Sonntag, 24. März 2013

Abschied und Aufbruch *Dortmund Ade!*


Das Wochenende stand für unsere ganze Familie im Zeichen des Abschiedes. Unser Sohn zog zur Oma und die Tochter fuhr mit Oma und Opa vor, in deren Wohnung in Butjadingen, damit wir am Montag noch mal in Ruhe alles restliche regeln können. 

Süß waren ihre Freunde, sie kamen  extra alle am frühen Morgen zu uns, um sie zu verabschieden, was nicht ohne Tränen von statten ging . Die Gruppe von etwa zehn Teenagern stand heulend und winkend auf dem Bürgersteig vor unserem Haus, was auch mich zum Schluchzen brachte. Sie hatten ihr ein "Erinnerungs Paket " gebastelt, ein beklebtes Päckchen mit guten Wünschen, Briefchen und vielen Bildern, die bis in ihre Kindergartenzeit zurück reichten...

Auch wir haben uns in den  letzten zwei Tage  von unseren Freunden verabschiedet.  Mit meiner besten Freundin und Hexenschwester verbrachte ich den Freitagabend, wie auch noch telefonisch, den Sonntagmittag. Eine andere Freundin verabschiedete uns mit einem Essen, ganz lieben Wünschen, einem Foto und einem sehr emotionalen Brief an mich.

Ich muss Euch nicht sagen, dass ab  Freitag schon einige Tränen kullerten, obwohl ein Tagesbesuch bei der Entfernung von etwa drei Stunden machbar ist. Ich denke aber, dass auch das neue Leben, was wir nun alle eingehen, eine Rolle spielt.  

Alles ist Erledigt, ich gehe frei und ohne Last in ein neues Bundesland und in ein neues arbeiten hinein. Dank Facebook sind wieder Kontakte zustande gekommen und Frau Zufall wollte es so, dass wir nette Leute kennengelernt haben, die nicht weit von uns Ferienfreizeiten anbieten. 

Jetzt ist die Küche abgebaut und die letzten Kisten werden gepackt, das Auto steht startklar für meine Reise an die See. Auch meine kleine geliebte Cam ist mit meiner Trommel gut verpackt und geht mit.   

Dienstagmorgen werde ich schon auf  UNSEREM Gulfhof in Tossens sein.  

*Bei der Göttin*

Nur etwa zwei Kilometer bis zum Wasser haben, auf einem Grundstück, das 5200 qm nur für uns alleine liegt!!!!!!!!Noch klingt das alles wie ein Märchen, wie ein Traum….
Ein Abendteuer wartet  dort auf mich. Zehn Tage mit dem nötigsten auszukommen.  Ich freue mich aber schon, mich dort mit den Geistern anzufreunden.

Ihr werdet wohl  erst einmal nichts von mir hören. Natürlich haben wir  Wasser-Strom und Telefon. Aber weder Fernsehen noch ein bequemes Sofa.  Die Betten kann ich, Ikea sei Dank, aufbauen. Wahrscheinlich gibt es  kein Internet. Naja, es geht auch ohne. 

Wir werden sehen.
 Also wundert Euch nicht, wenn es hier für die nächsten Tage still wird auf diesem Blog.  Natürlich teile ich schnellstmöglich wieder meine Gedanken mit Euch! 

Dies ist bis auf weiteres, letzter Eintrag für eine Weile. 

Minerva, die schwarze Elster sagt Euch bis auf weiteres ;

*Auf Wiederlesen* 

Samstag, 23. März 2013

Und wider wandere ich....


..so fängt ein Kapitel in meinem Buch „die Göttin und ich „ im Jahre 2004 an. Dort beschrieb ich meine Initiationswanderung zu meinem Kraftplatz im Wald. Jahre ist das her. Viele Jahre. 

Unzählige Male wanderte ich hinauf zum alten Grab, wenn ich Trost oder Hilfe brauchte, wenn ich Danke sagte oder einfach um meineVerbundenheit mit Mutter Erde und den Ahninnen zu erneuern.


Heute ging damit ein Lebensabschnitt zu ende.  

Mein letzter Weg führte mich zu meinem Ritualplatz, dem Hügelgrab im Wald. Strahlender Sonnenschein aber eisiger Ostwind wehte mir entgegen, als ich mich mit Räucherwerk und Opfergaben auf den Weg machte.  Seltsam still war der Weg, nichts begegnete mir, kein Tier, nicht einmal ein Eichhörnchen. Von weitem konnte man den Specht hören und den Eichelhäher mit seinem charakteristischen Rufen.
 Ich war ein wenig traurig, hatte ich mir vor Wochen meinen Abschied anders ausgemalt, mit stundenlangen meditieren an meinem Baum, bei warmen Frühlingstemperaturen. 


Meine Freundin tröstete mich, mit den Worten: „Sieh, die Geister machen es Dir leicht zu gehen, schließlich haben sie dich woanders hin geführt. „ 
Ja, sie sollte Recht behalten, es wurde mir wahrlich leicht gemacht.

Denn als ich oben auf dem Berg stand, sah ich, wie sehr hier die Kettensäge gewütet hatte und noch immer nicht ganz fertig ist, zahlreiche Bäume liegen kreuz und quer und viele tragen schon die Markierung, demnächst zu fallen. Hier wird es sehr licht werden. Vielleicht in einigen Jahren wieder schön, aber es wird lange dauern, bis der Boden und die Bäume sich von den tiefen Trecker Spuren erholt haben.  

 Ja, mein Platz macht es mir leicht…..


Ich räucherte und verbrachte gut verpackt und geschützt durch meine Kleidung, doch mehr als eine Stunde angelehnt an meinen Baumfreund, der mir in den letzten fünfzehn Jahren so oft halt und Trost, Hilfe und Glück geschenkt hat.  Dann löste ich mit einem kleinen Ritual meine Verbindung zu diesem Platz. 


Mit Wehmut, aber ohne Trauer, mit eiskalten Füßen und mit warmen Tränen. Ich sog den Blick von da oben noch mals tief in mich ein und die Erinnerung, wie der Platz zu seinen kraftvollsten Zeiten einmal ausgesehen hat.  Er spiegelt mich, wie nichts anders. 

So wie ich mich schon vor ein paar Jahren langsam von ihm löste, so verlor dieser Ort nach und nach an Persönlichkeit und Schönheit. 


Wie geschützt er damals lag, so verwunschen. Als die Straßen Planer kamen und der nahegelegene Hof verschwand, kam der Straßenlärm und die Unruhe.  

Als die Hauptstraße verbreitet wurde, veränderte sich die Energie oben auf dem Ahnenplatz. Lange habe ich gekämpft, lange erhalten und festgehalten. Bis ich einsah, das es so richtig zu sein scheint. 


Ich werde nicht zurückkehren, wie gerne hätte ich den Platz wieder so hergerichtet, wie ich ihn einst gefunden habe. Es war nicht möglich, es sollte nicht sein.


So ziehe ich weiter, zu einem Ort, an dem ich nicht mehr wandern muss, weil dort das Ziel und mein Zentrum liegt…….



Samstag, 16. März 2013

Lösung von meinem Ritual Ort…

Die Zeit rennt davon und dem Wetter ist nicht nach Frühling. Schade eigentlich. Aber ich habe beschlossen mich nun endlich zu lösen. Es steht fest, am nächsten Samstag werde ich in der Frühe loswandern um wenigstens bis zum Mittag zu bleiben. 

 Fast egal, was mich für ein Wetter erwartet, denn es ist schon der letzte Tag an dem ich die Ruhe für den / meinen / Ahninnen Hügel im Wald habe. Das Datum scheint zu passen, schließlich ist am 21. Ostara und was könnte es kraftvolleres geben, als sich kurz nach Ostara zu lösen?! 


Samstag, der 23. März also, sollte es sein, dann werde ich das letzte mal dort hin wandern, das habe ich jetzt fest im Blick!

Ich weiß nicht, was mich erwartet, vielleicht werde ich eine letzte Botschaft erhalten, wie damals durch den alten Mann, eine Begegnung am Hügelgrab, die mir bis heute in Erinnerung blieb. Oder den Salamander, den ich im Schnee fand, eine großartige Antwort auf meine damalige Situation.
Viele Jahresfeste habe ich dort begangen und ein paar wenige Menschen habe ich dort hin mitgenommen. Dieser Platz war ich und spiegelte meine eigene Entwicklung wieder und meine Verwurzelung mit den Ahnen und der Mutter Erde. Aus seinem Dornröschenschlaf habe ich ihn vor mehr als dreizehn Jahren erweckt, neu beseelt durch die Ehrung der Ahnengeister dort oben. 

Es zieht mich jetzt weiter, es wird Zeit „Lebewohl“ zu sagen. Mich zu lösen und den Ort wieder "frei zu geben". Ich glaube nicht, das ich ihn jemals wieder besuchen werde…aber „ sag niemals nie“…momentan ist es  für mich ein Abschied für immer. -Und das ist gut so-

 Es wird Zeit das Versprechen, was ich vor so langer Zeit gegeben habe, zu lösen. Alles ist in Bewegung und es steht mir nicht zu, es aufzuhalten.  

Ich werde also meinen Stab nehmen und mein kleines Räucherpaket und den Weg wandern, den ich seit langer Zeit schon gehe und der dennoch immer neu und überraschend ist. Ich habe nun noch ein paar Tage, um mich darauf vorzubereiten.  Vielleicht begegnen mir meine Bussarde ein letztes Mal dort oben, meine Seelentiere….und vieleicht kann ich auch meine Trommel mitnehmen, aber das liegt in der Hand der Wettergötter.

Wer oder was wird mir begegnen?
Wer oder was wartet dort auf mich?
Wer oder was wird meinen Weg kreuzen?
Wen werde ich sehen?
Wer sieht mich?
Visionen und Geister?
 Menschen und Tiere?

Heute scheint die Sonne, es ist aber dennoch kalt. Wenn die Göttin mir wohl gesonnen ist, dann wird sie dafür sorgen, dass ich am Samstag dort verweilen kann und einigermaßen trocken meinen Platz ehren kann. 

Jetzt aber habe ich noch genau eine Woche bis zum 23…

und die weltlichen arbeiten rufen…



Mittwoch, 13. März 2013

Leerer Raum...




Ich sehe mich, wie ich im Geschäft stehe in den leeren Raumen  und auf ein Gefühl von Bedauern oder Trauer warte, aber es stellt sich nicht ein. Als ob das Häuschen sich mit mir freuen würde, scheint es.  Noch mal erlebe ich, wie es damals war, als wir es gekauft hatten, die Felsenwand, der kleine Keller, die Räume und Holzbalken. Alles andere als schön war es.  

Alles hat seine Zeit und ganz oft musste ich in den letzten Wochen daran denken, wie schön es war und wie viele tolle Menschen ich kennenlernen durfte. Ein wenig bin ich ihren Lebenswegen gefolgt, durfte teilhaben und helfen.  Ein paar Junge Erwachsene habe ich groß werden sehen, sie waren acht oder neun Jahre, als ich hier das Geschäft eröffnete. Jetzt sind sie erwachsen, wie auch meine Kinder.
Um anderen zu helfen, habe ich viel auf mein Familien leben verzichtet, auf Urlaube und Ausflüge. 

Dazu reichte das Geld nie.  Aber das macht nichts , ich habe es selbst gewählt und nie aufgegeben.
Ich habe viele Dinge ausgegraben, neu wiederendeckt oder verändern können.  Das wird auch so bleiben.
Ab heute ist das Kapitel Hexenladen abgeschlossen, das Haus mit samt Schlüssel ist dem neune Käufern übergeben worden , nur der Briefkasten hängt noch bis zum 1. April, denn ab da beginnt die Nachsendung der Post.
Jetzt sitze hier, bin eigentlich todmüde aber es ist wieder ein Tag geschafft. 

Ich hätte tagsüber schreiben können, aber dazu bleibt momentan kaum Zeit und wenn ich dann mal ein wenig Pause mache, falle ich auf das Sofa und schlafe ein. Es sind viele ungewohnte Tätigkeiten, die mich einfach schaffen. 

Der wiederkehrende Schnee ist zwar wunderschön, aber ziemlich nervig. Mein Mann freut es, er ist der Meinung, es gäbe einen langen heißen Sommer und das wäre natürlich optimal für uns an der Küste. Ich aber denke nur daran, dass ich doch gerne noch mal ein paar Stunden auf meinem Ritualplatz, Abschied nehmen möchte, mir aber dort momentan der Hintern abfrieren würde, so vertage ich immer wieder, denn noch habe ich ein wenig Zeit. 

Schön ist, dass ich jetzt schon vermisst werde und einige meiner Frauen mit mir in Kontakt bleiben , erst gestern gab es seit dem Ladenschluss , die ersten langen Telefonate mit den Hexenschwestern. Sie haben ihre eigenen Pläne und behalten unseren gemeinsamen Erden Mutter Platz zum Feiern bei.
Momentan kümmere ich mich  zu Hause aber eher ganz Weltlich darum, was dem Sperrmüll zum Opfer fallen soll, schreibe alles Wichtige auf und wasche Wäsche vor, für die Woche, an der meine Tochter und ich ganz alleine  auf den Hof einziehen werden.  Ohne Waschmaschine und vielen weiteren Dingen, werden die paar Tage zu einer kleinen Herausforderung und unserem  persönlichen Abendteuer! 

Einige Verwandte fragten schon, ob ich nicht Angst hätte, in einem großen unbekannten Haus so ganz alleine. Nun, wir werden sehen aber vor lauter Arbeit, werde ich für Angst eher keine Zeit haben.  Ich bin aber kein ängstlicher Mensch und sehe dem eher entspannt entgegen. Wir haben Handy und vielleicht auch Internet, das war es aber schon. Elektrisches Licht und Betten.  
Auf was ich keineswegs verzichten werde, ist mein Räucherwerk, meine Ritualgegenstände und meine Trommel, schließlich möchte ich mich den Geistern dort oben vorstellen. Räuchern wird mit der Erste sein, was ich tue.

Momentan passiert es mir  beim Einkaufen, das mich wildfremde Menschen ansprechen  und auch meinen  Mann. Sie erkundigen sich wann es los geht und fragen neugierig.  „ Sie sind noch da?“ – oder : „Wann geht es denn los?“

Die meisten kenne ich nicht einmal, geschweige denn, das die einmal im Laden waren.  Ich denke aber, darum geht es auch nicht. Wir haben uns zu etwas entschlossen, was viele andere auch gerne tun würden, sich aber entweder nicht trauen oder die sie umgebenden Verhältnisse lassen es nicht zu. Nicht nur der Hexenladen, sondern auch der Entschluss zur Küste zu ziehen, das beides, zieht die Aufmerksamkeiten auf uns. 

Die 13 ist meine Glückszahl, seit der Geburt meiner ersten Tochter, heute vor 22 Jahren.
Heute sind es  noch 13 Tage bis zu meinem Umzug an die Küste! Passt doch wieder!

Die letzten Tage  sind noch mal so richtig spannend  und so langsam lichtet sich auch das private Haus zunehmend. Wände sind leer, die Küche fast ausgeräumt und Schränke abgebaut oder verkauft. Auch außen am Haus kann man die Veränderung sehen;  meine Blumentöpfe, Fensterdeko und der Vorgarten sind nackt und unscheinbar. 

Alles steht nun auf „ Auszug!“

Sonntag, 10. März 2013

Die Magie der Steine...



Heute habe ich es einmal langsam gehen lassen und endlich mein neues Buch von Luisa Francia zu Ende gelesen, damit es jetzt auch in den Umzugs Kisten verschwinden kann.

„Die Magie der Steine“ ein Buch, das ich mir im Januar schon vorbestellt hatte. Ich mag Luisa Francia, viele Jahre lese ich ihre Bücher und arbeite ähnlich und lasse mich gerne inspirieren von ihren Werken. Dieses Buch ist wieder ein wirklich empfehlenswertes Werk von ihr.  Es ist wieder einmal einfach nur schön zu lesen! 

Für mich war nichts Neues dabei, aber das macht überhaupt nichts. Denn wenn man etwas liest und genauso oder ähnlich fühlt, ist es  doch sehr schön  eine Bestätigung zu erhalten. Ganz oft habe ich bei diesem Buch gedacht: ..“ach schau  mal an, genauso wie es mir geht..das ist mir auch passiert …oder das habe ich auch so getan…“


Zehn Jahre habe ich mit den „Edlen Steinen „,  zu tun gehabt, bin selbst fasziniert von ihren Glanz und Gitter. Meiner Meinung nach, gibt es nur noch wenige, die wirklich eine große Kraft haben.
Zu stark hat der Esoterische Mark alles ausgebeutet und die Schmuckindustrie.
 
Ich selbst arbeite mit den Steinen, die ich selbst finde bzw. die sich haben von mir finden lassen.  
In den letzten Jahren, habe ich einige wirklich schöne Dinge geschenkt bekommen oder auch kaufen können, fernab der Steinmessen und Großhändler.   

Marienglas aus der Sahara oder einen Rauchquarz und ein paar andere Steine , von einem Ehepaar, das durch die Welt reiste, und selbst Steine sammelte, um von dem Überschuss ihre Leidenschaft zu finanzieren. Weltenbummler. Von ihnen kaufte ich  vor acht Jahren, fünf  Kraftketten einer Somalischen Schamanin. Diese bestanden aus einer Mischung aus Wurzeln und Steinperlen. Ihre Schwinung ist aussergewöhnlich und ich musste sie damals einfach haben.

 (Bild: Kraftketten)

Eine einzige Kette habe ich behalten, die anderen verschenkte ich im Laufe der letzten zehn Jahre an Menschen, die eine besondere Rolle in meinem Leben spielten und wo ich der Meinung war, das sie diese Ketten benötigten.

Wenn Leute in den Hexenladen kamen, habe ich zwar in das schlaue Steinbuch auf dem Tisch geschaut, aber mit den Jahren mich mehr und mehr auf mein eigenes Bauchgefühl verlassen. Auch von sogeannten Astrologischen Zuordnungen bei den Edelsteinen halte ich nicht viel.

Seit ich einige Amulette von Schwarzer Jade gekauft hatte, weil sie mich so kraftvoll anzogen und in sämtlichen Bücher nur negatives über diesen Stein stand, wollte ich fast schon an meinem damalgen Bauchgefühl zweifeln. Es konnte doch nicht sein, das ein derartig (angeblich) negativer Stein mich so anzog?! Es handelt sich um einen Frauenkopf und die Kette verzaubert mit ihrer magisch-mystischen Anziehungskraft.
(Bild: Schwarze Jade Göttin)

Ich fand überwiegend negativ –christlich geprägtes Esoterisches Geschwafel über diesen Stein. Man nannte die schwarze Jade auch Teufel s Stein.  Und dann  fand dann nach einiger Recherche heraus, das die  schwarze Jade  dem Element Wasser zuzuordnen ist  und sogar als Schutzstein verehrt wurde. 

Ähnlich wie schwarzer Onyx sorgt die schwarze Jade für Ausgeglichenheit, Ruhe und Schutz vor dem Bösen und laut dieser Überlieferung , hat die schwarze Jade  eigentlich vor dem Teufel ( dem Bösen) GEWARNT, ist also ein Schutzstein. Und  ist nun doch kein Stein der „schwarzen Magie“ . Seit dem verlasse ich mich nicht mehr auf Edelstein Bücher. 


 (Bild: Lederbeutel mit Kraftsteinen)

Luisa bringt es in ihrem Buch auf den Punkt:: …“ …ein Stein der gefunden wird, ist ein vorkommender Heilstein, für die Person, die ihn gefunden hat. Es bringt nichts, andere Menschen Steine zu empfehlen oder gar festzulegen, welcher Stein für welches Leiden gut ist. Es gibt keine allgemeingültige Definition von Heilkraft. Sie entsteht immer in Zusammenhanf mit der Person, dem Stein, dem Kraut was auch immer, dem Zeitpunkt, an dem die Heilung in Gang kommt. Man kann sich anregen lassen, doch sollte man sich niemals vorschreiben lassen, was genau zu tun ist…wer einen Stein findet, der hat ein Helferwesen, eine verbündete Kraft gefunden…“

Sehr oft wurde ich gebeten für eine bestimmte Person einen Stein auszusuchen. Das funktioniert so einfach nicht. Aber es geht gut, wenn man sich diesem Menschen verbunden fühlt,  ihn kennt und sich auf ihn, wenn man Steine sucht, konzentriert.  Ich hatte viele Steine im Laden und manch einer meinte, um so teuer der Stein, umso besser.  Mir waren Edelsteine sehr oft zu aufgesetzt, zu poliert und ein Massenprodukt.  Ich tat mit unseren gekauften Steinen was ich noch tun konnte, räuchern, reinigen.  Im Hexenladen erhielten sie somit ihre Schwingungen.  
 (Bild: Meine ersten selbstgemachten Schieferamulette)

Ich gewöhnte mir an, wenn ich schon Steine kaufte, diese anzufassen. Jeden einzelnen. Und so gab und gibt es, dann doch einige Kristalle , Quarze ; Mineralien und Bergkristallspitzen, die eine wirklich hohe Energie aufwiesen.  Meist aber lege  ich diese beiseite und fertigte aus ihnen die Kraft und Schamanenstäbe oder anderes.  

Ich selbst besitze allerdings wenige „gekaufte“ Edelsteine.  Und wenn dann zieht es mich eher zu den Türkisen, Mondstein und vielleicht noch zum Bergkristall. Meine Steine waren immer die Flintsteine, Feuersteine und der Bernstein.  Bernstein ist für mich Wassermagie schlechthin. 

Ich bin stolz auf die vielen  Kristalle und Quarze, die ich selbst gefunden habe. ( Wer meine Geschichte über den Zwergen Schatz aus meinem Buch kennt, weiß, welche ich meine.) Ich bin, was das betrifft, Steinreich!  Ich habe ja auch schon hier im Blog ab und zu darüber geschrieben.  Ich finde Orte, an denen besondere Steine zu finden sind.

Ich liebe es an den Ackerrändern entlangzugehen, lange an der rauen Küste entlangzuwandern oder mich an starken Kultorten herumzutreiben.  Immer wenn ich mich auf einen Ort eingelassen habe, erhielt ich einen Stein. Wenn ich mich auf die Ebene der Steinwesen einschwinge, sehe und höre ich nichts mehr. Ich finde dann aber…

 (Bild : meine kleinste Steinsammlung)

Auf der Hasenburg, einem alten Keltischen Kult Ort, fand ich Versteinerungen, die seit dem meinen Medizinbeutel begleiten.  Einen Bernstein an der Küste, das war der letzte eigene Fund und eine Feuersteinklinge an den Megalithen Gräbern im Norden. 

Mein erster Schmuck, den ich anfertigte und auch verkaufte, war aus Schiefergestein. Tief aus der Erde. Ich verzierte diesen Schiefer mit Runen und anderen Machtvollen Symbolen.
Vor etwa sechs Jahren bekam ich eine Kraftkette aus verschiedensten Steinen geschenkt.  Allerdings konnte ich sie nie lange tragen, da sie von verschiedenen Händen geknüpft wurde und die Energien in ihr so unterschiedlich und dadurch unruhig sind, dass ich auch ganz unruhig wurde.  

 Nach einem Museumsbesuch, bei dem ich einen Salamander kaufte, fertigte ich mir eine besondere Kette an, die ich über die drei Vollmondtage an meinem Platz vergrub. Danach war sie einer meiner ersten Kraftgegenstände überhaupt. 


 (Bild: Lederbeutel mit Steinen von Heiligen Plätzen)

Mittlerweile sind die unterschiedlichsten dazu gekommen. Und viele liebe Menschen schenken mir Steine. Eine Freundin brachte mir von der Insel Fehmarn einen besonderes Schmuckstück mit: Den Fehmarn Kiesel. Er wird dort zu einem Schmuckanhänger verarbeitet und zeichnet sich durch seine Rosa Farbe aus. Das hat mich sehr berührt und gefreut. 

 (Bild: Hühnergott oder Drudenstein)

Auch die sogenannten Hühnergötter oder Drudensteine, darüber habe ich vor etwa fünf Jahren schon einmal geschrieben, liebe ich sehr. Sie zeichnen sich durch ein natürliches Loch aus. Ihnen wird allerlei Magie nachgesagt. Ich kann das nur bestätigen. Aber gekauft ist so ein Stein nichts wert, solche Magischen Steine muss man selbst finden oder geschenkt bekommen.

Große  Steine /Findlinge und Steinsetzungen haben mich schon immer angezogen. Ich liebe die Megalithen Gräber und Steinsetzungen im Norden und werde sicherlich auch Seminare dort anbieten. Ich bin der festen Meinung, dass mein Draht zu den Steingeistern so gut ist, dass sie einfach wollen, dass ich in ihre Nähe ziehe.  

Und so ist das Buch von Luisa etwas, was mich sehr erfreut hat und bestätigt, das wir Steine mit allen Sinnen Wahrnehmen sollten.


Buch; Luisa Francia: Magie der Steine , Nymphenburger Verlag
Buch Luisa Francia : Steinreich, Frauenoffensive
Buch: Minerva, die Göttin und ich, Veth Verlag

Donnerstag, 7. März 2013

Auf dem Weg...


Wir sind nun in Aufbruchstimmung...
Für mich sind es nicht mehr ganz 20 Tage bis zum Umzug, für meinen Mann noch eine Woche mehr.

Im Wohnbereich ist mein Altar nun verpackt und alle anderen Utensilien. Meine Trommel und ein paar Ritualgegenstände stehen griffbereit für meinen letzten Akt, den Gang zu meinem Platz bereit. Dennoch ist all das an Gegenständliches, momentan nicht mehr sichtbar.
Ein komisches Gefühl. Packt einmal all Eure Rituellen Gegenstände und all das andere, was Euch Kraft gibt einfach mal weg. Was bleibt?! 

Meine Rituellen Gegenstände machen mich nicht aus, oder etwa doch?!  Nicht alle, aber die mit denen ich immer wieder arbeite, sind ein  Teil von mir, wie ein Stück Familie. Meine Trommel , ihr Rhythmus, meine Räucherfedern , das fehlt mir momentan doch sehr.
Ich bin der Göttin treu verpflichtet auch ohne Altar und andere Utensilien, keine Frage. Aber es ist ein Gefühl als wäre ich nackt. Für den Moment fühle ich mich in der Schwebe, nicht hier, nicht da. So ohne Arbeit und Aufgaben, die mich ausgemacht haben.  Irgendwie ist es auch wie Urlaub, scheint mir, schließlich habe ich jetzt mehr als zehn Jahre fast täglich mit und für die Göttin gearbeitet. 

Jetzt ist die Zeit, in der ich zwar keine Zeit habe, dafür ganz und gar Weltliches tun muss. Meine Arbeite ist und war auch mein Hobby wird es auch bleiben. Ich vermisse sie jetzt schon.
Der Hexenladen wartet jetzt nur noch auf das Team der Umzugsfirma das am Montag kommt. Witzig war eine alte Dame,  die ich vorher noch nie gesehen habe, die stehen blieb als wir ausräumten und laut verkündete: 

„Ich habe gehört, sie ziehen zur Küste, aber da wird das Geschäft auch nicht laufen.“ Nee…ist schon klar, Omi, deswegen gab es uns ja auch nur zehn Jahre…ich musste nur grinsen.  ..
Aber heute  bin ich aber ziemlich fix und alle. Mein Körper zeigt mir gerade, wie wenig er von körperlicher Arbeit hält und wie untrainiert ich eigentlich bin.  Die letzten langen Wanderungen sind schon wieder zu lagen her. Ich kann lange trommeln oder tanzen, auf der Erde im Wald sitzen, lange Wanderungen machen. Aber die letzten Tage renovierungsarbeiten, puhhh….das ist was anderes.
Die letzten Tage haben wir sowohl im Geschäft wie auch zu Hause ausgeräumt und mittlerweile sind zwei volle Anhänger bei der EDG – Entsorgung Dortmund gelandet.  Das ist eine günstige Alternative, heißt aber auch, die Sachen selbst sortieren  und in den passenden Containern zu entsorgen. 


Da war ich schon das erste Mal ziemlich schlapp. Nun steht ein dritter voller Hänger vor der Tür, der wieder ausgeladen werden will. Heute habe ich Laminat mit meinem Mann verlegt und bemerkt, das ich nach einer Weile kaum  noch vom Erdboden hoch kam, meine Knie taten ganz schön weh. Naja, dafür ist das alte Haus jetzt für die neuen Mieter schon ganz gut vorbereitet. 

Zwischendurch noch Kisten gepackt…ich bin zwar momentan Arbeitslos, so ohne Hexenladen, aber arbeits-los sicher nicht. Die nächsten Tage werden sicherlich nochmals ganz schön anstrengend.
Ab und an schaue ich bei Facebook rein und überfliege den einen oder anderen Blog. Mehr ist nicht drin. Auch jetzt bin ich schon wieder tot müde und die Beine schmerzen.  Ich weiß, bald ist es geschafft, hier zumindest. Dann geht es auf dem Hof weiter, darauf freue ich mich und hoffe, dann etwas fitter zu sein. 

Die Nordseeluft wird es schon richten.



Sonntag, 3. März 2013

Abschied von einem Baby


...das nun laufen lernen muss.
Ich möchte Euch dazu diesen Blog Eintrag von der lieben Silberweide  ans Herz legen. 
Ihr Eintrag hat mich sehr berührt....liebe Silberweide, schön das Du da warst!

Obwohl es teilweise fast schon übervoll im Hexenladen war, haben sich viele wirklich gut unterhalten können. Bei Getränken und einer warmen Kräuter-Käse Suppe kam doch ein wenig Gemütlichkeit auf....


Tja...was soll ich zu dem emotional so schönen Beitrag von Silberweide noch hinzufügen?!
Das ich am Tag der Abschiedsfeier den ganzen Morgen ständig in Tränen ausbrach und nach dem zauberhaften Beitrag von Radio Dortmund erst recht!

Das habt Ihr mir natürlich dann am Abend nicht mehr angemerkt, es gab auch noch so viel zu tun! Ich hatte einfach nicht die Zeit dazu, emotional zu werden, schließlich habt ihr mich noch ganz schön beschäftigt, was ja auch gut war.  Unsere Tochter sorgte für Gesang und Musik.

So habe ich Euch hoffentlich einen Einblick geben können, was man so alles erlebt als "Ladenhexe". 
Und was wir bald so vorhaben. Nicht nur meine beste Freundin war da, sie hat vor 10 Jahren die Eröffnung mit meinem Mann zusammen geschmissen, weil ich krank im Bett lag ( Wintpocken), auch langjährige Freunde aus unserer Schulzeit waren da, was mich sehr gefreut hat.

Später dann, als nur noch ein kleiner Teil der Gäste die Abschluss Zeremonie begleitete, war mir doch sehr komisch. Alles schien , als ob ich träumen würde...


Es war ein zauberhaft magischer Abschluss mit so vielen Leuten, die ich alle gar nicht mehr zählen könnte, geschweige denn, mich von allen verabschieden...

Danke für die Geschenke, Karten, guten Wünsche und die vielen Umarmungen!

Und am nächsten morgen standen allerlei Helfer vor der Türe und packten fleißig mit an. Wir packten und verpackten, räumten und trugen. WOW!


Alle arbeiteten Hand in Hand und zum frühen Nachmittag konnten wir dann Schluss machen.
So das heute die Regale schon beseitigt sind, wo mit wir nie im Leben gerechnet hätten! Das war eine unglaubliche Arbeitserleichterung für meinen Mann und mich und ich kann aus ganzem Herzen DANKE sagen!

Die Erlebnisse der letzen Tage haben mich sehr berührt , in vielerlei Hinsicht. Es gibt so viele tolle Menschen und Gleichgesinnte auf diesen alten Wegen, ohne Hokus Pokus und Hexenhut. Meinen Dank für die Fotos geht an Elli Keltenblitz, mit der ich mich noch kurz aber wunderbar unterhalten durfte.
Wenn ich jetzt so im Laden stehe, der nun fast leer ist, die nächsten Tage noch dies und das wegräume, dann ,ja dann, wird sicherlich nochmal ein Tränchen fließen. Aber wir Mütter kennen das, das Kind wird flügge und möchte raus in die Welt, möchte wachsen und reisen.

Ich werde nicht still werden, das habe ich ja auch schon gesagt, ihr werdet weiter von mir hören. Und vieleicht habe ich dort die Ruhe, entlich meinen Roman weiter zu schreiben oder das Buch, wonach ein Verlag schon vor Monaten gefragt hat, anzufangen. Ich weis es noch nicht. Ich denke, ich werde wohl mit meinem Mann zusammen, die Pagan Federation für Niedersachen übernehmen. Aber das zeigt sich, wenn wir angekommen sind.

Jetzt muss ich alles wirken lassen, den Laden besenrein machen und mich von meinem Platz im Wald veraschieden....