Freitag, 28. September 2012

Naturrituale.....

 „ ….was wollt ihr woanders? 
Ihr habt vor Eurem Auge, doch alles was ihr benötigt; 
Berge, Flüsse, Bäume, Felsen, Vögel und  Tiere. 
Euer Land ist groß und schön.
Fragt die Tiere,die Steine, die Pflanzen,
 nur sie  können Euch die Rituale wieder lehren, die ihr vergessen habt
…lernt die Sprache Eures Landes wieder zu hören…“
(sagte der Nordamerikanische Ureinwohner zum Europäer)

Spiritualität und Natur sind für mich nicht getrennt. Magie und der Glaube an Götter und Geister ebenso wenig.  Die Natur ist nicht geistlos, sondern beseelt und Heilig.
Ein Ritual, welches durch Menschen geführt wird, welche  in ihrer Mitte sind, und deren Geisteshaltung und Umgang mit anderen Lebewesen dem entspricht, ist kraftvoll und sehr intensiv.

Die Geister der Natur sind kraftvolle Wesen, mit denen wir innerhalb eines Rituals sehr demütig sprechen. Überheblichkeit, Narzissmus oder ein Theaterspiel hat dort keinen Platz.  Es kann kein Tier, keine Pflanze oder ein Stein zu einem sprechen, wenn wir in einer oberflächlichen Haltung zu ihnen kommen. Das eigene Ego muss sich in der Heiligkeit der Natur auflösen.

Wenn wir Zeilen ablesen, auswendig lernen und die Mitte unseres Kreises mit vielen Dingen und Handlungen füllen, ist kein Platz mehr für die eigentliche Kraft und die Stimme derer Wesen.  Ich muss gestehen, ich habe das erst lernen müssen, wie viele andere vor mir und nach mir. Eine rituelle Handlung besteht keineswegs aus Silberschälchen, wedeln mit dem Dolch und auswendig zelebrierten Texten.  Erst als ich davon abblies, eröffneten sich mir die Stimmen der Geister und Götter.

Sehr oft sind es die Spirits selbst, die einen von ihnen gewählten Menschen rufen, die sich uns mitteilen, durch ihre Rituale , Reime und Lieder. Sie kommunizieren mit uns, in dem sie uns Reime, Anrufungen oder Gebete im Traum, wehrend einer Meditation oder einer spirituellen Wanderung ins Ohr flüstern.  Es sind die Götter selbst, die den Menschen die notwendigen Rituale zum Leben schenken.  

Ich glaube, es sollte immer einen Grund geben, wenn man die Spirits zu sich ruft. Ich mache das nie zum Spaß oder einfach nur so…Wenn ich die Medien dabei habe, dann rufe ich meine Spirits nie, gebe ich nie Kraft hinein.
Auch unsere Vorfahren wussten das; bist du Krank, mache keine Zauber, bist du nicht in deiner Mitte; übe keine Zauber aus, rufe nur die Geister, wenn du weißt, was du da tust.

Vor Jahreskreisfesten plappern wir, erzählen und lachen. Das ist Ok so. Aber wenn wir wirklich Kontakt aufnehmen wollen, in einem intensiven Ritual zur Gesundung, zum Ahnenkontakt an Samhain oder etwas ähnlich intensives, dann redet man nichts Unerhebliches und weltliches.

Auch müssen wir lernen, unser Innerstes auf Ruhe umzuschalten, den ewig hektisch denkenden Geist zu zügeln. Wir müssen und vom „ Alltäglichen“ lösen. Und das muss der Moderne Mensch immer erst lernen.

Um die Last, der modernen Welt abzulegen und meinen Geist klar zu machen, reinige ich mich mit Räucherwerk, was allerdings auch die gesamte Dauer des Rituals weiter verglimmt. Meist ist es selbstgesammelt aus Beifuß, Fichtenharz und Wachholder. Manchmal kommen Fliegenpilz und Stechapfel hinzu.  Häufig verwende ich in der Gruppe auch weißen Salbei, der dem Beifuß recht ähnlich ist.

Selbstverständlich kann man ein Ritual mit jeder Kleidung abhalten.  Ich finde aber, das man darauf achten sollte, denn alles hat seine eigene Schwingung. Zudem ist die äußere Erscheinung, meiner Meinung nach, auch Spiegel der inneren Verfassung.
Ich achte sehr oft (nein, auch nicht immer) darauf, woher meine Kleidung kommt, wer sie gemacht hat und welche Farben ich bei einem Ritual trage.

Ich käme beispielsweise nie auf den Gedanken zum Ahnenritual weis zu tragen oder für eine Heilung oder Wasserzeremonie schwarz.  Bei vielen Rieten und Zeremonien, trage ich auch gerne die drei Farben der Göttin, weis, rot und schwarz.

Ich liebe aber Grün, weil ich dabei das Gefühl zusätzlich verstärke, mit der Natur eins zu werden und mich zusätzlich als „ Grüne Zauberfrau“ den Pflanzen und Bäumen sehr zugehörig fühle.

Ein Blog Awart...

Ein Awart…!!!Ein Awart!!!
Habe ich bekommen. Ich steh eigentlich nicht sonderlich auf so etwas, aber da ich die liebe Jessica auch persönlich kenne, nehme ich ihn dankend an, weil sie es ist!
Natürlich freut es mich.  

 Aufgaben für den Award:

- Kopiere den Award und stelle ihn auf deinen Blog
-Erzähle 11 Fakten über dich
-Beantworte die 11 untenstehenden Fragen
-Entwerfe 11 eigene Fragen
-Verleihe den Award an 11 ( oder in manchen Fällen weniger) Lieblingsblogger

11 Fakten über mich:

1. Ich liebe Grüne Kleidung
2. Ich gehe gerne ins Kino
3. Ich bin Geocacherin
4. Ich bin seit meinem 16 Lebensjahr mit ein und dem selben Kerl zusammen und das gerne
5. Ich bin bereits Oma
6. Ich hasse Autofahren
7. Ich mag alleine sein 
9. Ich liebe meinen Beruf
10. Ich war mal recht starke Raucherin 
11. Ich trinke so gut wie nie Alkohol


 Ihre  Fragen an Mich:
1) Was isst du am liebsten?
2) Welches ist dein Lieblingstier?
3) Weiße Schoki oder dunkle Schoki?
4) Lieblingsjahreszeit?
5) Magst du lieber Kleider/Röcke tragen oder Hosen?
6) Lieblingsduft?
7) Duschst oder badest du lieber?
8) Was möchtest du in deinem Leben noch erreichen?
9) Wie viele Haustiere und welche hast du? Wie heißen sie?
10) Bist du Fleischfresser, Vegetarier oder Veganer?
11) Hast du mich immer noch lieb, auch wenn ich dich jetzt mit den Fragen genervt habe? *-*

 Meine Antworten dazu:
1.)    Chinesisch
2.)   Katzen , Greifvögel und Wildtiere
3.)   Weder noch, lieber Vollmilch
4.)   Sommer und Schnee
5.)   Kommt auf das an, was ich vor habe.
6.)   Vanille
7.)   Baden
8.)  Viel
9.)   Nur Katzen :Yoda, Kali, Looki, Gimli, Konbold ; Cosimo, Serafina, Joschi, Boots und die kleine Püppi
10.)                      Fleisch
11.)…überleg ich mir noch…

Danke noch mal  für den Award!!!

An folgende Blogs  geht dann meiner hin:







Viel Spaß damit und hier meine Fragen an Euch: 
 
 1) Hast du Haustiere?
2) Was ist deine Lieblingsbuch?
3) Magst du lieber wandern im Park oder im Wald?
4) Welche Pflanze magst du besonders gerne?
5) Hat du eine Tätowierung?
6) Wo siehst du dich in 10 Jahren?
7) Was nervt dich ?
8) Hast du Idole oder Vorbilder?
9) Welches ist dein liebstes Urlaubsziel?
10) Was unternimmst du, wenn du entspannen willst?
11) In welchem Land würdest du am liebsten leben?

 Aufgaben für den Award:

- Kopiere den Award und stelle ihn auf deinen Blog
-Erzähle 11 Fakten über dich
-Beantworte die 11 untenstehenden Fragen
-Entwerfe 11 eigene Fragen
-Verleihe den Award an 11 ( oder in manchen Fällen weniger) Lieblingsblogger

Donnerstag, 27. September 2012

Ein Persönlicher Zwischenstand...

Die Märkte sind vorbei, es wird ruhiger. Körperlich fühle ich mich momentan ein wenig neben der Spur. Es wird Zeit mal wieder in die Natur zu gehen und mit ihr zu atmen, ihre Kräfte zu genießen.  Deshalb habe ich mir den Zwischentag am 02. Oktober noch frei gehalten, so haben wir drei Tage für Unternehmungen.

Jetzt wird es langsam Zeit, sich um Termine im Laden zu kümmern. Der nächste ist schnell gefunden, Vollmond Verkauf vor Samhain, schön mystisch. Kein Problem.

Dann aber soll ich das Abschlussfest planen…hmm…Das Hexenhaus ist zum 15. März verkauft. Ok, wir haben am 1. März vor 10 Jahren angefangen, dann schließen wir auch an diesem Tag. Ein Freitag ist es, passt doch.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich bei der Eröffnung krank mit Windpocken im Bett lag, ich hoffe, am Abschlusstag werde ich fit sein! Dank der Zauberkunst meiner Freundin und meiner eigenen Familie, waren es nur drei Wochen, von mindestens acht, die der Arzt vorhergesagt hatte. 

Eine damalige Initiation in eine neue Lebensphase, die ich sehr oft mit Krankheiten durchlebte. Wie wird es wohl jetzt werden???!
Gedanken…..

So schreibe ich kurz, lege den  Termin kurzerhand bei Facebook und auf der Homepage fest und drucke einen kleinen unscheinbaren Zettel für unseren Aushang. Als er draußen, im Glaskasten hängt, wird mir klar, dass dies hier tatsächlich zu Ende geht, das es nie wieder so wird wie es war. Natürlich kann es schlechter werden, aber auch besser.

Vielleicht liegt es an meiner momentanen Körperlichen Verfassung, aber als ich den Zettel so hängen sehe, da werde ich schon ziemlich traurig, denke nochmals an den Abschied der letzten Wochen nach und an viele, die ich auf ihrem Wegen begleiten durfte.

Ich streifte in diesen zehn Jahren manche Seele, hinterließ Spuren, und auch sie bei mir.  Ich weiß, nicht immer denkt der ein oder andere von ihnen  in wohlwollen an mich zurück. Es war nicht immer nur positiv, aber überwiegend. Man ist aber nie alleine Schuld, niemand ist das.

Und wenn ich  Gutes getan habe, dann war ich das auch nie allein, sondern der Mensch  hat durch seine ganz eigene Arbeit, seine Persönlichkeit, seinen  Weg finden können. Ich hab nur ab und zu ein wenig nachgeholfen…

Es gab so viele magisch zauberhafte Momente mit guten und liebevollen Menschen, an die ich gerne zurückdenke, an die Feste und Rituale, das Lachen und auch das weinen…was habe ich nicht alles erlebt in diesen zehn Jahren!  Für Alles bin ich sehr dankbar. Einige Begegnungen werde ich immer im Herzen tragen.

Ich habe noch nicht Mabon rituell begangen, da streifen mich schon die Samhain
Gedanken.

Es sind jetzt noch 5 Monate bis Ladenschluss!


Dienstag, 25. September 2012

Schamanische Reisen


Würde ich auch als kontrollierten„ Wach Traum“ bezeichnen. Du weißt, dass du träumst…
Bei einer nicht geleiteten Reise, hast du die Kontrolle selbst, du bestimmst über Anfang und Ende einer solchen Reise. Zum monotonen Schlag der Trommel begebe ich mich in eine andere Wirklichkeit, auf eine andere Bewusstseinsebene. Die Trommel ist gleichzeitig der Herzschlag der Mutter Erde, der meinen Herzschlag folgt, wir werden eins…

Für meine Reise, bestimmt mein Herzschlag meinen Rhythmus. Sehr häufig singe ich erst einmal eine ganze Zeit meine Lieder und lasse mich vom Räucherwerk tragen. Bis ich eine Verbindung fühle, die ich aber nicht beschreiben kann.Irgendwann, wenn die Stimme versagt, höre ich nur noch auf die Trommel und schließe dann die Augen. 

Ich lasse den Rhythmus der Trommel in meinen Körper gleiten und spüre ihre Schwingungen in mir. Wie ein Hall klingt es, wenn ich das Flackern der Kerze vor mir als Schatten hinter meinen Augenliedern wahrnehme und ich dann von meinem Geistigen Führer begrüßt werde.
Mittlerweile hat selbst die Wissenschaft erwiesen, das monotones Trommeln Entspannung, ja sogar Heilung bewirkt. Meine Schamanische Reise geht in die Untere Welt, nicht zu vergleichen mit der „Unterwelt“. Drei Welten gibt es, die Untere, die Mittlere und die Obere. Der Weltenbaum der Germanischen Tradition ist ein gutes Beispiel. 

Für mich war es am Anfang nicht einfach zu reisen. Die Trommel zu halten, sich zu entspannen. Mir fiel es sehr schwer, den Geist auszuschalten. Einige Übung  und nach einem Seminar klappte es dann  immer besser.  Ich habe wirklich Jahre gebraucht, um mich darauf einzulassen. Loslassen und geschehen lassen, war am Anfang wirklich sehr schwer für mich.
Ich treffe auf meiner Reise helfende Geister, ich kann aber auch meinen eigenen Schatten begegnen, wenn das in dem Moment hilfreich für meine e Entwicklung sein kann.

Auf meiner Reise gestern, fühlte ich eine Präsens die mich liebend umarmte, mich leitete und führte. Ich war so gefangen in diesem Gefühl, des zuhause seins, das ich vergas zu fragen, wer er wohl ist. Ein Fell über Kopf und Schultern saßen wir am Feuer, tanzten.  Außerdem zeigte er mir ein bestimmtes Tier, was mich erstaunte.  Ich fragte ob es mein Geisthelfer sei. 

Wichtig ist, dass du die Kontrolle über die Reise hast, aber nichts erzwingen solltest. Auch nichts Manipulieren. Ich finde es immer sehr bemerkenswert, wie viele Menschen angeblich Bären, Adler, Wölfe oder Büffel als Helfertiere haben. Bisher kenne ich niemanden mit einer Kröte, einem Frosch oder einem Fisch…

Sei sicher, egal welches Tier dir begegnet ( auch die Ameise oder die Spinne) es bringt dir genau die Kraft die du brauchst. Sei bei deiner Reise, wie ein Kelch, ganz leer und lass dich füllen. Schieb alles was du gehört, gesehen oder gelesen hast, ganz weit von Dir und lass einfach geschehen. 

Mein Geistführer zeigt mir, leitet mich oder schenkt mir etwas. Auch bei meiner angeleiteten Initiationsreise in den Keltischen Schamanismus, bekam ich beide male etwas geschenkt. Diese Kraft, Stärke, Energie oder das Wissen kannst du mit in die greifbare, materielle Welt nehmen.
Ich versuche meine Reise geschehen zu lassen und nicht nachzudenken. Das Nachdenken bringt mich nur zurück in die Realität und zieht mich raus. 

Alles was ich auf so einer Reise erlebe, beobachte ich aufmerksam, auch scheinbar Unbedeutendes bekommt dadurch manchmal eine ganz andere Wendung, wenn ich wieder in der Realität bin.