, richtig. Erwiderte ich und lachte nur. Zuckte mit den Schultern und ging wieder rein.
Denn die Magie hatte schon längst gewirkt. ..

Die Fülle kam. Sie war schon seit ein paar Tagen da. Dies war nur das Abschluss Ritual…..

Samstag, 19. April 2014

Zu den Wilden Wasser Weibern...

Bin Barfuß zu den Wassergöttinnen getanzt

 bin gegangen, bis zum nahen Siel.

Mir fiel auf, wie warm schon die Mutter Erde 
unter meinen Füßen ist.
 Voll und bewegt ist es, das Siel.
Sonst ist es eher still und ruhig.
Tiefe verwunschene Stille... 

Voller Kraft und Süßwasser aus dem großen Fluss..

Genauso ,wie ich es jetzt brauche…

 
Zu den Wasserweibern , 

die dort unten lange geschlummert haben,

bin ich gegangen.

Und wollte mich vorstellen.
 
Jetzt sind sie wieder da.
Unter der Oberfläche kann Frau sie sehen.
Durch den Spiegel muss Du schauen,
um sie zu erblicken.

Habe sie begrüßt.

Und erzählt,
 dass jetzt wieder Eine hier ist.

Eine von den Alten, die

die ihre Rituale kennt

und ihre Sprache spricht.
 
Ein Boot habe ich ihnen mitgebacht.

Voller Honig, Salz und Kupfer, dazu noch Gelbe Blüten…

Das mögen die Göttinnen des Wassers.
 
Ich darf wiederkommen.

Haben sie gesagt.

Und sich gefreut.

Weil es lange gedauert hat,

bis sie wieder jemand hörte…

Montag, 14. April 2014

Ein Windiger Wochenbeginn....

Der Wind tobt den ganzen Abend und den Tag. Aprilwetter. Sonne, dicke dunkel Wolken über der See...Meerwetter. Hier Pfeifen die Windgeister durch die Lücken der Fenster und Ritzen.  Der Wochenanfang beginnt stürmisch. Und manchmal hört es sich wie Gesang an. Passend zur Jahreszeit wird zu gewässert, die Gräben füllen sich hier und die Siele tragen das Weserwasser weit ins Butjenter Land. Mit ihm kommen die ersten Angler an die Siele.

Das Land ist so weit, wie der Himmel hoch. Jetzt bei Wind, scheint es noch weiter zu sein und dem Himmel noch näher.  Wenn der Wind den Regen vor die Fenster peitscht, dann find ich es so gemütlich drinnen.
Und dann,  wie von Geisterhand, ist die Sonne wieder da und der Himmel reist auf!  Ein strahlendes Blau gibt er preis.
Aprilwetter ist an der Küste noch ein wenig mehr von Allem.

Ich habe Familien Besuch und ich freue mich über die gemeinsamen Essen, das Lachen und die vielen Geschichten aus der alten Heimat. Auch die Eltern sind da und die Uroma. Mein Sohn hat seine Freundin mitgebracht.  Schön ist es, mal wieder gemeinsam zu Frühstücken und meine Kinder, fast alle gemeinsam am Tisch zu haben. 
Wenn man jetzt in die große Deele geht, knarrt und knistert der Wind unter dem Dach überall. Wie viele Geisterhände rüttelt es unter dem großen Scheunendach. Selbst für unsere Katzen ist das manchmal zu viel und sie liegen schon am Mittag im Bett oder auf dem Sofa.  Bei diesem Wetter suchen sogar die Wildtiere bei uns Schutz, eine Entenfamilie hat sich nahe an das Haus geflüchtet und hinter dem Tipi stehen  Rehe.  
 Die Eule in der holen Weide schläft so lange, bis es in der Dämmerung vielleicht nicht mehr so stürmt und was die Fledermäuse im Eingang der Deelentüre  heute Abend wohl machen?! So winzig wie die sind, werden die doch sofort weg geweht...

All das geht mir so durch den Kopf während ich, bei einer Tasse Tee, am Computer sitze, die Stille im Haus (sind alle am Wasser) und das Singen des Windes genieße.
Eigentlich wollte ich eine kleine Runde zum Siel Tief entlang dem Graben spazieren, aber der Wind ist so stark, das ich nach einer Weile dann doch umkehrte.

Momentan funktionieren wieder der Festnetzanschluss und auch das Internet, wer weiß wie lange. In der letzten Woche war es nur zeitweise vorhanden. Erst hatte ich mich geärgert aber dann meine Arbeit auf das nötigste beschränkt. Mal kurz bei Facebook reingeschaut und ein paar Bilder gepostet. 

Vorgestern  war eine Zauberfrau Teilnehmerin im Laden, schön dass sie vorbeikam damit wir uns schon einmal beschnuppern konnten. Sie kommt aus Wilhelmshaven, ist also nicht so weit. Ein paar wenige habe ich ja schon einmal kurz kennengelernt und bin neugierig auf die die anderen Teilnehmerinnen.

Ach, ich freue mich sehr auf die Zauberfrauen und den regelmäßigen Austausch und bin so gespannt auf die Dinge, die wir uns gemeinsam erarbeiten werden.  Mir fehlt diese Arbeit so und ich freue mich sehr auch Euch!

Sonntag, 13. April 2014

Zauberpflanzen im Garten

Gundelrebe
Medizinmänner und Frauen der verschiedensten Kulturen beten zu den Pflanzengeistern, bevor sie sie sammeln. Und sie wiederholen diese magischen Gebete, während sie sich einer Pflanze / einem Baum oder einer Wurzel nähern. Die Kräuterfrauen der vorchristlichen Zeit waren sehr vertraut mit ihren Pflanzen, den Wachstumsgegebenheiten, ihren Heilkräften und anderen Eigenarten.



Wenn wir uns zu den Pflanzengeistern begeben ist das wie ein gegenseitiges Kennenlernen, wir schauen ihnen beim Wachsen zu und staunen über so manches Blatt und Blüte.  Ja, das Staunen, das Herantasten, beschnuppern und sich erfreuen, das sollten wir nie vergessen.
Umgeben bin ich hier von Weiden. Hexischer geht’s ja nimmer…

Man sagt, Hekate erscheine im hohlen Stamm eines Weidenbaumes um ihre Töchter in die Geheimnisse der Hexenkunde einzuweihen. Nun, hohle Weidenbäume gibt es hier mehr als genug.
Die Weide ist auch das Sinnbild der Unterwelt ein Ahnen und Zauberbaum schlechthin. Auch für Fruchtbarkeitzauber wurde sie verwendet und war einst ein heiliges Holz für die Beltane Feuer.
Ihre Zweige waren den Kelten heilig, steckt man sie in die Erde, sprießt neues Leben. 
Man sagt, blühende Weidenzweige im Schlafzimmer bringt Fruchtbarkeit und eine geschickte Hexe kann mit einer Weidenrute ein Unwetter herbei zaubern ( …..ich überlege, ob ich das mal ausprobieren sollte…)  Wenn man einen Weidenzweig an der Weide zusammen biegt und diesen Zauber bindet ist er sehr mächtig…Und mit ihren Blüten wurden Kleider gefärbt…
Wenn ich gerade jetzt im zeitigen Frühling durch den riesigen Garten gehe und mich auf dem  Grundstück umsehe, sprießt es nur so aus der Erde.
Nicht nur der Kräutergarten explodiert förmlich, sondern täglich entdecke ich auf meinen Streifzügen viele neue  bekannte aber auch mir unbekannte Pflanzen. 
Die Melisse, der Salbei, Rosmarin, Thymian  und der Liebstöckel recken sich in die Höhe und ich erfreue mich fast täglich an meinem Bärlauch Feld und am leckeren Schnittlauch. 

Liebstock
Liebstöckelblätter getrocknet eignen sich gut für eine Liebes Räucherung aber auch für einen erotischen Badezusatz. Des Weiteren gibt es ein altes Hausrezept gegen Halsschmerzen:
Warme Milch durch einen Liebstock Stängel langsam trinken. Ich mag ihn gerne in Eintöpfen.
Der Giersch macht sich breit und das Pfefferkraut, das ich im letzten Jahr erst angepflanzt habe, findet den Boden anscheinend sehr gut. 
Pimpernuss
Genauso wie der kleine Pimpernuss Baum, den ich vom Hexengarten in Dortmund mitgenommen habe. 
Nie war er so schön, wie jetzt! 
Pimpernuss heißt er nicht nur so, seine speziellen Nüsse regen den männlichen Hormonhaushalt an und sollen auch bei Prostata Problemen helfen. Aber bis der kleine Baum Früchte trägt, wird es wohl noch ein wenig dauern. Dieser uralte Hexenbaum, der noch im Südlichen Deutschland bekannt ist, ist eine Rarität in der freien Natur geworden. 
Witziger Weise ist mir die Walnuss auch wohlvertraut, ihre Blätter haben ein duftenden Widererkennungswert bei mir hinterlassen. Sie wächst mehrfach hier bei uns. Auch sie eignen sich für Räuchermischungen. Auch mit der Walnuss kann man Fruchtbarkeitszauber machen, aber auch Geld und Wohlstandsmagie ausüben. Sie eignet sich auch sehr gut für Aufhebungsrituale und Gegenzaubern.


Und den Ilex, die Stechpalme sie findet sich auch hier. Über sie oder den Hollebaum zu schreiben, da könnte ich Bücher füllen. Nur so viel;  Die Stechpalme wird traditionell bei Heidnischen Taufritualen verwendet und ist ein starker Schutzbaum.
Wasserdost
Auch meine Tollkirschen strecken ihre Blätter in die Höhe, ich befürchte aber, das nur zwei von fünf mitgebrachen Pflanzen den Winter überlebt haben. Sie erinnern mich an meinen Windhügel, von dem ich sie damals mitgenommen habe. Dort gab es ganze Tollkirschen Felder. Ich bin mit ihr immer sehr vorsichtig und ernte nur hier und da ein paar Beeren für Räuchermischungen. Dann aber auch ausschließlich wenn ich schamanisch  arbeite.
Belustigt war ich, nein eher überrascht, als ich im letzten Herbst in der Dachrinne, eine weitere heimische Hexenpflanze entdeckte; den schwarzen Nachtschatten , eine Uralte Hexen Zauberpflanze. Wie ein Willkommensgruß war dieses unscheinbare Gewächs, das mich auch stets irgendwie verfolgte. Ich habe ihn wissentlich dort wachsen lassen und hoffe, dass er in diesem Jahr wieder erscheint. Manchmal mache ich gar nichts weiter mit diesen Pflanzen, es genügt mir ihre Anwesenheit, ihre Geister schützen und leiten mich immer wieder. Sie folgen mir, ich benötige nur Geduld. Viele der Pflanzen mit denen wir arbeiten sollen, kommen von alleine zu uns, mit dem  Pflanzengeistern. Und nicht alle, die ich mitgenommen habe, wollten auch bei mir bleiben und gehen... Wenn man mit Pflanzen und Kräuter arbeiten will und ich meine magisch arbeiten, dann ist theoretischen Wissen ohnehin völlig nutzlos.
Taubnesseln im Hexengarten
Die schwarze Nieswurz mag den Garten auch, sie war auch vor mir schon hier zuhause. Sie ist erst einmal eine Giftige Pflanze aber dennoch wurde sie gerne bei Wassereinlagerungen verwendet. In der Zauberkunde kann man sie unter eine Orakelräucherung mischen und ihre Wurzel gibt Schutz vor Dämonen und bösen Zauber.


Da kann man so viele Bücher lesen wie man will, den Zugang zu den Pflanzenwesen muss man sich erarbeiten in langsamen und vor allem sehr ruhigen Schritten .Ich habe mir im Laufe meiner Erfahrungen dann doch  angewöhnt auf Pflanzen zu warten.



Aber auch der fruchtbare Marschboden mag nicht jede Pflanze, ob die Karde wiederkommt?! Und der Küstenbeifuß, weiß bisher noch nicht, ob er groß werden mag...
Dem Wasser Dost gefällt es gut, sowie der Salzmelde und dem Mädesüß!

Salzmelde
Schön ist, dass ich ja schon einige Pflanzen angetroffen hatte, die mir wohl vertraut sind. Das Lungenkraut war beispielsweise auch schon da. Und auch mein Grüner Mann, der Waldmeister.

Er ist eine ganz uralte Hexenpflanze. Herrlich in Duftkissen und Räucherungen. Er ist den Elfen geweiht und in der Tat, dort wo er wächst, finde ich immer besonders starke Erdstrahlen.

Er schütz vor Gefahr und wird bei heidnischen Hochzeiten gereicht.
Waldmeister
Das Mutterkraut, auch das habe ich letztes Jahr angepflanzt, wächst wieder üppig. Es wurde mit Melisse und Rainfarn zu einem Kranz geflochten und in das Zimmer der Wöchnerinnen gehängt, als Schutz. Ich verwende es liebend gerne in meinen Sonnenwendgürteln/Kränzen mit Johanniskraut, Rainfarn, Kamille und Nachtkerze. Das Mutterkraut ist ideal bei Abwehrzauber und für Schutzmagie. Ein Beutel mit Mutterkraut zu Neumond unter einem Birnenbaum gehangen ist ein starker Schutzzauber. Ansonsten ein wenig davon morgens aufs Brot und man hat viel weniger Last mit Migräne!! Aber bitte: ein wenig!  Und regelmäßig.
Gundelrebenfeld
Und ich erfreue mich an der extrem vielen Gundelrebe die in Hülle und Fülle wächst, wie auch sonst? Schließlich ist sie einer meiner Pflanzenverbündeten. Sie hat sich unter dem Holunder ausgedehnt und diese beiden „Heiligen Pflanzen der Germanen“ ergeben einen starken Kraftplatz. 
 
Sie ist eine der wichtigsten Heilpflanzen der Germanen und eignet sich hervorragend um Gift aus dem Körper zu spülen.  Maler nahmen sie ein, um das Blei aus dem Körper zu bekommen und Bier wurde mit ihrer Hilfe aromatisiert. Man sagt, dort wo eine Tochter Odins wohnt und er sie ab und zu besuchen kommt, dort wächst vermehrt die Gundelrebe. Auch Donar ist sie geweiht.

Ansonsten ist sie gesund und schmeckt (nicht zu viel) wunderbar in Eintöpfen und im Kräuterquark. Wunderbar als Schutzzauber .

Fette Henne
Auch die Fett Henne, eine fast vergessene Schönheit unter den Heilpflanzen habe ich gefunden.

Der Wilde Frauenmantel ist unter manch einem Busch zu finden. Die Wurzeln wurden gerne für Liebeszauber verwendet. Der Tau der sich auf den Blättern bildet , ebenso. Er ist Frigga geweiht.



Frauenmantel
Auch der Günsel und natürlich der Wegerich. Kalmus und die unter Naturschutz stehende Schwertlilie finden sich im Hochsommer. So eine Kalmuswurzel werde ich sicherlich einmal ausgraben. Sie findet sich in den Gräben auf dem Grundstück und kann zu Vollmond für Heilrituale ausgegraben werden. Außerdem sollen ihre Wurzeln in allen vier Ecken der Küche auf gehängt, vor Unglück und Hungernot schützen. Auch gilt sie als Glückspflanze. 
Kalmus (hintere Pflanze)
Auch dem Beinwell gefällt der Boden hier, er wohnte schon im Kräutergarten. Ihm habe ich ein tolles Öl zu verdanken. Man sagt, er wäre Hekate geweiht gewesen und tatsächlich scheint er nicht so licht, wie andere Heilkräuter zu sein. Mit seinen Behaarten Blättern und etwas stacheligem Stängel ist er für einige doch unangenehm anzufassen. Der Geruch des Öles ist, sagen wir mal. Gewöhnungsbedürftig, aber sehr wirksam.


Mit der Kamille und der Römischen Kamille, die langsam wieder aus dem Boden hervorkriecht, lässt sich auch so allerlei Zauberkram machen. Nicht nur das sie besonders heilkräftig und eine unglaublich energetischen Sonnenpflanze ist, sie schützt auch noch. Dafür verwendet man ein Pulver aus ihren Blüten. Wie gut, das es von Kamille hier im Sommer nur so wimmelt!

 
Schlüsselblumen stehen unter Naturschutz!

Auch die Schlüsselblume, die schon in meinem Hausgarten in Dortmund wuchs, ist wieder da.

Aber auch sie, gab es hier schon vor mir. Ein starker Zauber kann mit ihren Blüten gewoben werden, sie schließt uns Schlösser auf, ebnet Wege und öffnet Türen. Die  ist den Nixen und Elfen zu geordnet. Man sagt, wenn man ihre Blüten zu Vollmond auf den Bauch legt, erwartet man danach ein Elfenkind…jaja.

Minze
Ich könnte noch weiter referieren, aber für heute reicht es....

Und gerade auf meinem Rundgang entdecke ich nahe der Scheunentüte eine mir sehr vertraute Pflanze: 
Das Schöllkraut! Das gab es im letzten Jahr noch nicht! Ich wollte es schon im letzten Jahr zeigen, da es immer wieder Thema war und ich konnte es hier nicht finden. 

Na, jetzt ist es ja da!




Donnerstag, 10. April 2014

Ein wenig gruselig....Hausgeist Teil 2


Könnt ihr euch noch an meinen Bericht vom Mann mit dem Hut erinnern? Und den Bildern von der Frau auf dem Dachboden?

Wenn nicht, dann folgt einfach diesen Link zu dem Blogeintrag.



Eigentlich habe ich den Geist mit dem Hut nie so ganz vergessen. Auch die Frau auf der Erde nahe der Kirchenbank nicht. Aber..gehören diese zwei Geister auch zusammen??! 

Der Mann mit dem Hut war irgendwie viel erfassbarer für mich.
Allerdings habe ich das Gefühl, das er alles dafür tut, um nicht aufzufallen.  Vieleicht steckt hinter diesen beiden Geistern eine Lovestory oder sonst etwas ganz tragisches...ach wie romantisch! Naja...oder auch nicht.
Aber ich glaube tatsächlich, dass ich jetzt weiß, wer er zumindst ist oder sein könnte...

Das kam so:



Vor ein paar Wochen stand ein älterer Mann bei mir im Hofladen und stellte sich als Enkel der damaligen Beizerin dieses Hofes vor. Er hatte seine Kindheit hier auf dem Hof verbracht. Ich fand das ganz spannend, hatte aber ausgerechnet in diesem Moment keine Zeit, da ich mehrere Kunden zu beraten hatte und musste den Herrn an meinen Mann verweisen, der ihn dann den Garten zeigte. Speziell die alten Bäume suchte er, erzählte von alten Obstbäumen, davon steht heute nur noch die alte Birne. Wie gesagt, ich selbst hatte keine Zeit und hätte ihn gerne noch das ein oder andere gefragt. Als er wieder fuhr, vergas mein Mann nach einer Kontaktadresse zu fragen.



Es muss schon länger her sein, hatten die Vorbesitzer den Hof ja schon vierzig Jahre und die Dame, die den Hof einmal besaß, war damals schon etwas länger tot, der Hof war verwahrlost und leer.

Klar, der Herr war auch schon älter, ich würde ihn um die siebzig schätzen.



Ich machte mir Gedanken über dieses Treffen, vor allem weil unsere Vorbesitzer noch berichteten, wie schwer es war Nachkommen zu finden, damit diese aus dem Grundbuch ausgetragen werden konnten...so grübelte ich den ganzen weiteren Tag nach. Irgendwann am nächsten Morgen musste ich in die Werkstatt meines Gatten, ich weiß jetzt gar nicht mehr was ich nachsehen wollte. Ich kramte und wühlte und dabei stieß ich auf einen Stapel Bretter, die ich beiseite räumte. Hinter den Brettern stand es, ein Uraltes Hochzeitsbild...irgendwie an gegruselt wusste ich im Moment überhaupt nicht, was ich damit anfangen sollte.

Aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, die Geistererscheinung und dieser Mann auf dem Foto sind ein und dieselbe Person...



Als ich es näher betrachtete viel mir noch etwas auf. Ich holte meinen Mann und zeigte ihm das alte Bild mit dem schweren Rahmen. Woher das wohl kommt? Und wer das wohl darauf ist? 

Mein Mann sprach  dann das aus , was auch ich gedacht hatte:
Der Mann auf dem Bild, sieht dem Mann, der hier bei uns war, irgendwie ähnlich...ob das vielleicht seine Oma und der Opa waren?!



Der Zufall wollte es nicht, dass wir die Adresse des Enkels haben, er muss aus dem Raum Oldenburg sein, das Auto hatte solch ein Kennzeichen. Schade, ich hätte ihm zu gerne das Bild gezeigt und gegebenenfalls auch geschenkt...aber vielleicht kommt er dann doch noch mal  aus irgendeinem Grund vorbei, wer weiß.



Ich denke aber ich weiß jetzt, wer da ab und zu hier nach dem rechten schaut, nun hat der Geist ein Gesicht aber immer noch keinen Namen....


Mittwoch, 9. April 2014

Voodoo Reading


Ich bin nie viel in der Welt herum gekommen, bin nicht weit gereist. Früh habe  ich Kinder bekommen, immer das Geld für den Urlaub knapp...so war ich noch nie in Amerika, selbst England oder Schottland, bereiste ich bisher nicht...einer meiner Ziele, vielleicht mal mit dem Motorrad oder dem Wohnmobil über die Insel...wer weiß.
Schottland, Irland, England und Island wäre mein Wunsch, Amerika mit seinen großen Naturparks und Reservate ….ein sehr entfernter Traum...



Aber glücklicherweise sorgten die Spirits immer für mich, ich habe im Laufe der Jahre und meiner arbeit, viele Menschen kennengelernt , Amerikanische Ureinwohner , Schamanen, Heiler, Sehende, Wissende  und andere sind auf mich zugekommen und ich durfte von ihnen lernen. Ich musste nicht wohin. Die Energien, in Form der unterschiedlichsten Begegnungen mit Menschen, trug das Wissen zu mir, was zu mir gelangen sollte.



Und manch  einem Menschen aus dieser Begegnungen stehe ich  heute noch mit Rat und Tat zur Seite und natürlich auch umgekehrt. 
Ich habe für die eine oder andere Frau, die ich begleitete, die spirituelle Mutterschaft übernommen, so auch vor vielen Jahren für eine damals sehr junge Frau, die sich auf ihrem Weg zur Hexerei befand.


Nach ihrer „Ausbildung“ bei mir, wendete sie sich nach Süd Amerika und wurde Santera. Ja, so richtig echt! Sie hat dort gelebt und wurde über Jahre dort angeleitet.



Heute betreut sie ein eigenes Haus, was in der Santeriea so genannt wird.

Ich muss zugeben, dass ich nicht sehr vertraut bin, mit den Göttern und Geistern des Voodoo und der Santeria. Mir ist diese art von Magie  fremd und sehr, sehr fern. Ich fühle mich eher im Sibirischen, Nordamerikanischen und natürlich hier in Europa sehr zu Hause.



Wobei man sagen kann,  das letzterer Schamanismus definitiv in seinen Rieten doch verwand sein muss, ähnelt er sich doch sehr. Umso mehr ich mich mit den Sibirischen Schamanen auseinandergesetzt habe umso mehr Ähnlichkeit finde ich zum indianischen bzw. Nordamerikanischen.



Und ich glaube fest, dass der Nordgermanische und auch keltische sehr verwand mit diesen ist. Alleine die Lebensweisen sind ziemlich ähnlich und die jeweiligen Ansichten.



Aber ich schweife ab...wie gesagt, Voodoo ist mir fremd und ich kann mich dafür nicht erwärmen, muss ich auch nicht. Ich denke, man muss nicht alles praktizieren. Nur alles für möglich halten oder nichts.



Ich beschloss also, sie zu kontaktieren, auf eine Eingebung meiner Spirits hin. Uns ging es ja nicht sonderlich gut. Die Probleme häuften sich . Und sich Hilfe zu holen bei jemanden, der so gar nicht involviert ist, ist meiner Ansicht ,immer das Beste.



Ich habe  im Keltischen Schamanismus gelernt, das „Gegenzauber“ ab und an mit einer ganz anderen Energie, sprich aus einer fremden Energie  viel effektiver wirken können, um Blockarden zu lösen. Auch wenn man  Besetzungen lösen will.

Also wollte ich wissen, warum es im Moment so viele ungute Situationen in meinem Leben gab und wie sie zu lösen wären.



Diese Sitzung dauerte zwei Stunden und ich habe viele Dinge aus der Vergangenheit und der Zukunft gehört, die mir sehr bekannt vorkamen. Erschreckend-fazinierend ,  da ich bei meiner Einweihung in den Keltischen Schamanismus, von meiner damaligen Lehrerin ganz ähnliches gehört hatte, was meine Zukunft und Aufgaben angeht.



Davon konnte die Santera ja nun nichts wissen. Aber es gab auch einige neue Botschaften.

Sie sagte das die Realisierung meiner Träume  immer so gut geklappt hatte, weil die Geister dies als meine Ureigene Aufgabe ansahen und ihren Segen gaben. Die Ahnen wollten dass ich diesen Weg gehe, jetzt sollte ich mich weiter entwickeln. Aber es gab Unstimmigkeiten die ich beseitigen müsse.



Sie erzählte mir, dass ich eine Tochter der Oshun bin und  Geister und Ahnenarbeit  sei  meine intensivste Aufgabe. Ich bin ja auch in dieser Zeit geboren und meine Lebensumstände deuten auf den Austausch mit Geistern hin.  Naja, ich habe ja auch schon ab und an mit ihnen Kontakt gehabt.



Nein, das hat nichts mit Sterbebegleitung zu tun. Sondern mit Hilfestellungen und Botschaften aus dieser Ebene. Sie sind mir schon immer nahe und jetzt sollte ich sie noch mehr in meine Schamanische -hexen Arbeit einbinden.



Die Geister sagten auch dass es gut wäre, da ich eine ziemliche Einzelgängerin bin und der Tod, in Form von vielen „Brüchen“ in meinem Leben dazu gehört. 

Nicht unbedingt der Körperliche Tod sei es, sondern eher der Tod in Form von Loslassen und Abschieden, der mich ihnen nahe bringt.



Ich sollte nun eine Zeitlang Oshun dienen, was ich auch tue. In welcher Form,  das ist meine privatsache und darf nicht ausgeplaudert werden. Einige Details meiner Zukunft, die ich noch von den Geistern hörte, muten für mich doch recht seltsam an und passen so gar nicht in mein Bild, aber das macht es ja aus.

Hätte man mir mit Zwanzig erzählt, ich würde einmal einen Hexenladen betreiben und andere Menschen beraten, hätte ich das auch nicht geglaubt. 

Jahre, Erlebnisse, Erfahrungen und vieles mehr, die ändern einen Menschen, seine Meinung und auch die Herangehensweise an eine Sache und Situation.. Wer sich nicht ändert, bleibt unbeweglich, stagniert auch in seinem Leben. Wer hinterher trauert, kann nicht loslassen und bleibt in dieser Starre.



So bekam ich die Botschaft, einige bestimmte Dinge zu tun, die ich von Oshun und den Ahnen  aufgetragen bekommen habe, damit sich die Gesamtsituation entspannt. Und es wirkt. Langsam und stetig wirkt es. Nicht alles habe ich bis jetzt eingehalten. Aber Oshun weiß, dass ich daran arbeite.

Und sofort ist manchmal auch nicht gut, Spirits kennen keine Zeit, auch das muss man lernen.



Auch habe ich diesen  Gedanken der Geisterarbeit für mich in Betracht gezogen, eine ganz intensive Geschichte. Ich überlege, das so für mich anzunehmen und seitdem geht alles immer ein Stück voran. Es dauert bis ich die Botschaften für mich bearbeite und analysiere.


Dieser Weg der „Einsamen Rück-kehr“ wurde von den Spirits für mich gewählt, damit ich mich ganz auf sie einlassen kann, ohne Einwirkung von außen. Auch deswegen bin ich da, wo ich bin.



Es war so bestimmt, wie alles bestimmt wird. Und ich habe es in meinen Heilsitzungen ja auch schon bemerkt, wie zentriert ich nun arbeiten kann.


Sie mussten  mich  auf etwas hinweisen, was ich selbst nicht sehen wollte, mir vielleicht auch nicht zugetraut habe. Aber seit ich meine Aufgabe annehme und ernster nehme, geht es wieder vorran. Stück für Stück....




Etwas wahrnehmen,

heißt etwas für Wahr zu nehmen.

Ich mache damit etwas unsichtbares
für mich sichtbar, 
weil ich es so sehe, 
wie es ist...


Samstag, 5. April 2014

Ein schamanischer Abend

Nach über einem Jahr habe ich endlich wieder einen Vortrag halten können, wobei meine Vorträge ja hoffentlich nicht so sehr trocken herüber kommen.  Es war eine kleine überschaubare Gruppe, aber ich denke es sollte so sein. Wenn es sofort viele Leute gewesen wären, so zum Einstieg wäre ich ziemlich nervös gewesen.
So war es ein gemütlicher und schöner Abend, wobei ich die Sichtweise des Schamanentums beleuchtete und erzählte, was ein Schamane so "tut".  

In der Theorie ein recht schwieriges unterfangen, welches ich dann durch eine Trommeleinlage, rasseln und  ein klein wenig räuchern mit Paulo Santo untermauerte. Der Schwerpunkt lag natülich auf dem Europäischen Schamanen, wobei der Sibirische und Nordamerikanische Schamanismus auch zur Sprache kamen.

Die einzelnen Kraftgegenstände wurden gezeigt und erläutert, die Rassel ausprobiert. (Ich denke, das nächste mal werde ich mal eine Trommel zum ausprobieren anbieten.)
 
Zum Abschluss erhielt jeder noch eine Tierbotschaft, einer gleich drei, was ich doch sehr belustigend fand . Schön war, das auch mal ein Mann dabei war, hatte ich etwas länger nicht mehr.

Ich hoffe, den Teilnehrinnen und dem Teilnehmer hat es gefallen und sie sind ein wenig beschwingter nach Hause zurück gekehrt....

Die nächsten Termine findet ihr hier