Dienstag, 31. Mai 2011

Das Wissen der Natur...



Der Schamanismus gründet sich  auf die Erfahrung durch Sinneswahrnehmung. Was wir selbst  erlebt  haben, müssen wir  nicht mehr  glauben, durch die eigene Erfahrung „weiß“ man es. Im Schamanismus sind Kreisläufe wichtig.



Er ist gekennzeichnet durch das Wissen um die  Kräfte des Er-schaffenden, des Er-haltenden und des Zerstörenden. Es ist die Aufgabe einer schamnisch arbeitenden Person, diese Kräfte in Einklang miteinander zu bringen und in dieser Balance zu halten. Auf dem Zaun der Welten und der Naturgewalten sitzen zu bleiben. 

Die Natur und ihre daraus entstehenden  Lebenszyklen prägen die schamanischen Traditionen in ihrer unterschiedlichen Erscheinungsform überall auf unserer Mutter Erde. 
Aber die  grundlegende, schamanische Weltsicht ist  überall die Gleiche:

Alle Erscheinungen von Leben, ob sichtbar oder nicht sichtbar, haben einen Spirit, sind miteinander verbunden und stehen in Wechselwirkung zueinander. Alles ist lebendig und beseelt. 

Der Mensch steht hier nicht der Mittelpunkt der Schöpfung, sondern ist mit seinen besonderen Fähigkeiten und Gaben im Kreis neben all den anderen Lebewesen, ein Teil von Mutter Erde und Natur. 

Es ist eine  ist eine seit Urzeiten bestehende  Mischung  aus Naturwissenschaft, Medizin, Psychotherapie und Theater, verboten , verfolgt, verunglimpft , verlacht, vernachlässigt aber dennoch lebendig, in neuen Formen und auf neuen Wegen. Eine stete Entwicklung, wie ein Tanz der Naturgewalten!  

Wir können  viele der  überlieferten schamanischen Techniken nutzen, um mit ihnen Brücken zu bauen zu dem auch in unseren europäischen Kulturen tief verwurzeltem Wissen der "Ahnen".
Die  bei uns  neu wachsenden Zweige schamanischer Arbeit hat als Hauptmerkmale:
Bewusstseinsveränderung mit dem Ziel des Erlangens von Wissen und Erkenntnis, Heilrituale und der Kontakt zum Geist von Pflanzen und Tieren.

Es erfordert Erfahrung, Kreativität und Mut, neue Wege mit dem alten Wissen schamanischer Kulturen zu kennen  und zu gehen, ohne die Riten und Vorstellungswelten anderer Kulturen oder unserer Ahnen zu imitieren. Denn der Schamanismus ist und bleibt lebendig und passt sich immer den Entwicklungen von Mensch, Geist und Natur an.

.." Der Schamanismus  ist ein lebendiges, sich wandelndes System, in dem sich aus einer Grundstruktur heraus immer neue Formen ,Farben und Muster  entfalten..." (Nana Nauwald)
„Suchet nicht das Wissen der alten Weisen,
sondern das, was auch sie gesucht haben.“
Matsuo Basho (1644-1694)



bin Meister meiner selbst,
Handlanger meiner Rituale
Tongeber der Mutter Erde
Stimme der Göttin
Kreise in Kreisen
Tänze in Tänzen
Erschaffe ich Magie…

Muss nicht suchen
werde gefunden
tanze den Rthymus
von Mutter Erde
höre ihre Stimme
Geister im Geiste
ziehe ich Kreise
in Kreisen

bin Meister meiner selbst
Handlanger meiner Rituale...

Sonntag, 29. Mai 2011

Wilde Verbundenheit

Vor Monaten wollte ich mich eigentlich  für den heutigen Sonntag bei einerm Workshop in der hiesigen DASA anmelden, angepriesen wurde ein "Nepalesischer Schamane". Aha...klingt ja toll!

Ich überlegte hin und her und beschloss dann doch, meine Zeit anderweitig zu verbringen. Nicht das mich das nicht interessiert hätte, aber so irgentwie stimmte das "Bauchgefühl" dazu einfach nicht.

Denn jedes mal, wenn wieder so ein Vortrag oder Seminar mit einem Schamanen von XY angeboten wird, frage ich mich, warum die Menschen immer das suchen, was so schrecklich weit entfernt scheint, nur um von den dortigen Schamanen und Medicin Frauen und Männern  ( wenn sie kompetend sind) wieder zurück geschickt zu werden, zurück zu den eigenen Wurzeln...

Natürlich können wir von Völkern lernen, die ihre Rituale und Zauberpraktiken nicht vergessen haben und sie hüten. Aber diese Dinge werden SICHERLICH NICHT einfach so in einem Seminar weitergegeben. Das wäre naiv, soetwas zu glauben.

So vergass ich das Seminar in der DASA ganz schnell wieder, bis ich wieder davon las. Heute wäre es gewesen....ohne mich!

Und wisst Ihr was?!
Vor nicht mal vier Tagen ,  lernte ich einen Schamanen kennen, nicht aus Nepal, nein , der sprach eine Sprache, die ich verstehen konnte. Und dieser Mensch, kennt so viele andere Medizin Männer und Frauen aus aller Welt... Ich wurde eingeladen, teil zu haben...

Und plötzlich brauche ich kein Seminar mehr ,um Europäischen und Amerikanischen Schamanismus kennen zu lernen.....alles hat seine Zeit, das Heilige teilt sich nicht einfach so mit!


Und nach meinem  heutigen Ausflug in die Wälder bin ich meinen Spirits dankbar und  froh ,nicht den ganzen Tag in einem Raum  der DASA verbracht zu haben. Wieder einmal lernte ich lieber aus der Natur meiner Heimat heraus und lausche der Windin in den Bäumen und dem Rauschen der Quellen...
Immer wieder bin ich faziniert von so vielen kleinen Dingen und gerade heute habe ich gespürt, wie wohl und heimisch ich mich im Wald fühle.  Er kräftigt, gibt der Seele Heilung und Halt und ist wie ein Freund....
Wann haben wir nur verlernt zuzuhören und gehen stattdessen lieber in Parks mit Asphaltwegen oder versuchen selbst Pflanzen zu zwingen, sich bei uns im Garten anzusiedeln.?!
Warum suchen wir unser Seelenheil lieber in der Ferne, als in und und um uns und der Natur zu unseren Füßen?!

Ich freue mich jedesmal wie ein Kind, wenn ich meine Freundin, die Tollkirsche in den Wäldern treffe, den Adlerfarn begrüßen darf oder der Angelikawurzel begegne. Es sind Geschenke!

Die Sprache der Heimat zu sprechen, die Ursprache dieser Spirits, das kann kein Schamane ,aus wer weis wo ,mir beibringen, das muss ich schon selbst lernen!


Und Heilung?! Heilung passiert dann, wenn ich es selbst zulasse, das es auch bei uns eine Natürlich Schamanische Kraft gibt...tief verschüttet in dem flüstern des Windes, den Zeichen im Stein und dem Rauschen der Flüsse...

Samstag, 28. Mai 2011

Von Trancen und Trommeln

Die schwarze Elster hatte vor ein paar Tagen im Zuge ihrer Schamanischen Einweihung bei einer geführten Trance Reise einige Botschaften erhalten.

Unter anderem spielte Ihre Trommel eine Rolle, die zwar bespielt wird, aber immer nur halb fertig da lag....die Elster war nie so ganz zufrieden und hatte das tiefe Gefühl, die Trommel auch nicht.

Heute Nachmittag wurde die Elster wieder auf die Reise geschickt, solche Reisen wirken tief und nachhaltig....und danach beschloss sie , nun nach so  langer Zeit, die Geistertrommel entlich fergtig zustellen. Die Bilder waren klar, die Botschaften formuliert und eindeutig. Der Herzschlag bewusst....

Da die Elster nach der heutigen Reise so enterdet ist, fliegt sie nun, ganz Weltlich ,erst einmal ins Kino um die Ecke ,sich den schicken Captain Sparror anzusehen....

Die Trommel strahlt nun Zufriedenheit und Ganzheit aus
...ich freue mich auf meinen nächsten Flug mit ihr...

Freitag, 27. Mai 2011

Ein Gebet für Mutter Erde

Gebet für die Erde

Mutter Erde,
Ich sende die Energie der Liebe,
der Kraft und der Verbundenheit zu Dir!
Ich sende sie allem was auf dir lebt.
Ich bitte für deine Gesundung,
für die Liebe der Menschen zu Dir
und dem friedlichen Miteinander
aller Geschöpfe.
Ich bitte Mutter Gaja, die Schöpfung,
das sie heilen möge, was der Mensch
aus Unwissenheit,
Habgier, falschem Glauben
 zerstört, ermordet , vergewaltigt
 und ausgebeutet hat.
Ich bitte für alle unterdrückten Völker,
alle ausgestorbenen Tiere
und für die Reinheit der Lebenskraft der Natur!

Ich bringe Dir meinen Teil der Energie,
meines Zaubers und meines Herzens ,
um Kraft und Liebe zu geben,
für die Gesundung aller Wesen!
All mein Fühlen,
Denken und Handeln
ist ausgerichtet auf  dieses Ziel.
Mein Herz schlägt im Rhythmus von Mutter Erde!
So sei es!
(unbekannter Verfasser)

Dienstag, 24. Mai 2011

Lehr Pfade...

Ich fliege den schamanischen Flug seit langem  und binde  das gelernte und meine Erfahrungen in meine Arbeit und so weit es mir möglich ist ,auch  in mein Leben mit ein. Ich füge Teile zusammen und verbinde sie für meinen Heidnisch-Spirituellen Weg und meinen Glauben.

Dies ist etwas, was stets in Bewegung ist und ab und an eine tiefe Innenschau benötigt.  Mein Einfühlungsvermögen und meine Verbundenheit mit den Göttern, helfen mir bei meiner schamanischen und magischen Arbeit mit Menschen.

Und jetzt ist es wieder so weit; die Elster erhält ihre zweite Keltisch schamanische Initiation. In der Nacht konnte ich nicht einschlafen und so begenete mir eine Füchsin, sie war  groß und hochbeinig. Sie begleitet mich schon seit zwei Jahreszyklen bewusst. Eine alte Bekannte sozusagen.

Gestern Nacht war ich über diese plötzliche Begegnung so erstaunt, das ich erschreckt einen Laut von mir gab, sie sah mich und trottete schnell wieder von dannen. Wow! Ich kenne Füchse, aber so nah...sind die immer so groß??!  Ja, das war eine reale Begnung, keine Trance oder Reise.

Als Hexe bin ich immer in Bewegung, denn langer Stillstand bedeutet für mich  zurückfallen. Dieses habe ich selbst zeitweise schmerzhaft erfahren, wie z.B. durch das zurücklassen alter Glaubenssätze.


Und heute morgen traf mich ein weiterer "Spirit":



Gerade am Sonntag hatte ich noch von diesem Pflanzenwesen gelesen. Ein Amerikanischer Einwanderer " Kleiner Büffel" oder auch " Präriehund- Parfüm" von den Ureinwohnern dort gennant. Zufall? Sicher nicht, vor die Flügel der SchwarzElster kommt nichts einfach nur so. Und wie dieser Geist duftete!!! Wie Ananas mit Kamille gemischt,( ist sie aber nicht )  macht die tieftraurige Seele schon beim ersten Geruch sonnenfroh!

Zweifelsohne sind mir gleich zwei Verbündete geschenkt worden auf meinem weiteren Lehrweg; die Füchsin und  " der kleine Büffelkopf" ...

Für mich haben schamanische Rituale  nicht auschließlich etwas mit Indianischen Praktiken zu tun, sondern spiegeln sich stark in den Rieten und Zeremonien unserer  Keltischen Stammes Ahnen wieder.
 Manch einer nannte sie Hexen oder Lachner, Veledas oder Völvas. Die Grenzen jedoch, die  sind  verschwommen und keiner kann sie wirklich trennen. Und niemand will das  und  warum auch?

Wer sich über den Keltischen Schamanismus weiterbilden möchte empfehle ich unter anderem dies Buch, meine persönliche Meinung ist aber, sich einen Lehrer zu suchen, wie das seit Urzeiten bei allen Völkern Brauch ist... aber meist ist es ja wie auch schon seit Urzeiten: Wir werden gefunden....

Das Rad der Ahnen...

Das Medizinrad unserer Ahnen

Wer schamanisch tätig ist, ist mit dem  Land verbunden auf dem er lebt. Wir beziehen aus unseren verwurzelungen mit der Großen Mutter Kraft, und geben diese wieder zu ihr zurück. 

Wir machen uns durchlässig für ihre Energien und „sprechen“ in Ritualen mit ihr. Es ist eine magische Arbeit mit den Energien des Lebens, der Elemente und der Natur, die uns umgibt. Ohne Natur kein Leben und ohne die Elemente keine Magie.

Das indianische Medizin Rad findet in unserer früheren Tradition und Kultur seine klare Entsprechung im Kelten Rad/keltenkreuz. Seine identische Symbolik ist schier unglaublich! 

Das  Medizin Rad ist eines der Ursinnbilder der Mutter Erde. Wir finden es wieder bei den nordamerikanischen Ureinwohnern und …bei uns! 




Auch bei den Keltischen Stämmen war diese Art von „Steinsetzungen“ bekannt und noch heute finden sich Restzeugen im Alpenraum.

Das Medizin Rad stellt die Unendlichkeit ohne Anfang und ohne Ende dar. Das Kreuz steht für die reale Welt, die vier Himmelsrichtungen, die vier Elemente, die vier Tageszeiten, die vier Mondphasen und die vier Jahreszeiten. Das keltische Kreuz in Verbindung mit dem Rad (Kreis)  symbolisiert die Ebenen zu den anderen Welten. Den Übergang von der Weltlichen auf die Andersweltlichen Ebenen. Im Zentrum des Keltischen Medizin Rades steht die Schöpferkraft.

Den Jahreskreis unserer Ahnen,  mit seinen vier großen Sonnenfesten (Sommer- und Wintersonnwende, Frühlings- und Herbst-Tag- und Nachtgleiche) und seinen  Mondfesten (Imbolc, Beltane, Lugnasadh und Samhain), die die Übergangsphasen zwischen den Jahreszeiten markieren, können wir somit als Medizinrad des europäischen Kulturkreises verstehen.

Zwischen den  Himmelsrichtungen Osten, Süden, Westen und Norden, liegen die Tierkreiszeichen. Im inneren Kreis (2 - 8) liegt die Steine für Mutter Erde ( Göttin), Vater Sonne ( Gott) und Großmutter Mond sowie für die 4 Elemente. 

Wer dies einmal nachlesen mag, dem legt die Elster "Wolf Dieter Storl - Die Pflanzen der Kelten" ans Herz. 

Freitag, 20. Mai 2011

Von Höhlen und Spalten...

Viele Höhlen werden  heute wieder als Schoss der Göttin erkannt. Die Geister der Ahnen begleiten uns . . Die Einsamkeit  dient zur Visionssuche und zur Einkehr. Die Nähe zur Ahnenwelt und zum Schoss der Großen Mutter, ist gerade dort besonders erfahrbar. 
Diese " magischen Spalten" finden wir überall  , meist stellten sie die Vagina der Göttin da, sehr oft haben diese Spaltfelsen auch eine Weibliche Form.

Häufig hat sich die "Amtskirche" ihrer Kraft bemächtigt, da ihr Einfluss auf die Menschen der Umgebung nicht zu brechen war, wie beispielsweise  die Bezeichnungen „Stein Kirche oder Steinerne Kirche oder Steinkapelle  beweisen.


Heute werden diese alten heidnischen Kulte wider in vielen der Kulthöhlen praktiziert, sehr oft im Zuge von Initiationen. Ich  habe auch in meiner  schamanischen Arbeit Erfahrungen mit solchen Spaltfelsen gemacht. 



Höhlen, sind für mich die  Verbindung mit der Erdmutter




In den Höhlen steckt für mich ein Stück persönliche Entwicklungsgeschichte.  Ich sehe in Höhlen  die Möglichkeit zur Rückverbindung mit der Erdmutter.

Die Dunkelheit und Stille von Höhlen das besondere Verhältnis zur immer gleichen Temperatur und das praktische Eintauchen in eine ganz andere Wirklichkeit ist ein äußerst Magischer und Faszinierender Akt. Ich selbst habe vor über zehn Jahren einen ganzen Tag in und um einer Höhle verbracht und kann es jedem nur als "Visionssuche" ans Herz legen...

Als Opfer bzw. Geschenk an die Höhlengeister bringen wir gern Blumen, Räucherungen oder Musik dar. Das Erlebnis, in einer Höhle zu trommeln und zu singen ist unbeschreiblich.



Die Stille ist erlebenswert, denn in einer Höhle zu reden gleicht fast schon einem „Sakrileg“ 


Die Würde eines Menschen...Teil II


Internet-Stalking/ Mobbing  ist ein kriminelles Phänomen, das den Ruf eines Menschen aufs Übelste beschädigen kann. Wie ich schon einmal in meinem Bericht über die „Menschenrechte „ erwähnte. Der Begriff Stalking kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie Heranpirschen oder Belauern. 

Die Motive für diese Form  sind vielfältig: unerwiderte Liebe zählt ebenso dazu wie Rache, Hass, verletzte Ehre, oder auch eine psychische Störung des Täters. In der Mehrzahl sind oder waren Täter(in) und Opfer vor Beginn des Stalkings persönlich einander bekannt. 

Internet Stalking bezeichnet ein Verhalten, bei dem das Stalking oder aber auch Mobbing auf den Bereich des Internets übertragen wird. Das Internet wird  genutzt, um das Opfer psychisch unter Druck zu setzen oder ihm in anderer Form zu schaden. Sehr häufig in Form von „übler Nachrede“.

Auch für das Internet Mobbing  gibt es verschiedene Motive - von unerfüllter Liebe bis zum Hass.  In jüngster Zeit ist  allerdings auch eine gewisse Professionalisierung festzustellen.
Eine neuere Gruppe der Internet-Stalker sind Täter, die aus finanziellen und/oder geschäftlichen Gründen entsprechende Straftaten begehen. Ihre Zahl dürfte in Zukunft weiter zunehmen, wenn Politik und Gesetzgeber nicht schnellstmöglich  Gegenmaßnahmen einleiten. 

Diese Täter betreiben ihr sozialschädliches Handwerk, um Menschen aus rein geschäftlichen Interessen heraus zu schaden - oder werden von Dritten dafür bezahlt, um Konkurrenten oder andere unliebsame Menschen einzuschüchtern.

Aber immer noch sind viele von ihnen  enttäuschte Liebhaber, Geschäftspartner oder Freunde, die solcherlei Menschenverachtendes Handwerk treiben. 

Die Verbreitung von Lügen, Gerüchten oder Verleumdungen über das (Geschäftliche) Opfer, auf Internetseiten, in Diskussionsforen, Blogs, Newsgroups,  oder per Mail werden immer häufiger und gezielter. Selbst Verleumdungen über Gästebuchfunktionen werden genutzt.

Viele der Täter besitzen ein nur „vorgetäuschtes „ schlechtes Gewissen.  Auf Nachfrage argumentieren sie beispielsweise  mit:
„ …wie, mein Forum / Group/ Account etc. ist doch privat, da kann ich schreiben was ich will…“….es werden doch keine Namen bekannt..“ oder….“ Was die Leute in mein Gästebuch schreiben ist mir doch egal…“

Sie sind sich einer „Schuld“ oder „Mit-Schuld“ nicht unbedingt bewusst.  Aber als Forenbetreiber/ Group Leiter und Homepage Besitzer muss man sich dieser Verantwortung stellen und gegebenenfalls Berichte oder Einträge mit übler Nachrede löschen. Es wird Zeit dort die Gesetzgebung zu ändern.

Merke: Im Netz ist NICHTS privat und genauso sollte der Gesetzgeber handeln.
Natürlich birgt der Trend, sich in den verschiedensten Formen öffentlich im Web zu präsentieren,  das Risiko, dass diese Daten von Dritten gesammelt und missbraucht werden oder eben bei einer bestimmten Personengruppierung  „ anstößig“ wirkt.  Machen wir uns da nichts vor , der Trend zu einem „  schön gefärbten Leben“ im Netz wird sich weiter fortführen.

Nun, eine Homepage auf dessen Gästebuch andere verleumdet werden oder böswillig beschimpft,  ein Forum in dem die Menschenwürde mit Füßen getreten wird ,sollte man eh tunlichst außer Acht lassen.

Auch die vermeintlich „ privaten Gruppen“ gehören dazu. Was in den eigenen privaten 4 Wänden über jemanden erzählt wird, ob Lüge oder nicht, steht auf einem anderen Blatt, aber eben nicht im Netz der hundert tausend Augen….

Montag, 16. Mai 2011

Spirituelle Lehrer...


…“ ein Landstreicher kam einstmals in ein kleines Dorf, er war krank und bat an jeder Hütte um Einlass und ein wenig Essen. Niemand aber nahm ihn auf. An der letzten Hütte hatte eine Frau ein Herz für Ihn, sie war allein, ihre Kinder waren Erwachsen und ihr Mann lange tot. Und so gab sie ihm ein Bett und etwas zu essen. Sie war einsam und teilte gern.  Aber nicht ganz nach einem Tag, wurde der Mann sehr krank. 

Keine Medizin die sie kannte, half ihm , kein Kräutlein schien zu helfen und so fieberte er vor sich hin. Am dritten Tag erzählte der Mann ihr, er habe von einem Kraut geträumt, beschrieb es und die Frau zog los in den Wald um das Kräutlein zu suchen. Sie fand es und gab es ihm, wie er es geträumt hatte. Er wurde gesund. Als er aber die Hütte verlassen wollte, um weiter zu ziehen, da wurde ihm furchtbar schlecht und er übergab sich ständig. 

Kein Kraut, welches die Frau kannte, half ihm und nach der dritten Nacht ohne Nahrung bei sich behalten zu können, redete der Mann im Schlaf von einer Wurzel, beschrieb sie und wie  sie ihm  diese verabreichen sollte.  Die Frau ging tags drauf in den Wald und suchte die Wurzel, fand sie und bereitete sie, wie der Mann es gesagt hatte , zu. Siehe da, das Erbrechen hörte auf und der Fremde wurde gesund. 

Als er aber abermals das Hüttchen verlassen wollte, so erlitt er furchtbare Krämpfe….
So ging das fast ein Jahr lang. Dann endlich, nach so langer Zeit der Krankheiten, trat der Fremde aus der Hütter hinaus und ging ein paar Schritte. Als er am Waldrand angekommen war, da verabschiedete er sich von dem Weib mit den Worten: „Man sagte mir, hier lebe eine Frau, die bereit wäre zu lernen. Ich wusste, dass ich Dich hier finde. Nun bist du eine weise Frau, weil ich Dich gelehrt habe „….und er streifte seine Menschliche Haut ab, darunter kam ein Bär zum Vorschein, der fröhlich von dannen trottete…..




„Spirits“…Sie scheinen uns zu bekräftigen und auch zu besitzen. Bei Initiationsrieten  kann uns ein solches „Wesen“ geschenkt werden, es wird aktiviert und ist so stark, dass es sogar von anderen manchmal wahrgenommen werden kann.

Diese „spirituelle Lehrer“, können auch gegensätzliche Aspekte wie Licht und Dunkel in sich tragen. Sie stärken nicht unbedingt nur unsere „Lichte“ Seite, sondern eben auch die „Dunkle“ .Fühlt man sich von der Kraft seines  Spirits erfüllt, ist scheinbar vieles möglich, das zuvor noch undenkbar war. Es passieren Dinge, ohne dass man weiß, wie oder wieso. Das ist allerdings nur dann wahrnehmbar, wenn der Mensch, der diesen in sich trägt, auch bereit dazu ist.

Solch ein Wesen fragt nicht ob Du es willst oder nicht, oder ob du selbst meinst bereit sein zu wollen.  Es entscheidet selbst. Wenn du dich ihm erwehrst, es ablehnst, lehnst du deine tiefste innere Aufgabe ab und musst mit Konsequenzen rechnen. Wie in dieser Geschichte hier, können dies auch Tiere sein, oder Menschen, die ein sehr starken "Tier Charakter" in sich tragen…

Im Märchen von „Schneeweischen und Rosenrot „, beispielsweise war es der Bär, dessen Menschliche Gestalt verzaubert war.  Er brachte ihnen die Weisheit der Großen Göttin und zeigte ihnen die Reinheit der Liebe, als Tiergestalt, als Schamane. Erst später zeigte er seine Menschliche Gestalt....