Mittwoch, 31. August 2011

*Geklautes* Fundstück bei Facebook

...da fliegt man nichts ahnend durch Facebook und findet ein Foto das der Fotoschamane aufgenommen hat auf einer mir absolut unbekannten Facebook Profil Seite einer ! Schamanin !. 

Die es auch noch als das  ihre aussehen lässt.. ..ist das alles nur ein Irrtum?
Oder ist es durch Magie in das Profil gerutscht?
...da bin ich mal gespannt auf die Reaktion meiner Nachricht an sie.

Das erste was ich tat, einen Komentar dazu abgeben ....der steht zumindest jetzt darunter...

Aber , vieleicht ist alles ja ganz anders und die werte Dame ist ein Fan meiner Arbeit???!!! Naja, vieleicht hat sie einfach nur vergessen etwas darunter zu posten und mich um Erlaubnis zu fragen....?!

Sorry....ich bin einfach sprachlos auf soviel Dreistigkeit...vor allem weil die Person auf dem Foto im Hintergrund  ich bin!!!

Dieses Bild ist noch nicht einmal bei Facebook vertreten, sondern muss aus unserem Fotoalbum des Hexenladens so irgendwie "...husch"... auf die Seite der ! Schamanin !  gelangt sein....

( hmmm...was mich eigentlich wieder einmal bestätigt, siehe letztes Blog Thema)

Macht Euch mal eure eigenen Gedanken dazu, warum man als ! praktizierende ! fremde Fotos benutzt ...
Schlagt  einfach mal unserer Fotoalbum auf ( Hexenladen-nrw.de)  unter " Mystische Orte" und sehet.....
( und staunet)



Donnerstag, 25. August 2011

Freunde und Öffentliche Netzwerke


 …“Falsche Freunde erkennst Du oft daran, dass sie
überaus freundlich sind.
Dir nach dem Mund reden
und dann hinter Deinem Rücken….“



Öffentliche Netzwerke, momentan habe ich dort über 600 sogenannte Freunde. Bei Facebook und Co kann man sich perfekt Freunde suchen, denen man dann ganz einfach eine bestimmte Seite von sich suggeriert. Selbstdarsteller haben im Netz Hochkonjunktur. Viele sind nicht so, wie sie scheinen, machen wir uns da mal nichts vor. 


Auch kenne ich die schönsten Bloggeschichten von einem heidnischen Leben und harmonisch perfekt bebildert, die Wirklichkeit und der Mensch dahinter, der sieht ganz anders aus. Gut wenn man Worte und Bilder perfekt in Einklang bringen kann! Nicht alles ist Gold hier und nicht alles real. Das Internet ist nicht wirklich!

Seltsam auch die  Kommentare wie; „ …ich geh jetzt einkaufen…ich bin wieder da….ich geh aufs Kloo…muss zum Arztz…“ meine Güte! Ja, ich nutze Facebook und Co auch und ja, auch zur eigenen Darstellung , vielmehr aus Beruflichen Gründen. 


Privat und Beruf gehen sehr oft in meinem Leben zusammen, aber bei den Netzwerken leicht getrennt.  
Sehr oft ist es reiner Blödsinn, der dort gepostet wird, und merke; einer breiten Masse!  Vielen scheint überhaupt nicht bewusst zu sein, dass Sie absolut öffentlich sind und beschweren sich dann noch, wenn andere ihre Meinung dazu kundtun…viele können zwischen privat und öffentlich kaum mehr unterscheiden und zwischenmenschlich schon gar nicht. Überaus skuril sind dann solche Rück-  Kommentare :


..“ misch dich bitte nicht ein…“ oder...".. das geht dich nichts an...." ...." ach du weist doch gar nichts..." ..."halt Dich da bitte  raus..."us.w. aha…aber wenn es doch Öffentlich ist??! Warum postet jemand so was dann?! Und vorallem: einer wirklich breiten Öffentlichkeit die eben nicht weis, worum es geht..?

Sehr oft habe ich das Gefühl das Erwachsene Menschen in solchen Augenblicken zu Teenis zurück schrumpfen und Dich bei dem kleinsten Mucks,  „ent-freunden“….mein Schüppchen-Dein Schüppchen…Leute, das ist lächerlich! 


Vor allem: Es gibt da KEINE Freunde, sondern nur Fotos von Menschen, mit passendem Profil!
Es ist eben schwer im Netz zwischen Menschlichen Tönen , Untertöne und Gesichtszüge zu erkennen…

Ich bin ein Mensch, der immer noch wert auf persönlichen Kontakt legt, das schützt zwar auch nicht vor falschen Freunden oder menschlichen Verwicklungen, aber  zumindest lässt es zu, das man sich auf einer persönlichen Ebene in die Augen sehen kann. 


((Ach ja…dafür gibt es ja Skyp! Hätt ich fast vergessen….))
Nein, ich muss Freunde anfassen können. Sicherlich gibt es Menschen, deren Blogs ich gerne mal lese oder mit denen ich mich ab und an via Facebook austausche. Aber das sind keine Freunde. Bei all dem Netzwerk Kram habe ich das Gefühl, das der ein oder andere tatsächlich vergessen hat, was echte Freunde wirklich sind.


Ich muss nicht ständig mit meinen Freunden zusammen sein, manchmal reicht ein Besuch einmal im Monat, nie sollte so etwas zur Pflicht werden.
Ich will Freunde tröstend in den Arm nehmen, manchmal reichen Worte eben nicht aus, oder eine Geste sagt einfach mehr, im gleichen Zuge verlange ich das aber auch von ihnen.
Wenn es mir nicht gut geht, dann ist es das Netz am wenigsten, ich käme überhaupt nicht darauf wildfremden Menschen das mitteilen zu wollen.


Ich will selbst bestimmen können, wann ich jemanden persönlich sage, dass ich das was er oder sie gesagt/ getan oder geschrieben hat, nicht Ok finde und das kann auch im Nachhinein sein,  weil der Mensch mir wichtig ist. 


Ich benötige keine ganze Fußballmannschaft, die ich als Freunde bezeichne, mir reicht eine beste Freundin oder ein bester Freund, mit denen ich alles teilen kann und Kummer oder auch Freude mit mir teilt. 
Eine niedliche Mail habe ich vor ein paar Tage bekommen, ich mag zwar keine „bitte leite diese Mail weiter..“ Geschichten, (werde ich auch nicht tun)

…aber diese Zitate haben mich zum Nachdenken gebracht und ich musste doch zustimmend nicken:

Falsche Freunde: Geben nach außen vor dich zu mögen, aber verdrehen die Augen hinter Deinem Rücken…
Wahre Freunde: Mögen dich, auch wenn du dich daneben benimmst und reden offen mit Dir darüber

Falsche Freunde: Gehen mit ihrer Kritik an Dir, zu anderen.
Wahre Freunde: Sitzen neben dir und sagen:  Scheiße, Du hast es versaut, aber lass uns darüber reden…

Falsche Freunde: Haben dich weinen sehen, na und?!
Wahre Freunde: Weinen mit dir.

Falsche Freunde: Borgen sich Sachen für ein paar Tage von dir und bringen sie zurück.
Wahre Freunde: Behalten deinen Kram so lange, bis du ihn abholen kommst.

Falsche Freunde: Wissen ein paar Sachen über dich.
Wahre Freunde: Könnten ein Buch über dich schreiben mit wörtlichen Zitaten von dir.

Falsche Freunde: Werden dich stehen lassen, wenn die Menge das tut.
Wahre Freunde: Werden der kompletten Menge in den Arsch treten, die dich stehen gelassen hat.

Falsche Freunde: gehen ohne ein Wort, wenn ihnen was an Dir nicht passt.
 Wahre Freunde:Streiten mit Dir , weil Du ihnen wichtig bist

Falsche Freunde: Werden das hier ignorieren.
Wahre Freunde: Werden es an dich zurück schicken

 

Dienstag, 23. August 2011

Heilung in der Natur

Immer wieder begleite ich Menschen, die nicht in ihrer Mitte sind.
Überarbeitung, Stress und das Phänomen" nicht mehr abschalten zu  können"...das kennen viele in unserer modernen Zeit nur zu gut. Und wenn die Elster nicht aufpasse würde, käme sie auch in diesen Sog, dieser Krankheit, die unser Volk heimsucht!



Sich „wieder zu finden“, heißt auch, in sich ruhen zu können...dazu benötigst du keinen  Krims Krams und Schicki Micki, sondern einfach nur einen Tag Zeit und die Bereitschaft das alles andere Dir  " den Buckel herunter rutschen kann.." Manchmal muss man Egoist sein, der eigenen Heilung willen.




Wir können unsere Kraft  ganz einfach in der Natur wieder finden, in dem wir unseren Rucksack schnallen und loslaufen....
Und wenn wir zusätzlich noch einen Platz in unserer Nähe suchen, der uns entspricht, der Geschichtsträchtig ist, der uns verbindet mit den Wurzeln des Landes, auf dem wir gerade wohnen, so finden wir direkten Zugang zu unserem innersten Sein!


Schon unsere Ahnen suchten diese Orte auf, um sie zu ehren und noch heute kann die empfindsame und suchende Seele dort Kraft tanken. Zulassen heißt  das Zauberwort ...



Meditatives wandern, um der Seele Kraft zu geben, alleine durch die Verbindung mit dem was um uns herum ist.



Und dann finden wir auch die  Uralten Geister im Stein ..



oder eine Tanzende Baumfrau, bei der wir erstaunt stehen bleiben...
Das alles lässt die Moderne Welt für ein paar Stunden vergessen.....
 Natrülich kann man seinen Problemen nicht davon laufen, aber in vielerlei Hinsicht, verschaffen wir uns durch solche Wanderungen einen klaren Kopf und eine andere Sicht auf die täglichen Wiedrigkeiten des Lebens....

Ich kann Euch nur dazu raten....


Donnerstag, 18. August 2011

Ein vergangenes Leben...


…Das Mädchen steht auf einer Klippe, der Wind zerrt an ihren Haaren und an dem verdreckten Kleid aus Leinen. Nackte Füße auf grünem Grass. Die Luft ist feucht und geschwängert von Salz. Tief unter ihr tost die See….

..Trauer und Wut treiben ihr die Tränen ins Gesicht, Enttäuschung und tiefe Einsamkeit  werden ihr das Herz brechen…

In der Hand hällt sie ein Kästchen, welch kostbarer Inhalt!
Nicht materiell wertvoll,  aber für sie ist es das Kostbarste auf der Welt, da es mit kleinen Geschenken gefüllt ist, von  einem Menschen, den sie sehr liebte.

Allein gelassen wurde sie in einer Welt aus Hunger, Krankheit und Dreck. Viele Versprechungen gab er ihr, die er nie einhielt. 

Er träumte von einer besseren, anderen Welt in einem fernen Land. Nun steht sie dort oben an den Klippen, allein und starrt in die Richtung in der er segelte. In die neue Welt…ohne sie.
Er versprach zurückzukommen, um sie zu holen. Er kam nicht mehr!

Nein, sie  springt nicht in den Tod, daran denkt sie  nicht, ihre  Hoffnung wird sie  nicht aufgeben. Bis zu ihrem Tod, nur zwei Jahre später, wird sie an ihn denken und nicht verstanden haben, warum er sie zurück ließ.

Sie wird sterben, an einer Krankheit, die man in der Welt von Heute , Grippe nennen würde.

Jetzt aber, steht sie, verzweifelt und so voller leere auf dieser Klippe, die Truhe in ihrer  Hand, mit all den liebevoll gesammelten Dingen darin. Seine vielen  Geschenke an sie.

Mit voller Wucht und mit dem ganzen Gefühl ihrer Trauer wirf sie  sie, in die tosende See….
In all den Leben davor und danach, blieb es nicht das einzige Mal, dass er sie im Stich ließ….
So zieht es sie  immer wieder zum Wasser, noch heute. 

So treibt der Wind in ihren Haaren die Gedanken in mancherlei Traurigkeit…noch heute.
Sie ist dem Menschen in diesem Leben begegnet und wieder ratterte das Karmische Rad…bis heute!
Ihre Seele barg die Truhe aus der Tiefe und übergab sie dem Unendlichen, mit Hilfe ihrer Spirits lies die Seele los um verzeihen zu lernen.

Heute besitzt sie wieder eine „Truhe“ mit allerlei Dingen. Auch diese ist mit Ent-täuschungen gefüllt. 
Sie bleibt. 
So lange ,bis es Zeit wird, das Kästchen  zurück zu geben…denn in diesem Leben hat sie  die Möglichkeit dazu!

( Aus einer Rückführungstherapie in Trance)

Dienstag, 16. August 2011

Wurzeln...



Immer wieder ist die Elster auf der Suche nach den Ursprüngen, nach den Wurzeln ihrer Schamanischen Stammes Kultur. Seit über zehn Jahren wandert und fliegt sie über die Lande immer auf der Suche nach Antworten und Zusammenhängen.


Es ist verdammt schwer aber machbar, sich einen Eindruck des Schamanischen Welt und Kultbildes unserer Vorfahren zu machen. Immer wieder müssen wir unsere modernen Denkweisen ablegen und uns verbinden mit dem Urbild der beseelten Natur und der Geisterwelt der alten Europäischen Stämme…


Und dann taucht aus dem Nebel der Geschichte ein Gefühl auf, ein Bild und ein Gedanke, der sich ausbreitet und zu einem Bild wird. Wir begegnen  unseren Vorfahren an Stellen, die  der Modernen Zeit versuchen zu trotzen, die nicht plattgewalzt, vergewaltigt oder zum Massen Eso Tourismus wurden. Und dann ist es da! Wir spüren die alten Strömungen, hören die alten Gesänge und das trommeln in unserem Herzen…

Und wenn wir die Augen schließen und an solchen Plätzen nach den Ahnen rufen, hören wir sie.....
hören ihre Gesänge über die Felstürme steigen, sehen ihre Tänze am Feuer der Uralten Hünengräbern und Steinsetzungen und riechen den Rauch von Beifuß und Fliegenpilz über den Mooren….

Und die Seele wird ganz still und schweigsam, wird ganz ehrfüchtig an den alten Stätte ,den  Quellheiligtümern, Jahrhunderte alten Bäumen, Steingräbern, Tempeln  und Opferplätzen….



Samstag, 13. August 2011

Gemüts-Wetter...



Ein wenig fehlt der Elster der Hochsommer, die Sonne. So wenig, wie in diesem Jahr ,war ich bisher noch nie an meinem Platz am Fluss. Ich glaube, ich habe dort in diesem Jahr noch nicht einmal getrommelt und geräuchert….eigentlich schade, aber in den letzten Monaten blieb dazu nicht die Zeit. Natürlich gab es Trommel und Rituale, aber eben nicht dort. Auch die Waldplätze blieben zum großen Teil unbenutzt, zu viel flog die Elster umher…

Manchmal denke ich, das Wetter kann aufs Gemüt gehen, aber eigentlich finde ich dies Wetter mit Wind und dunklen Wolken ziemlich schön. Seewetter sage ich dazu, „Marry Pietschie Wetter“, sagt meine beste Freundin. Tiefliegende Wolken, der Himmel fast zum Greifen nah….Elementar eben….aber es bringt mich tatsächlich im Moment sehr zum Nachdenken.

Seit der Umbau des Hexenladens vorbei ist und alles wieder seinen Gang geht, scheint es, als ob sich etwas bewegen würde, seit ich weiß, dass ich einige Weiterbildungsmaßnahmen noch unbedingt in diesem Jahr machen will, ist es, als ob sich immer mehr eine Ungewissheit in Gewissheit verwandelt. …

Ich ertappe mich immer mehr dabei, wie ich in die große Kristallkugel schaue, die die Umgebung auf dem Kopf zeigt…die Welt steht Kopf, oder?! Und immer mehr haben der Elstermann und ich die Gewissheit, dass wir da nicht mitmachen wollen. Für uns wird es immer anstrengender zwischen Menschen, eng an eng, zu leben. 

Ich genieße die  Kundschaft im Laden, das sind tolle und spirituelle Menschen. Aber immer mehr spüre ich, wie anstrengend alles andere für mich wird und frage mich tatsächlich, ob ich das will und tun muss. Nein, das muss ich nicht, nichts muss ich. Genauso geht es meinem Partner. …

Und wenn ich dieses Wetter betrachte, dann schreit die Elster in mir, die Seele will fliegen, will Freiheit und das Auge will Weite und das Ohr will Stille! Mein Inneres Wesen  sagt mir, das ich dann noch effektiver arbeiten kann, konzentrierter auf die Menschen und meine Arbeit eingehen werde, wenn die Seele , das Auge und das Ohr das bekommt, was es will.

Wir wissen zwar nicht, wann es passiert, wir wissen aber, dass es passiert ….

Donnerstag, 11. August 2011

Aus tiefster Seele...


Es ist für mich nicht wichtig,
womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist
und ob du den Mut zu träumen hast,
der Sehnsucht deines Herzens auch zufolgen

Es ist für mich nicht wichtig, wie alt du bist.
Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um deiner Liebe willen,
um deiner Träume willen
um der Freundschaft willen
und für das Abenteuer des "Lebendig Seins."

Es ist für mich nicht wichtig, welches Sternzeichen du bist
oder wie Dein Azendent zum Mars steht.
Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast,
ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat,
oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist,
aus Angst vor weiterer Seelen Qual.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Schmerz - meinem oder deinem - da sitzen kannst,
ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen, ob du mit der Freude - meiner oder deiner - da sein kannst,
ob du mit Wildheit tanzen kannst,
von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen erfüllt mit Begeisterung,
ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es ist für mich nicht wichtig,
ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein.
Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und ob Du deine eigene Seele verrätst.

Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du Dein Leben aus der Kraft deines Glaubens speisen kannst.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Scheitern - meinem und deinem - leben kannst
und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber der Vollen Mondin rufst:
- Ja! -

Es ist für mich nicht wichtig,
zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.
Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst, nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Mutter Erde getan werden muss.

Es ist für mich nicht wichtig,
wer du bist und wie du hergekommen bist.
Ich möchte wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen kannst und nicht zurückschreckst.
Es ist für mich nicht wichtig,
wo oder was oder mit wem du gelernt hast.
Ich möchte wissen, ob du in der Lage bist, die Weisheit eines anderen zu akzeptieren und von der Kraft eines anderen lernen willst.

Ich möchte wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.
Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt....

Ich möchte wissen, ob du die Größe hast einen anderen um Verzeihung zu bitten...
......... 
( Inspiriert und frei Interpretiert nach Oriah Mountain Dreamer)
 
Ich will nicht fragen was es kostet, 
muss nicht wissen wie weit es reicht
nicht danach schauen, wo schon Rost ist

ich muss nicht fragen wo du herkommst,
frage nicht, wohin du gehst,
denn es reicht dass du jetzt hier bist…

Egal ob du dein Ziel erreichst,
 ob du stand hältst oder weichst…
und wie viel Jahre du schon Träumst...

Gib mir dein Feuer...
zeig mir, wo die Sehnsucht in dir Wohnt...
Gib mir deine Liebe,
und frag mich nicht ,
 ob sich das lohnt...

Gib mir dein Feuer...
Zeig mir deine Tränen im Gesicht,
 zeig mir deine Liebe,
Zeig mir dass du Angst hast,
so wie ich...

Ich muss nicht fragen, ob du Geld hast
Und  auch nicht ,was du dir davon kaufst
Sag mir lieber, was du mit deiner Zeit machst!

Auch wenn du sprichst, als wenn du Mut hast...
sag mir, hast du Mut genug,
dein eigenes Leben
auch  zu leben?

Nein, du verschwendest keine Zeit,
wenn du riskierst du selbst zu sein,
an jedem Tag der dir noch bleibt!

Zeig mir ,wofür du wirklich brennst...
dass du durch Feuer gehst,
auch wenn es brennzlich wird,
das du dann neben mir stehst
und nicht einfach weck rennst!
Gibt mir Dein Feuer!
(  nach Luxuslärm)



Dienstag, 2. August 2011

Lammas am Hexenstein

Ziel meines Ernterituals, war der sagenumwobene Hexenstein, der  auch als  Opferstein bekannt ist.
Zahlreiche Sagen und Spukgeschichten in unterschiedlichen Versionen sind vom Hexenstein überliefert.

Es ist nicht zu sagen, welche Variante der Wahrheit am nächsten kommt, aber spannend sind sie alle. 
Immer wieder werde ich auf solche „ einsamen Kultplätze „ gestoßen, vielleicht um sie wieder zu aktivieren, wie meine Freundin glaubt. Dieser hier liegt ,wie immer, in dem Fluggebiet der Elster;



Mystische Vertiefungen sollen von Hufen und sogar von Kinderfüßen stammen und Kratzspuren von Hühnern sollten es gewesen sein, die die kleinen Schalen in den Stein gehauen haben. Ja klar!

Natürlich ist das nicht so, unsere christlichen Vorfahren konnten es eben nicht anders erklären. So entstand unter anderem eine  Sage von einem Bauern, der den Stein als Stufe vor seinem Stall missbrauchen wollte und bitter dafür bestraft wurde: Sein Vieh veränderte und auch die Kinder wurden krank, so das er den Stein wieder an den Ort brachte, wo er her kam. 

Später dann wurden Predigten auf demSchalen Stein abgehalten, was üblich ist, um einen Heidenplatz zu bannen ( wir sind ja sooo gefährlich!) bis der Stein in Vergessenheit geriet….



Unterschiedliches ist über die Herkunft des Steins bekannt. Eine Datierung fehlt gänzlich. 
Trotz ausgiebiger Untersuchung wurde das Rätsel des Hexensteins jedoch nicht gelöst.
Wahrscheinlich ist es aber, das er heidnischen Ursprungs ist und eine alte Kultstätte als Markung gedient hat.  
Häufige Deutungen von sogenannten Näpfchen oder Schalensteinen sind:
  • Fruchtbarkeitssymbole
  • Kalender, astronomische Zeichen
  • Mörser zum Zerstoßen von Mahlgut
  • Spuren von Feuerbohrstellen
  • Sternbilddarstellungen
  • Wegweiser, Wegzeichen
Am häufigsten findet sich in der Fachliteratur aber  eine Deutung als Opfergefäße.
Nach anderen Berichten waren Schalensteine Naturaltäre, auf denen verschiedenen Gottheiten, die mit Fruchtbarkeitskulten in Verbindung standen, Nahrungsmittel, Blumen oder Räucherpflanzen dargeboten wurden. 


Und so habe ich es auch gehalten. Ich bin dreimal im Sonnensinn um den Stein, als Ehrerbietung an die Ahnengeister. Dann habe ich Frau Holles Blut, Mehl und Honig in die Schälchen gefüllt. Merkwürdigerweise habe ich bei  zwei der Schälchen eine rote Färbung war genommen, sie war sehr deutlich für mich und meinem Mann zu erkennen. Dann habe ich geräuchert und meine Lammas Gaben dargebracht. Als Schutz  Segenswunsch, für die vielen Neuerungen die auf uns zu kommen. Dazu hatte ich  zustäzlich ein Hexenbeutel angefertigt, den ich an diesem zauberhaften Ort gelassen habe.


Als ich mich dann auf den Stein, mit dem Gesicht gen Osten, setzte , war das ein sehr Erdiges Gefühl und die Energie durchzog meinen ganzen Körper! Auch war sie danach noch sehr lange fühlbar. ….eine sehr schöne kraftvolle Erfahrung! 

Auf dem Rückweg machten wir noch Halt bei lieben Freunden, wo ein Lugnasadh Grill Essen auf uns wartete...und auch heute Abend werden wir mit Freunden zusammen sitzen und den Sonnengott und das Hochfest des Sommers feiern!...

*Gesegnetes Lammas *