Montag, 30. Januar 2012

Schamanisches Malen

...heist soviel wie; ein inneres Bild nach außen bringen...
dazu kannst Du Dir Beipielsweise einen Elementaren Schwerpunkt setzten, nur mit den Facetten einer Farbe zu malen oder ein Element zum Thema zu haben. Aber meiner Erfahrung nach, ensteht etwas ganz anderes, als DU Dir zu erst vorgestellt hast. Deswegen heist es auch: Schamanisches Malen.

Mein Thema war en heute die Blautöne, da ich zusätzlich  mit dem Wasser Element arbeiten wollte.
Dazu richtete ich mir einen "Wasseraltar" her. Genug Platz auf den alten Bodenbrettern, die Seemannkiste bestückt mit Hühnergöttern, Muscheln, Schwemmholz und vielen anderen Wassermotiven...
Räucherung und Musik mit Schamanischen Gesängen aus aller Welt ( Medicina Schamanica) und eine wohlige Wärme steigern das Ambiente und die eigene Kreativität. Also, ich kann nicht malen, wenn die Umgebung nicht stimmig ist....
So entsteht ganz langsam ein Bild. Barfuss ,nur auf sich selbst konzentriert , immer wieder räuchernd arbeite ich mich Schicht um Schicht zum inneren Kern der Sache vor...
Das Anfängliche  Meerbild wird  aber plötzlich etwas ganz anderes und ich wende mich dem Inneren zu , um mich nicht selbst zu blockieren. Fließen lassen und zulassen, das ist bei solchen  Bildern ganz wichtig.
Die Farben werden immer heller und rauchiger die Luft im Zimmer. Hier spielt Licht nur noch eine untergeordnete Rolle...bis ich spüre das ich nun all meine Kraft ins Bild geladen habe und es ruhen sollte...
Das Endergebnis an diesem Tag sieht so aus...
Ich nenne es " Die Hände der Göttin" oder :
Du selbst erschaffst Dir die Welt....

*Ich stelle hier keinen Anspruch eine Künstlerin zu sein, was ich zeige ist  jedem möglich, der sich in Farben, Formen und Meditation fallen lassen kann! *

Samstag, 28. Januar 2012

Neue Aufgaben

Auch wenn  das Jahr sehr traurig begonnen hat, so ganz langsam öffnen sich neue Perspektiven und neue Herausforderungen für mich und auch für die restliche Elster Familie. Glücklicherweise ziehen wir alle gemeinsam an einem Strang und freuen uns sehr auf neue Projekte.

Odin fehlt, aber wir haben noch so viele andere Fellnasen, um die wir uns kümmern müssen. Da er sehr mit mir verbunden war, habe ich sehr oft das Gefühl, er ist bei mir. Ich sehe ihn nicht aber manchmal meine ich, ihn zu riechen. Das Leben geht weiter. Der Tod ist Teil des Lebens.

Am Donnerstag  hatte ich Besuch von einer Museumsmitarbeiterin aus Münster. Es geht dabei um Religionen in Nordrheinwestfahlen und die sogenannten „Randgruppen“.  Als wir uns am Telefon unterhielten musste ich schon einige Dinge richtigstellen und bot ihr an, doch mal ins Hexenlädchen zu kommen um mehr zu erfahren.
Es wurde ein spannender Vormittag mit vielen Fragen und Richtigstellungen.

Da es sich um eine Dauerausstellung handelt, wurde ich gefragt mir vorstellen zu können, ab und zu über den modernen Hexenkult zu berichten oder  aktiv etwas für die Besucher zu machen, wie das „ab räuchern“ beispielsweise. Eine Dauer von zehn Jahren ist ja eine Hausnummer aber ich bin auch ein „beständiger“ Mensch, so ist das nicht. Die Aussicht zehn Jahre lang immer mal wieder vom  Museum angefragt werden und dort zu arbeiten , ist großartig!

Und wenn  meine „Arbeitsadresse“  ganz sicher, in überschaubarer Zeit eine andere sein wird, wäre das kaum ein Problem, schließlich werde ich immer ein Kind meines Bundeslandes sein.
 Am Wochenende  kommen  die ersten Leute,  um das Hexenhaus zu besichtigen, potenzielle Käufer. Noch haben wir es nur "im Kleinen" angekündigt, aber jetzt schon einige Interessenten.  Wir lassen uns Zeit, das Haus bei den Immobilien Plattformen anzubieten, uns drängt nichts.  Aber wenn ich ehrlich bin, mir ist es eigentlich egal, wer das Haus kauft. Ich bin emotional nicht daran gebunden.

Es war eine sehr schöne Zeit, zehn Jahre die ich hier im Hexenladen  gearbeitet habe, aber ich hänge nicht daran, so niedlich das alles hier auch ist. Ich wusste von jeher, das, wenn es gelingen wird, ein viel größere Aufgabe wartet. Das Häuschen an der Kneebuschstrasse war ein Magisches Experiment.

Nun, jetzt ist es soweit.

Ich freue mich auf unsere Neuen Vorhaben, schaue nach vorne, denn da gibt es sooo viel zu sehen!

Donnerstag, 26. Januar 2012

...kaputte Menschen..?! Oder was?!

Meine beste Freundin ist eine Hexe. Sie arbeitet seit über zwanzig Jahren mit dem Keltischen Schamanismus, unter anderem.  Sie lebt in einem Haus mit drei Parteien. Also recht kuschelig und übersichtlich.

In der Wahl ihrer Ritualgegenstände und Symbole, mit denen sie sich umgibt, ist sie sehr genau.
Figuren und Symbolische Gegenstände sind ihr sehr Heilig und so geht sie auch damit um. Ich dagegen bin eher die Chaotische, was das betrifft. Warum ich das schreibe? Nun es ist für die Situation, die ich gleich schildern werden, sehr wichtig, zu begreifen, WIE  ordentlich meine Freundin ihre Deko und Altargegenstände behandelt.

Kurz vor Weihnachten entschloss sie sich unter anderem  die Figur des Gehörnten Gottes , die Statue der Priesterin und einige andere Gegenstände weck zu packen. Sie nahm einen stabilen Umzugskarton, denn es durfte kein X Beliebiger sein, ganz viel Luftpolsterfolie und noch weiches Moos und Ähren um die Figuren damit zu umwickeln und alles auszupolstern. In unseren Augen sind solche Figuren "beseelt" und so auch zu behandeln.

Als alles gut verpackt war überlegte Sie, wo der Karton denn hin sollte. Der Keller, nein, der kam nicht in Frage, viel zu feucht. Der Dachboden, das war die Lösung. Trocken und gut gelagert.

So wurde es gemacht, vorher noch kurz  mit einem wasserfesten dickem schwarzen Stift ,darauf geschrieben: *Hexen Ritual Gegenstände, Götter und Deko*
und so wanderte der Karton auf den trockenen Dachboden.

Jetzt , kurz vor Imbolc , wurde Zeit, die schönen Dinge aus ihrem Winterschlaf zu befreien und die Yulesachen statt dessen nun einzupacken.  Gleiches geschah der Julekarton kam auf den Dachboden und die Götter wanderten wieder in die Wohnung.

Gut, ein wenig komisch sah der Karton aus, als er auf dem Boden in ihrem Flur stand, aber der Deckel war stabiel und ansonsten war alles in bester Ordnung. Bis- ja, bis sie die erste Statue aus der Luftpolsterfolie herausholte. Der Gehörnte- sein Geweih komplett zerstört- in die kleinsten Einzelteilchen zerbröckelt und auch an einigen anderen Stellen sehr  mitgenommen.
Ärgerlich, weil der Meinung, das vielleicht ihr Mann den Karton hat fallenlassen, packte sie die Priesterin aus und fand sie vollkommen in Einzelteile zerhackt vor sich. Nein, sowas passiert nicht vom " fallen lassen"...

Während  sie mich fassungslos anrief und ich bildlich einen Fuß sah, der voller Boshaftigkeit in den Karton trat, fand sie das nächste kostbare Stück;
eine Glaslaterne, die ich ihr mal gemacht hatte, aus Servierten Technik mit einer Göttin drauf. Und was soll ich schreiben?! Diese war platt! Platt wie Platt getreten! 

Der Karton musste geöffnet worden sein, denn am Deckel waren keine Spuren eines Fußes oder eine Delle. Im Inneren herrschte die blanke Zerstörung.

Ich denke, es gibt nichts feigeres, sich an " toten Gegenständen" auszulassen. Man/n ( oder Frau) liest *Hexen..* auf dem Karton , öffnet den Deckel und tritt mal kräftig rein?!!! Wie scheisse ist das denn??????????! Und warum solche Wut??! Oder war es doch jemand der sich einfach darauf gesetzt hat??! 

Und dann zu feige war, etwas zu sagen?! Nicht nur das der Finanzielle Schaden da ist, wer die Figuren kennt, weis wie teuer die waren, nein der Idelle ist viel schlimmer, diese Figuren sind nicht mehr im Handel erhältlich, werden nicht mehr hergestellt!!!


Ich denke wir werden uns heute Abend, nach Ladenschluss  einfach mal  gegenseitig aufzubauen .
Praktisch, dass ich sie fußläufig ( das heist zu Fuß) vom Hexenladen aus erreichen kann.
Ich ertappe mich dabei, wie ich jetzt jeden kleinen Weg anfange bewusst zu gehen, weil ich weiß, dass mein Aufenthalt an diesem Ort nur noch von begrenzter Dauer ist. Ich fange an diese Wege zu schätzen.  

Und es ist eine Zeit, in dem ein  jeder den anderen braucht……

Dienstag, 24. Januar 2012

Wer sind unsere Ahnen?!


Der Begriff „Ahne oder Ahnin“ weckt bei einigen von uns Deutschen leider immer noch die Erinnerung an die Rassenverherrlichung der Natzi Diktatur. Früher wurden Ahnentafeln angelegt und Ahnenforschung zur „Deutschen Reinheit“ betrieben.

Bei vielen ist der Begriff „Ahne“ nur ein vergilbtes Foto im Familienalbum oder ein nichtsagender Name im Stammbuch seiner Familie. Die wenigsten von uns können die Reihe nach der Uroma oder Opa Namentlich weiterführen. Geschweige denn etwas mehr darüber erzählen.
Aber es wird Zeit, uns mit unserer Geschichte zu versöhnen und den Kontakt mit unseren Ahnen wieder herzustellen, sie zu ehren und unsere eigene Herkunft zu pflegen.  Das trägt zu unserem eigenen Seelen heil bei.
Wenn Du als Fremder in einer Schamanische Gesellschaft kommst, wirst du nicht gefragt, was du bist oder tust, sondern woher du kommst.  Besser gesagt; woher DU stammst. 

Kennst du deine Ahnen?! Wurde ich einmal gefragt, glücklicherweise konnte ich einiges erzählen, mir war schon sehr früh  klar, dass es wichtig ist, woher und von wem ich komme bzw. Abstamme.  Geschichten meiner Ahnen wurden regelmäßig im Familienverband gepflegt und erzählt. Mein Glück!
Auch so ein Wort: Ab-stammen…es kommt vom „Stamm Baum“, vom Sippenbaum, an dem die Frauen des Stammes gebaren. Sie „stämmten“ sich in dem Schmerz der Geburt  gegen den Stamm des Dorfbaumes, ab-stammen halt!


In manchen Gegenden unseres Landes gibt es heute noch die uralte  Redensartliche Vorstellung:
 „ …ich bin die Mosers, Karin…“  in Bayern,  oder …“ ich bin Svenson, Jakob..“ im Norden, also Svens-Sohn der Jakob.

Erst in der Industrialisierung Europas hat sich  die Vorstellung, was man Beruflich tut, mit hineingemogelt:
..“ Hallo, ich bin Karin Moser, Autorin..“ oder;…“ guten Tag, Jakob Svenson, Landwirt…“

Immer wieder finde ich es erschreckend, wie wenig viele uns über ihre Ahnen und Ahninnen wissen. In Schamanischen Kulturen wäre das undenkbar.  Sie dulden den Verlust dieses Wissens als alarmierend und als gravierende Erkrankung der Seele, die in Verlustängsten und Ziellosigkeit endet. Und wirklich, der Verlust der Verbindung mit unseren Vorfahren scheint uns offensichtlich schwermütig, wurzellos und heimatlos werden zu lassen.

Die Medizin daraus lautet; wer seine Ahnen respektvoll ehrt, erhält von ihnen wertvolle Hinweise für das woher und das Wohin auf seinem Lebensweg, denn unseres Ahnen sind sehr interessiert daran, das es uns gut geht.

Die beiden Weltkriege , die Fixierung auf den Fortschritt, haben sich bei uns Deutschen eingebrannt und verdrängten im Zuge von schuldvollen Verstrickungen in der Nazizeit, den Blick zurück zu unserer Herkunft.  Wann beginnt deine Ahnenreihe? Bei den Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern?

Immer wieder stelle ich fest, wie viele von uns  vergessen haben, wen man als Ahne bezeichnet.
Bei dem Wort „Vorfahre“ wird es schon klarer. Jemand der „Vor gefahren ist“ in das Reich des Todes aber auch im Leben. Vor –gegangen/ Vorgänger. Sobald Deine Eltern sterben, rückst du an ihre Stelle, das Rad des Lebens verschlingt die „Alten vor uns“ und wir rücken an ihre Stelle.

Der Tod ist es, der den Schmalen Grad zwischen Verwandten und Ahnen zieht. Jenseits dessen beginnen die Ahn-ungen, die Geschichten und Erinnerungen.

Wer seine Ahnen ehrt, weis woher er kommt und wohin er geht.
"Wer seine Vergangenheit nicht kennt, kann nichst über seine Zukunft wissen", sagen die  Indianer.
Wer bist DU?!
Wohin willst Du?!
Woher kommst Du?!

Wochenende im Norden...

Die Entscheidung war richtig, nach dem Tode unseres Odins die vielen Termine von Samstag bis Montag oben im Norden warzunehmen. Das gab Ablenkung aber auch sehr viel Kraft.

Am Sonntag war der Terminplan voll gepackt, so das ich schon in der Früh um sieben aufstehen musste.
Das Ahnenritual mit Singen und räuchern an diesem magischen Ort, der Schrei der Greifvögel über uns....
Diese Gefühl der Verbundenheit mit den alten Seelen....

Danach fuhren wir weiter ins Butjadinger Land, hoch ans Meer.
Erst bei Dunkelheit konnte ich die Schönheit der Gegenüberliegenden Stadt mit dem Foto festhalten:


 
Am Sonntag jagte ein Termin den anderen  bei Nordischem Dauerregen und Hagelgewittern. Der Norden zeigte sich von seiner Elementarsten Seite, was ich sehr symphatisch fand. 
 
 
Am Montag ging es von der Wesermarsch hinüber ins Ammerland und dann an die Siele nach Friesland...Dabei hatte ich noch kurz Zeit ein paar Steine am Strand zu sammeln und das Meer zu bewundern....Es war trotz des Verlustes unseres Katers ein sehr schönes aber auch anstrengendes Wochenende. 

Es hat der Seele gut getan und viele neue Ideen gebacht!

Freitag, 20. Januar 2012

Ade`Odin..

Er hat es nicht geschafft ....wir mussten ihn heute morgen erlösen. Es ging nun so schnell...

Ich danke Dir, lieber Odin für Deine Teilnahme an unserer Familie. 
Leider bist Du nur 4 Jahre geworden.
Du warst so ein toller Brusche und der heimliche Mittelpunkt der Familie!
Nun wirst du uns in der Anderen Welt weiter begleiten. 

Vergessen werden wir unseren "Sanften Riesen" nie!

Morgen wartete der Norden

  Die Möwe und mein Herz
(Theodor Storm)

Hin gen Norden zieht die Möwe,
Hin gen Norden zieht mein Herz;
Fliegen beide aus mitsammen,
Fliegen beide heimatwärts.
Ruhig, Herz! du bist zur Stelle;
Flogst gar rasch die weite Bahn -
Und die Möwe schwebt noch rudernd
Überm weiten Ozean.

Ich flieg dann mal Richtung Norden fürs Wochenende!

Dienstag, 17. Januar 2012

Arbeitsreiche Ausblicke

Eine arbeitsreiche Woche wartet auf mich, denn das kommende Wochenende zu organisieren scheint eine sehr schöne Herausforderung zu sein. Termine planen, Wege koordinieren, telefonieren…

Freitag ist mein letzter Arbeitstag im Laden, dann geht es in die pure Natur, in die Moore und die Marsch von Niedersachsen.

Bei dem ganzen eher Emotionalen Stress, freue ich mich sehr auf das kommende lange Wochenende. Momentan geht es dem Katerchen ganz  gut, er frisst und auch die Atmung wird wieder besser.  Das beruhigt ein wenig, obwohl wir wissen, dass es schnell gehen kann.

Demnächst stehen  wieder Seminare an, auf die ich mich vorbereiten muss.  Außerhalb des normalen Verkaufes, gibt es Anfang des Jahres einiges zu planen und wer ist schon ein wandelndes Lexikon?!

Und so wird  manch ein Abend lang, aber es lohnt.



So freue ich mich  auf das kommende Wochenende an der  spöde Nordsee, die ich hoffentlich auch sehen werde, aber wenn wer denkt, das ich dort oben nur zur Erholung bin, den muss ich entäuschen.
Eigentlich nicht.

Aber das Klima, die Natur und die Luft  ist schon etwas ganz anderes.
IN der Nähe der Küste, habe ich das Gefühl viel freier Atmen zu können . Ein befreudeter Schamane brachte es auf den Punkt:

"Dort  hat die Erde noch einen  Rthymus den wir fühlen, deswegen sind so viele Menschen gerne dort.."

Ja, das empfinde ich genauso und vieleicht ist es der spürbare Herzschlag der Mutter, der mich da hin zieht...

Samstag, 14. Januar 2012

Keine Worte..

Es war ein schöner Abend; Essen bei einem befreundeten Paar vom Zauberheim. Trost und ein wenig Aufmunterung. Einige Anrufe heute , Leute die nachfragten, Hilfe anboten. Einfach da waren. Eine Freundin die zuhörte, obwohl sie gerade selbst ziemlich viel Mist an der Backe hat...


Was soll ich sagen...sitzte nun hier und sinniere ein wenig...
Ich frage mich, soll das nun alles gewesen sein?! Sollen wir aufgeben....?!
Der Tierarzt hat von Wochen geredet, nicht mehr von Jahren oder Monaten...nein Wochen.
Kurzerhand rief ich eine Tierheilpraktikerin an, Alternativ bleibt Hoffnung, wo die Tiermedizin versagt. Schamanisch bleibt Hoffnung....aber auch die Erkenntnis, das er selbst entscheidet.

Er liegt nun jeden Abend bei mir im Bett, was er früher nie tat. Der Tierarzt hat uns Tabletten mit gegeben, mehr kann er nicht mehr tun. Bösartiger und schneller geht es mit einem Krebs nicht mehr, hat er gesagt...

Die Heilpraktikerin kommt am Dienstag Abend zu uns nach Hause, jeglicher Stress ist nicht gut für Odin und so können wir ihm Autofahrten ersparen. Mal sehen, was sie sagt....

Wir müssen ehrlich mit uns und dem Kater sein, das ist klar. Aber es tut verdammt weh und manchmal wenn ich ihn streichle und er mich so ansieht, dann möchte ich einfach nur heulen. ..

Ich arbeite nun dreimal am Tag für ihn energetisch-schamanisch , das kostet Kraft und verlangt meine ganze Diziplin, aber wenn es nur das ist....

Freitag, 13. Januar 2012

Nicht aufgeben...!

Das ist meine Devise!
Odin geht es besser, die Atmung ist momentan geräuschlos, was ein gutes Zeichen ist, denn am Montag und Dienstag hörte er sich ein wie ein „Fosch mit Schnachproblemen.“

Seit wir die Negativen Energien aufgelöst haben, geht es besser, auch mir. Ich arbeite nun mindestens einmal am Tag auf der  Basis von *Morganas Stern* mit dem Kater und es wirkt. Mich kostet es momentan zwar immer noch Kraft, aber weder Kopfweh noch sonst was.  Die Situation zur Zeit, zeigt mir, diese Arbeit im Keltischen Schamanismus unbedingt  zu vertiefen. Vor allem weil ich nicht unmittelbar mit dem Patienten zusammen sein muss, um mit ihm zu arbeiten.

Leider ist das Resultat des Testes für Odin noch immer nicht da. Schön wäre, wenn es wirklich nur aggressive Erreger gewesen wären und kein Krebs. Und wenn es Krebs ist….dann werde ich mir Gedanken machen, aber vorher nicht. An meiner Arbeit mit ihm wird das Ergebnis gar nichts ändern!


Nachtrag 18.25 Uhr: Anruf Tierarzt; Odin hat Krebs....nun wird die Zeit zeigen, wie es weiter geht....Tiere entscheiden selbst, wenn sie gehen wollen....
Dennoch bin ich tief traurig darüber.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Zwischenstand und böse Wünsche

„Wie geht es Kater  Odin …. wie geht es Dir?“

Das war der Satz, den ich gestern am meisten gehört habe. Am Telefon, über Facebook, wie auch im Geschäft.

Ich bin auf Grund der  großen Anteilnahme sehr gerührt, muss ich sagen. Eine Freundin, die am Montag kurz bei uns zu Hause war, um etwas abzuholen, rief kurzerhand gestern an, um uns am Wochenende zu bekochen, weil ;


„ Minerva,  du hast gestern echt scheisse ausgesehen ..“ Ihre Worte!
Und somit habe ich wohl ihr Mitleid erregt, total süß!  Wie schön, wenn Freunde aktiv für einen da sind! 

Ich arbeite seit Tagen mit meiner Schamanischen Ausbildung über die Energetische Schiene mit Odin, habe aber immer nach der Behandlung Migräne bekommen. 
(Merke ; weder nach Ritualarbeit noch nach Energie arbeit darf es einem schlecht gehen, dann stimmt was nicht)

Und so schaltete sich mein „Lehrer“ und lieber Freund ein, um zu helfen. Gemeinsam arbeiteten wir für den Kater und danach noch für mich. Am nächsten Tag kam der Anruf von ihm: „ Meine Liebe, das mit Deinem Kater, das war  schwarze Magie!“ 

Wer mich kennt, der weiß, dass ich nie und nimmer hinter jedem Baum oder bei jedem Problem ,irgendwas Schwarzmagisches vermuten würde. Eher im Gegenteil.

Natürlich, im Laufe der Jahre gab es immer wieder  Angriffe, durch Bindezauber vor der Ladentüre und verschiedene andere Dinge. Aber nie privat und nie auf meine Familie bezogen. Nach seiner Diagnose aber, viel es mir wie Schuppen von den Augen;

Erst ging  der Staubsauger kaputt, dann wurde Odin krank, das  Fahrrad meines Mannes wurde am helligten Tage gestohlen und die Spülmaschine war auf einmal  hin. 

Odin wurde derweil immer kränker. Und das innerhalb von nur  3 Wochen!!!!  Natüüüüüüüüüüürrrrlich, könnte es Zufall sein, Schicksal oder sonst was. 

Aber wenn ein anderer schamanisch , kompetenter Mensch, der noch dazu mein Lehrer und Freund ist , so etwas sagt …..dann kann ich nur sagen: Ohne Worte!!

Wir haben zusammen unmittelbar gearbeitet und was soll ich sagen?! 
Gestern brummte der Hexenladen wie verrückt, wichtige Rückmeldungen von Klienten kamen auf einmal an, von November, da hatte ich schon drauf gewartet. 
Aber das Wichtigste:  Odin geht es wesentlich besser. Und auch wenn die Diagnose tatsächlich Krebs sein sollte, solange es dem Tier gut geht, gibt es Hoffnung.

Im Moment sind Freunde wichtig, meiner besten Freundin geht es momentan auch nicht so gut und so ist das Trösten doppelt wichtig. Auch die Einladung zum Essen freut mich so sehr, das sind nicht nur Worte, sondern Taten und so liebe Gesten. Das zeigt wieder das Taten zeigen, wie wichtig Menschen für einen sind.

Ich überlege mir bisweilen, wie ich meine Familie und Tiere noch besser vor diesen bösen Energien schütze.  Ich selbst bin so gut durch die alten Zauber geschützt, aber eben meine Lieben nicht. Ich hab auch keine Ahnung und lege keinerlei Wert darauf zu erfahren, wer so etwas tut.  


Ich weiß, das solcher Art Negativität NIE von Dauer ist und geballt zurück kommt, dafür sorge ich! 


Ansonsten halte ich mich nur an wirklich positive Dinge, habe am Wochenende gute Schamanische Arbeit geleistet mehr als einer Klientin unmittelbar helfen können, was mich sehr stolz macht. 


Ich bin wieder kreativ in der Hexenkunst , entwickle Neues und freue mich auf übernächstes Wochenende an der See!

*Und bedanke mich hiermit noch einmal für die lieben Mails, Telefonanrufe und die rege Anteilnahme, für kostenlose Reikibehandlung , gute Energien und weiteres* Noch immer kann er all die guten Wünsche von Euch brauchen, denn es ist noch nicht überstanden!

Dienstag, 10. Januar 2012

Kater Odin II

Schnurriger Begleiter
Kindertränentröster
Stressabbauer
Sockenklauer
Käseliebhaber
Schnurrschmeichler
Sofazerstörer
Jurgurtschlecker
Gästeerschrecker
Blumentopfrunterschmeisser
Hüftspringer und Krallenkratzer


Wir geben nicht auf!!!!!!!!! Danke für Eure Anteilnahme und Hilfe! Noch gibt es Hoffnung, denn wir können einfach nicht übersehen, das er noch so jung ist. Das Ergebnis der Untersuchung ist nun abzuwarten....

Alle in der Familie sind in einem Schockzustand...

Montag, 9. Januar 2012

Kater Odin

Angefangen hat es vor 4 Wochen mit einem entzündeten Auge, es wurde behandelt...keine Wirkung.
Es kam die laufende Nase dazu und ein entzündeter Zahn. Das fressen wurde mühsam.
Der Zahn wurde gezogen. Wir dachten, jetzt ist alles Gut....aber das war es nicht!


Nach über drei Wochen Antibiotika in der unterschiedlichsten Form, keine große Besserung...ein guter dann ein schlechter Tag. Atemprobleme und laufende Nase, tränendes Auge und ein Kater, der immer mehr abbaut...!

Nach neuerlicher Nakose und Wundbehandlung, kam die Diagnose:
Der Tierarzt vermutet einen agressiven Knochenkrebs im Kiefer....nun warten wir ängstlich auf das Ergebnis.

Die nächsten Tage wird es sich entscheiden. Unsere Odin ist doch erst 4 Jahre alt! Soll das schon alles mit ihm gewesen sein???!!!

Das Jahr beginnt unglaublich traurig für uns und unsere Kinder.....

Sonntag, 8. Januar 2012

Weis...Rot...Schwarz...Hexenphilosophie

 
Die Weltsicht der Hexen  und damit die Basis unserer Philosophie zeichnet sich dadurch aus, die beobachtbaren und nachvollziehbaren Regeln von Urmutter Erde/Natur/Gaia als „weltbeherrschend” zu erkennen, anzunehmen und dementsprechend zu handeln , bewusst und im Einklang damit zu leben.

Überall auf der Welt gab es für uns Menschen ursprünglichmal  eine „Urmutter“, eine Muttergöttin, die noch ohne „Starke Männer” an ihrer Seite auskam. Wie Mutter Natur  immer wieder  zeigt, ist ihr Grundprinzip  weiblich.

Die  Rolle des Mannes wurde von den Menschen erst im Laufe der Jungsteinzeit erkannt. Überhaupt z.B. ist Mutterschaft immer eindeutig zuordenbar.Einfacher gesagt: nur die Mutter weiß tatsächlich das dies ihr Kind ist, der Vater kann es nur vermuten.

Als sich die Menschen Gedanken um eine „Schöpfungsgeschichte” zu machen begannen, war es selbstverständlich, diese „Hauptrolle“ im Mythos nicht einem Mann anzuvertrauen, sondern einer Frau.

Mutter Erde wurde als die „Gebärende und Schöpferkraft“ beschrieben. Es dauerte, bis es den  männlichen Wesen in der Mythologie langsam gelang, sich an die Seite der Urmutter zu qualifizieren, und in ihrem Auftrag bestimmte Aspekte  zu übernehmen.

Mit dem Wissen das der Mann bei der Fortpflanzung eine Rolle spielte, kam es zur Verdrängung der bisherigen Begleiter der Urgöttinnen, meist waren es Schlagen, die die Göttinnen begleiteten.

Anstelle der ursprünglichen ,von Urmutter Eva noch geübten „Paarung”, trat die Konstellation der Muttergöttin zu ihrem jeweiligen Heros und Sohn Geliebten. Wobei die zentrale Mutter-Göttin als unsterblich, ewig jung und ewig fruchtbar gedacht wurde, ihr Heros und Sohn-Geliebter hingegen nur der ersetzbare Teil der Verbindung war, er wurde geopfert um in Wiedergeboren zu werden.(Heide Götter Abendroth, die Göttin und ihr Heros)

Während sich die Rolle des männlichen Gott Partners, zuerst nicht  veränderte, differenzierte sich der dominante weibliche Part in der Mythologie unserer Vorfahren mit der Zeit mehr und mehr. Mehr als Zweitausend Jahre hatte sich die Vorstellung von der  großen Urmutter unter anderen, bei den Kelten zu einer  Göttinnen-Trinität-, einer göttlichen Dreifaltigkeit - entwickelt.

Die Hauptaspekte des Dreifachen standen einerseits für Licht und Weisheit, für Fruchtbarkeit als Mittelpunkt und für Segen, Heil und Geborgenheit auf der anderen Seite. Am einen Ende  war der Platz der Geburt des Lichtes, des Lebens und des Wissens.

Die Leitfarbe war Weiß. 
Und als die keltische Frauentrinität in der Antike als „Drei Bethen“ (= die Drei Ewigen)  angebetet und differenziert benannt wurde, verkörperte Wilbeth das Licht, die Weisheit und das Schicksal, das sie spann und daher auch voraussagen konnte. 

Der  Höhepunkt des ewigen Zyklus des Lebens bildete der Aspekt der Fruchtbarkeit, dargestellt mit der Farbe Rot. Es war der keltischen Ambeth zugeordnet, und ihre Symbole waren die spiralartig dargestellte Schlange , die schon die Urmuttergöttin begleitet hatte und der „Kessel der Fülle und der Wiedergeburt“, der auch als Schüssel oder Kelch dargestellt sein konnte.Später ersetzte man sie durch Ceridwen.
Den Aspekt der Ruhe, des Heilens und der Geborgenheit, an dem Mutter Erde ihren dunklen, bergenden Schoß Symbolisierte die keltischen Beschützerin und Heilerin Borbeth, die garantierte, dass der Tod nur eine vorübergehende Phase der Ruhe  war, und nach einem erholsamen und lustvollen Aufenthalt in der keltischen „Anderswelt” am  Ende die neuerliche, irdische Geburt winkte und ein neuer Kreislauf begann. Die Leitfarbe an dieser Stelle war Schwarz - wie die, der Ruhe und der Nacht.
Der Männliche Teil der Götter hatte zu Anfang im keltischen Mythos ursprünglich  untergeordnete Funktionen. Auch später, als sich auch bei den Kelten das Patriarchat weitgehend durchgesetzt hatte, blieb der Göttinnenpart ausschließlich weiblich besetzt.

Erst im Gegeneinander , der patriarchalen  Griechen und Römer, wurde der keltische Gott und Sohn Geliebte der Muttergöttin, ihre Liebhaber, Helfer und Stellvertreter, und erst  in „spätkeltischer” Zeit selbst zu "einem der Göttin gleichberechtigtem Gott ernannt" - aber immer noch an der Seite unabhängiger und  unbezähmbarer” Göttinnen, die sich als „Wilde Frauen, Hexen oder Zauberinnen” in der heimischen Märchen und Sagen bis in unsere Zeit erhalten haben.

Samstag, 7. Januar 2012

Das Ende der Rauhen Nächte...

…eigentlich schade, ich mag diese mystisch-dunkle Zeitenwende sehr gerne. Sich am Abend ins Bett zu kuscheln, wenn  das Wilde Heer über das Haus tobt. ..

Heute Morgen klingelten die "Drei Weisen", in Form einer Jugendlichen Kinderschar an der Haustüre. Ob die sich verlaufen hatten, werden wir doch seit Jahren gemieden?!
Ich fand es sehr belustigend. Wünschte einen schönen Tag, dankte für ihren Segen aber wollte weder die sinnentleerten Männlichen Zeichen an der Tür noch was für die Kirche spenden.

(*Anmerkung: Die "Heiligen Drei Könige" hat es nicht gegeben, es waren Heidnische Astrologen/Astronomen, die sich auf den Weg gemacht haben. Es gab auch keine Aufzeichung, das sie je zum Christntum hinüber wechselten* , also NIX mit KÖNIG!!!)

Meine Worte: „Danke, ich segne selber und mir sind Catharina, Magarethe und Babara lieber“ brachten große Augen und eine gewisse Sprachlosigkeit hervor. Aber das war es dann auch schon.Ich kann halt manchmal nicht anders.....( und so habe ich wieder die nächsten Jahre Ruhe)

Passend genau am Ende der Rauen Nächte verließen uns der Staubsauger und die Spülmaschine. Jetzt heißt es, erst einmal „von Hand Spülen“. Denn der Staubsauger hat bei mehreren Katzen im Haus höchste Priorität. Leider funktioniert bei mir nicht die „Bibi Blocksberg Methode“ und so muss ich meinen Geldbeutel bemühen.

Gleichzeitig werde ich aber beschenkt, mit einem ausgebuchtem Wochenende und der Aussicht auf eine Reise nach Norddeutschland Ende des Monats. Zyklen eben, da geht’s raus, an der anderen Seite wird es wieder gegeben. Mir ist klar, ich werde wohl nie reich werden, aber das ist auch nicht mein Erstreben.

Das Jahr fängt mit einer gewissen Leichtigkeit an, was ich sehr schön finde, wenn ich es mit dem letzten Jahr vergleichen müsste. Ich hege die Vermutung, dass es ein besonderes Jahr wird, nicht weil es 2012 ist, sondern was unsere privaten und geschäftlichen Vorhaben angeht. Ich denke, dass ich da aber kaum eine Ausnahme bin, bei vielen Spirituellen Menschen wird sich in diesem Jahr wirklich drastisch etwas tun.

In diesem Jahr verabschiede ich meine vorerst letzten Schülerinnen und bin ein wenig wehmütig dabei. Sie sind mir doch  sehr ans Herz gewachsen. Dennoch bleibt die kleine Truppe der Drudemunde Rura Menschen auch weiterhin bestehen. Es wird bald alles anders werden und ich freue mich darauf. In diesem Jahr  sind einige Vorbereitungen  zu treffen, um den neuen Weg in die richtige Bahn zu lenken. Unter anderem eben der Verkauf des Hauses an der Kneebuschstrasse.

Den Seminarraum hatte ich im letzten Jahr schon gekündigt, eine Last weniger.  Ich finde es sehr wichtig, Fäden zu trennen, damit man sich später nicht verheddert. Die wahre Sicherheit gibt es sowieso nie!

Ich bin und werde nie ein Mensch der Theorie sein, den Pulsschlag von Mutter Erde muss jeder für sich fühlen lernen und das ist nur durch eigene Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle  möglich. Man kann reden wie man will, es hilft nicht, wenn Dein Gegenüber es „nicht fühlt“ was du meinst….

Dennoch benötigt jeder auf seinen Weg ab und an Lehrer, auch ich. Die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen finde ich äußerst wichtig, auch wenn ich immer wieder in diversen Blogs und Internetseiten lese, wie unwichtig viele von Euch „Lehrer“ finden. Es gab schon immer das Verhältnis Lehrer-Schüler, das Menschen Erfahrungen weitergegeben haben.

Es geht da nicht um „Erleuchtung“ oder  „Guru“ Gehabe, sondern um Wissen und Praxis. Mir hat das im letzten Jahr viel gegeben und ich werde es nutzen und weitergeben. Ich finde es sehr gut, sich ab und zu, von  anderen, inspirieren zu lassen.
Die Freiheit, sich daraus seinen ganz eigenen Weg zu gestalten, die sollte schon bleiben…

Ich freue mich auf das erste Seminar in diesem Jahr, bei dem ich die Leitung habe. Ich finde es schön, Wissen und Erfahrungen weiter zu geben und bin stolz darauf, gebraucht zu werden…..

Freitag, 6. Januar 2012

Die Schwarze Göttin

Die schwarze Phase der Göttin steht für die weise, erfahrene, alte Frau, die Greisin. Sie ist die Herrscherin über die Unterwelt, sie spinnt und durchtrennt den Lebensfaden. Aber nicht um zu vernichten, sondern um den Zyklus von Gebären -Befruchten - Vergehen - Reinkarnation aufrecht zu erhalten. Die schwarze Göttin ist die Herrscherin über das Jenseits, die so genannte Unterwelt. Sie steht für Tod,  für Wandlung und Wiedergeburt .

Der Widergeburtsglaube ist  im  Weltbild der Hexen,  eine  Tatsache, aber der Inhalt von Karma ist ein Ursprünglicher aber mit dem patriarchal forcierten Leidensbegriff  unvereinbar. Karma heißt beu uns: Es gibt eine neue Chance, nutze sie! Entwicklung und Lernen!

Die Symbole der schwarzen Göttin sind uns vertraut: Neben der Farbe Schwarz finden wir weitere Verweise auf überlieferte Darstellungen im Bild der „Hexe“, nämlich den Spinnrocken, später als Besen missverstanden und sprichwörtlich geworden. Dazu gesellen sich weitere,  wie die Spindel, das Spinnrad , der Faden der Nornen, das Spinnen und Weben als Tätigkeit an sich.

Die Botschaft  der schwarzen Göttin ist das die der Prüfung und der Umwandlung. Man sollte es aber so verstehen, dass alles miteinander in Verbindung steht und das eine ohne das andere nicht Existent sein kann.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Ulli und Andrea

Warum hatten Stürme zumindest früher immer Frauennamen?! Ich finde das eigentlich eine Zumutung....oder sollten wir das eher als Kompliment der Männer an unsere weibliche Energetische Kraft sein??!

Ich meine, "Un-gezämt-Un-berechenbar- Un-kontrolierbar..." das war den Männer ja schon immer Un-heimlich! Wiso nicht dann die Stürme nach Frauen benennen, schließlich hat der Sturm die "Furien" als Patin.
Im Zuge der "Gleichberechtigung" haben nun auch Tiefs Männernamen.

Aber Ulli und Andrea waren schon eine Hausnummer und das überlebte  ein Baum in Nachbars Garten leider nicht. Am frühen Morgen musste die Feuerwehr nach schauen und nun haben wir eine Tanne weniger....
Nicht nur ich finde es sehr schade, das die Tanne nun nicht mehr da ist, auch dieser flinke Geselle hier:

So schoss  ich flink ein paar Bilder mit meiner Cam und twitterte. Gleich darauf fragte mich die hiesige Lokalpresse nach meinen Fotos...und so wurde die Tanne, der Einsatz und meine Fotos ,Teil eines kleinen Berichtes über das Sturmtief über meiner Stadt....

Die rote Göttin


Die rote Phase der Göttin steht für die reife, fruchtbare, erotische, sexuell aktive und fordernde Frau, für die Liebe in all ihren Phasen und Interpretationen.
Sie ist es, die ihren Gott erwählt, in der Periode der heiligen Hochzeit den Heros des folgenden Zyklus empfängt und die Fruchtbarkeit sichert. Ihr zu Ehren wurden orgiastische Riten vollzogen, die uns noch heute geheimnisumwittert aus den Geschichtsbüchern entgegen wabern. (Heide Götter Abenroth)

Die rote Göttin steht für das nährende Prinzip und die Fruchtbarkeit und wird somit auch in entsprechendem Kontext dargestellt. Das mythische Welt-Ei oder auch Goldene Ei ist der Garant für Glück und Fruchtbarkeit.

In den Vorstellungen der Matriarchaten Welt hatte diese Kraft ursprünglich die Form eines Eies und spiegelte sich in der Vollmondphase wieder . Entsprechend steht das Ei für ein Symbol der roten Göttin. Es ist seit jeher ein Fruchtbarkeitssymbol.

Vereinzelt sind auch Göttinnen Darstellungen aus der Zeit erhalten. So kennen wir Göttinnen mit einer überdimensional groß wiedergegebenen Vagina oder Abbildungen mit übergroßen und/oder überdurchschnittlich vielen, mitunter auch noch in Eiform gehaltenen Brüsten.

Die rote Göttin beherrscht, nach Heide Götter-Abendroth, die mittlere Ebene, alles Irdische, das Land und das Meer, das Leben der Menschheit. Sie sichert das Leben in der Realität und ist die manifestierende Qualität in der göttlichen Trinität der Einen, der Großen Göttin. Das Prinzip ihres Wirkens ist das der „Handlung und der Tat“.

Das Ritual der Roten Göttin;


Machst Du, wenn Du selbst mitten in der roten Phase steckst, also wenn du Deine Menis hast.
Nimm Dir einfach alles, was eine rote Farbe hat, was weiblichkeit ausstrahlt und was Dir im Moment wichtug und Richtig erscheint. Das kann sein: weibliche Figuren, rote Töpfe, rote Früchte, rote Tücher, rote Farbe , rote Steine....
sei einfach dabie kreativ!
Stelle Rote Kerzen auf und einen roten Topf, stellvertretend für den Blutigen Schoss.

Nimm Dir Zeit, soviel Zeit wie Du brauchst. Verteile alles Dinge um dich herum, setzte Dich in Ihre Mitte und atme in Deinen Bauch, höre und fühle Deine ganz eigenen Strömungen. Rassel oder Trommel dabei...finde Deinen Rythmus, den Blut Rythmus der Roten Göttin.

Wenn Du magst schreibe mit Roter Farbe die Atribute auf, die Du von der Roten Göttin benötigst, wie Ideen, Kreativität, Mut oder Kraft. Übergebe dann Deine Bitte dem Feuerund lege den Zettel in den Roten Topf. Auch Feuer ist ein Atribut der Roten Göttin. Rassel dabei, wärend der Zettel oder Dein Bild verbrennt. Überge die Asche der Windfrau....


Mittwoch, 4. Januar 2012

Die weiße Göttin...

Die „weiße Göttin“ ist nicht zu verwechseln mit der, in vielen deutschen Sagen und Mythen beschriebenen "Weißen Frau". Die weiße Göttin, wie sie vereinfacht bezeichnet wird, erhält ihren Namen durch die ihr zugeordnete, symbolische Mondfarbe; Weiß ist die dem Sichelmond zugeordnete Farbe.

Die weiße Phase ist ein Aspekt der Göttin. Sie symbolisiert die heranwachsende und ungestüme Frau bzw. das junge Mädchen und geht in zeitlicher Abfolge der roten und schwarzen Phase voran. Entsprechend ist ihre Jahreszeit die des Frühjahres, des Erwachens und Werdens. Ein prägendes Merkmal ist ihre (symbolische) Jungfräulichkeit. Diese Jungfräulichkeit wurde von den nachfolgenden patriarchalen Gesellschaften umgeformt.

Natürlich müssen wir in dabei an Marias unbefleckte Empfängnis denken. Die Jungfräulichkeit der weißen Göttin hat allerdings nichts mit der christlichen – patriarchalen Lustfeindlichkeit zu tun, sondern ist einfach Ausdruck des Beginns eines zyklisch wiederkehrenden Prozesses.

Neben der Jungfräulichkeit finden wir bei der weißen Göttin als stärkstes Merkmal ihre Freiheit und  Wildheit, die sich in der Herrschaft über die Jagd und Kampf äußert. Sie ist ungestüm, fordernd, vorwärts drängend, treibend, ungeduldig und vor allem Unabhängig. Also verstanden unsere Vorfahren unter „Jungfräulichkeit“ etwas völlig anderes, wie die heutigen Patriachalen Religionen.

Dem Charakter der jungen Göttin entsprechen die ihr zuzuordnenden Symbole: Da sind die Attribute der Jagd wie Pfeil und Bogen (Beispielsweise: Diana und Artemis), sowie in diesem Zusammenhang jagdbare Tiere. Auch setht sie für den Heilungsaspekt, Reinigung und die "Lichte Zeit" , den Frühling, in dem alles wieder erblüht.

Teilen wir, wie die Autorin Heide Götter-Abendroth , die Matriarchate Welt  in drei Ebenen ein, so beherrscht hier die weiße Göttin die oberste Ebene, den Himmel. Verbunden damit ist zum einen die Herrschaft über die atmosphärischen Gewalten, aber auch die Kontrolle über die strahlend lichte, astrale Welt. Dort finden wir in der Matriarchaten Vorstellung die göttlichen Gestirne, die Mondhäuser und aber auch in den einzelnen Sternen die Seelen aller verstorbenen oder noch inkarnierenden Menschen. Das Prinzip der Hoffnung und Erwartung.
 
Mein (Küchen) Ritual der Weißen Göttin:
Du benötigst: 2 weiße Kerzen
Reis/Milchreis oder Mehl
Weißen Topf
Eine Göttinnen Figur oder sonst ein Symbol, was dem Aspekt der Göttin repräsentiert.
Wahlweise Räucherwerk und Rassel oder Trommel

Nimm Dir Zeit und lege alles so hin, wie du es willst, räuchere und rufe eine der Weißen Göttinnen herbei, das kann Brigit sein oder auch Diana , ganz gleich. Ich benenne meine Göttinnen meist gar nicht mit Namen, so kann ich jeden Aspekt hinnehmen, der zu mir kommen will.

Zünde die Kerzen an und lege das Symbol der Göttin zwischen ihnen. Mit dem Reis oder dem Mehl schreibst Du, was du für einen Aspekt hervorrufen willst, wie beispielsweise Heilung oder Kraft, Freiheit oder Selbstbestimmung. Nur ein Wort! Das reicht. Trommel, tanze oder rassle, so lange bis Du  Dich tief  verbunden fühlst.

Dann füllst Du den Reis/Mehl in einen Topf und legst das Symbol Deiner Göttin oben drauf. Stelle alles auf Deinen Altar für 4 Wochen. Danach streust Du das Mehl oder den Reis in die Vier Himmelsrichtungen….

Montag, 2. Januar 2012

Alles auf Null...

Glückwunsch, wir haben es geschafft! Das Jahr 2011 ist Geschichte!
Alles auf Null...und los gehts ...von vorne!

Mein letzter Arbeitstag begann mit einem Ohmen , denn ich habe wie von Geisterhand eine Seekiste erstanden, an die ich nicht mehr gedacht hatte. Gefunden bzw. gesehen hatte  ich sie vor Monaten, bei einem Herrn in der Garage, bei dem ich einen Schrank abholte . SIe hatte mich magisch angezogen und jetzt nenne ich sie mein eigen! Echt cool. Eine alte Rarität und für so ein Antikes Stück noch richtig gut in Schuss...

Ja, es geht weiter, nicht nur im Jahreslauf sondern auch für die Elster. Sie wird im laufe des Jahres ihre Flügel ausbreiten und da hin fliegen, wo sie den Rest ihres Lebens verbringen wird....

So war der Erwerb der alten Seemannskiste , am letzten Tag des Jahres, mehr Botschaft als sämtliche Tarotkarten der Welt...

Mein Jahr fängt gleich mit einem voll ausgebuchtem nächsten Wochenende an und das freut das Hexenherz schon sehr.  Vorallem weil es im Dezember schon ein wenig mau war.
Seminar am Samstag , Hausreinigung am Sonntag und Montag gleich zwei Schamanische Sitzungen....noch ein gutes Ohmen? Jep!

Ich bin der Überzeugung das das Jahr 2012 turbulent wird , ich schaue aber sehr positiv gestimmt voran und freue mich sehr auf viele neue Aufgaben und Herausvorderungen....

Ach übrigens habe ich den ultimativen Glückspilz gefunden!!: Bitte sehr: