Freitag, 13. April 2018

Odins Tochter und Frau Holles Kind….Teil1.


Anmerkung der Verfasserin: Wer mich kennenlernt, weiß auch heute noch, dass ich keine schwebende „Licht und Liebe Bringerin „bin, keine „Auserwählte“ meiner Art oder sonst wie „Andersweltlich“. Ich bin kein Labiler Mensch, glaubt mir und ich denke, dass mein Bewusstsein ganz gut geerdet war und noch immer ist. Die nötige Erdung gaben und geben mir meine Familie, mein Partner und meine Kinder und Enkel.


Ich war lange, sehr lange ein Mensch, der mehr auf die Botschaften in der hiesigen Welt lauschte, als in Schamanischen Reisen, Meditationen oder bei den Trommel Trancen. Mein weltlich- anerzogenes Bewusstsein, benötigte viele, sehr viele Jahre, um zu verstehen, dass es mehr, als diese eine Ebene gibt. Immer wieder zweifelte ich an dem, was ich wahrnahm. Das ist sehr lange her, kommt mir aber hin und wieder in meine Erinnerung und lässt mich selbstmitleidig lächeln….

Aber da Götter ja bekanntlich ab und zu auch in Menschengestalt in unserer Welt zu finden sind, bin ich ihnen ganz real begegnet. Weil sie wohl keine andere Möglichkeit sahen. Diese Begegnungen waren jeweils so intensiv, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe. Und kennt man die Edda(s) so liest man ja auch hin und wieder von dem Besuchen der Götter bei den Menschen….

 
Angefangen hat alles vor etwa 19 Jahren, bei einer Waldwanderung, bei der ich, wie eigentlich fast immer, alleine unterwegs war. Ich wanderte achtsam, langsam und ruhig, meditativ, in mich versunken, vor mich hin. Ich weiß noch, das ich sehr erschrak, als dieses Pferd an mit vorbeitrabte, nicht sehr schnell, sondern in einem eher gemächlichen Tempo. Dennoch hatte ich es nicht kommen hören, aber das war nichts Ungewöhnliches für mich, so in meinen Gedanken versunken, wie ich immer in den Wäldern umherstreifte. Der Weg war allerdings so beschaffen, dass ich es gut hätte hören müssen, was mir aber zuerst nicht einmal auffiel. 
 
Langsam trabte es an mir vorbei und ich sah, dass es in einiger Entfernung links von mir stoppte. Erst dann wurde mir bewusst, dass es ein Apfelschimmel war, nicht sonderlich groß. Ich erkannte einen Mann der langsam von ihm herunter glitt, seine langen sehr blonden Haare und der Kleidungsstiel war auffällig.  Fell und Leder.  Eine Weste mit Fell und eine Lederhose. Ob das Pferd einen Sattel hatte?! 

Ich glaube mich daran erinnern zu können, aber genau weiß ich das nicht mehr. Ich kann mich an Pfeil und Bogen des jungen Mannes erinnern und dass er sich umschaute, direkt in meine Richtung. Erst als ich etwa 10 Meter von ihm weg war, sah ich, dass er plötzlich wieder auf das Pferd stieg und weiterritt. Aber wie in einem Nebel war Ross und Reiter, als ich kurze Zeit später, an derselben Stelle stand, plötzlich verschwunden, einfach unauffindbar. Nicht zu sehen und nicht zu hören. Als seien die zwei nie da gewesen. Ich glaube ich habe in diesem Moment tatsächlich mit dem Kopf geschüttelt….

Und da erst realisierte ich, dass ich eine nicht weltliche Begegnung hatte und ich stand wie geschockt ein paar Minuten. Denn weder hatte ich Ross und Reiter kommen, noch weitertraben gehört und diese Ecke war so Licht, das man zu allen Seiten weit schauen konnte. Es war niemand da, ich war alleine! Es passierte danach nichts weiter.  Es gab keine tiefere Botschaft dazu. Nichts, nur diese kurze, sehr skurrile  Begegnung. 

Als ich weit aus später, im Zuge einer ganz anderen Recherche, auf Beschreibungen des Gottes Baldur stieß, erschrak ich. Genauso wie in dieser Beschreibung, hatte der Mann ausgesehen! Mit diesen eher unscheinbaren, nur wenigen Minuten andauernden Sequenz fing alles an.  Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, das es hätte gut Baldur sein können, so richtig glauben, konnte ich das damals aber nicht.

Heute weiß ich nicht mehr, wieviel Zeit dazwischenlag, aber ich sah an meinem Platz im Wald, immer wieder einen Mann auftauchen, der in einiger Entfernung an einem Baum lehnte, als ob er mich beobachtete. Er schien nicht wirklich real, manchmal durchscheinend, es war mir, als ob ein grauer Nebelumhang in umhüllen würde. Ich besuchte meinen Ort , ein altes Hügelgrab seit einigen Jahren, ohne Zwischenfälle, erst danach tauchte irgendwann dieses „ Gespenst“ hinter den Bäumen auf.
Einige Zeit redete ich mir ein, es wäre halt eine optische Täuschung. 

Aber jedes Mal, egal zu welcher Zeit ich meinen Platz im Wald besuchte, mich an meinem Baum hinter dem alten Hügelgrab setzte und räucherte, jedes Mal, sah ich ihn wieder. Wie oft ich dann an genau dieser Stelle nachgesehen habe! Aber es war dort nichts, weder etwas, was diese Täuschung hervorrufen konnte, noch Fußspuren oder sonst was. Nur Bäume, Farn und Waldboden…und dieser Mann hatte eine Kapuze auf, manchmal einen Hut, manchmal einen Stock…aber immer war er dunkel, fast schwarz, eher wie ein Schatten. Langsam gewöhnte ich mich an diesen Anblick und redete mir ein, dass es ein Baum sein müsse. Manch einer, den ich um Rat fragte, sagte es könne auch eine dunkle Energie sein, sowas wie ein Dämon. 

Aber da ich nie das Gefühl von Bedrohung oder gar Angst hatte und sowieso nur bedingt an Dämonische Sachen glaube, kam das für mich gar nicht in Frage, diesen Gedanken für mich weiter zu spinnen…ich glaubte eher an einen Wächter, vielleicht ein Elementarer oder ein Blick in eine längst vergangene Zeit.
An diesem besonderen Tag aber, betrat ich meinen Wald wieder, wanderte mit meinem Stab und Rucksack wieder zu meinem Platz im Wald. Als ich eine kleine Brücke überquerte, stand dort ein großer Mann, ganz in schwarzer Kleidung mit einem Hut. Zwei große Schwarze Hunde hatte er dabei, die unter ihm im Wasser des Baches tobten. Eigentlich normal, deshalb grüßte ich freundlich und wanderte an ihm vorbei, ohne weiter das Spielen der Hunde zu beobachten. 

Aber nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass dieser Mann hinter mir herging, seine Hunde hatte er inzwischen an der Leine. Immer noch nichts, worüber man sich Gedanken machen müsste. So setzte ich meine Wanderung fort, allerdings nicht so entspannt wie sonst. Ab und zu schaute ich mich um, und sah ihn immer noch, im selben Abstand hinter mir.  Ganz langsam fühlte ich mich dann doch unwohler. Egal wie schnell meine Schritte wurden, der Typ war immer im selben Abstand hinter mir. 

Irgendwann begann ich immer schneller zu gehen, aber immer noch blieb dieser Abstand zwischen uns, und erst, als ich in einen schmaleren Weg einbog, wurde die Reichweite zwischen dem schwarz gekleideten und mir geringer, wie auch immer der das gemacht hatte, er kam näher. 

Langsam wurde es mir unheimlich, außerdem wollte ich in keinem Fall, dass der mir zu meinem heiligen Platz im Wald folgte oder diesen womöglich noch sieht. So ergriff ich die Gelegenheit, weil ich mich ziemlich gut auskannte, und rannte wie eine Furie, einen kleinen versteckten Trampelpfad der zwischen zwei großen Ilex Büschen vom Weg ab zeigte, geradewegs den Berg hinauf.
Das schlimme daran, ich hatte das Gefühl die Angst sprichwörtlich im Nacken zu haben…

Ich wurde das Gefühl nicht los, das er immer noch hinter mir war. Wie gehetzt fühlte ich mich, beim wahrsten Sinne der Worte, die Angst im Nacken.  Als ich oben auf dem Hügel ankam, hätte ich mir meine Lunge festhalten müssen, damit sie nicht rausfällt, denn jeder Atemzug tat weh und ich war fix fertig.  Ich bin und war nie besonders sportlich, welch ein Glück, zumindest Nichtraucher zu sein. Kurz aber völlig außer Atem, schaute ich mich um. 

Ich sah glücklicherweise nichts mehr von diesem Mann und seinen Hunden. So lief ich schnellstens weiter, so gut es eben ging, zu meinem Platz am Hügelgrab, von dem ich einen guten und geschützten Überblick hatte.  Wenn man nicht wusste, wo genau es lag, war man dort fast unsichtbar. Dennoch konnte man die Wege von dort gut überblicken. 


Ich lies mich Atemlos fallen, nein, ich rutschte förmlich mit meinem Rücken am Baum gelehrt, diesen runter und landete auf meinem Hintern. Denn mein Unsportlicher Kreislauf fand das alles gar nicht so nett. Und mir wurde  Schwindelig. Ich sah lila Punkte und versuchte langsam zu atmen. 

Ab diesem Zeitpunkt, weiß ich nur noch, dass eine grauschwarz gekleidete Gestalt über mir stand, mich ansah, den großen Hut abnahm und mir sagte, ich solle nicht vor dem weg laufen, das würde eh keinen Sinn machen.  Er wäre Wodan, auch Odin genannt.

Meine Erinnerung dazu ist bis heute Lückenhaft, ich kann mich an Bilder erinnern die er mir zeigte, es waren leider keine schönen Bilder. Bilder eines Stammes, meines Stammes, der komplett ausgelöscht wurde.  Bilder dieses Ortes an dem ich mich gerade befand. Bilder von Feuer und Tod. Ich sah eine junge Frau, die einen Schwur leistete, viele Feuer und viel Schmerz…dass alles innerhalb weniger Sekunden.   
Bevor ich aber so richtig verstand, was da mit mir passierte, zeigte er mir meine heutige Bestimmung, teilte mir einiges mit, welches ich im Herzen behalte und geheim.  Ich weinte ganz heisse Tränen, daran erinner ich mich noch gut. Er schenkte mir eine "Gabe" , wie er sagte. Dann wurde es nebelig und ich sah wieder bunte Farben, wie ein Regenbogen, um mich herumtanzen. 

Irgendwann trat mein rationales Bewusstsein wieder an seinen Platz und machte mir klar, dass es sich hierbei um so etwas wie „Einbildung“ handeln musste. Dennoch, mein Gesicht war nass von Tränen und meine Nase lief unaufhörlich.
Natürlich war es das, Einbildung, was auch sonst?! Oder etwa doch nicht? !

Ich beruhigte mich, versuchte langsam zu atmen und schaute mich um, niemand war da. Ich war alleine. Auch auf den Wegen war kein Mensch zu sehen oder zu hören.
Der Schatten Mann war nicht mehr da. Gut. Ich räucherte aber blieb an diesem Tag nicht so lange wie sonst. Bei meinen nächsten Besuchen war wieder alles , wie ich es kannte.

Ein bisschen war ich darüber erleichtertet, das ich an meinem Platz erst einmal keinen Besuch hatte .
Aber wenige Wochen später, beobachtete ich einen alten Mann, ziemlich flink, den Hügel zu meinem Platz, an dem ich saß, hinaufspazieren. Einen Hut trug er und einen Wanderstab. Kein Hund. Naja, der machte mir keine Angst. Eher neugierig. So zielstrebig, wie er heraufwanderte, quer durch den Wald, war mir ganz klar, dass er zu dem Hügelgrab wollte, an dem ich saß und räucherte. 

Als er mich am Baum gelehnt entdeckte, blieb er stehen, aber er schien irgendwie nicht überrascht, er grüßte freundlich und fragte gar nicht, was ich den seltsames hier oben tat. Nein, ganz im Gegenteil. Wenn mich in späteren Jahren ab und an mal die Geocachter bemerkte, dann verflüchtigten der sich entweder ziemlich schnell oder fragte meist ziemlich überrascht, was ich tat.
Dieser alte Herr da, für ihn schien es nicht wichtig zu sein.
Er erzählte mir frei weg, wie einer alten Bekannter, das er hier sein ganzes Leben schon nach dem Rechten schauen würde, denn dies wäre ja eine alte Grabstelle. Er wäre seit seiner Kindheit hier oben und käme ab und zu mal zurück.

Ich weiß noch, dass ich seine Ausssage sehr seltsam fand, weil ich bis dato schon viele Male zu den unterschiedlichsten Zeiten an diesem Ort war und nie hatte ich ihn auch nur gesehen. Es gab nur zwei Wege hier herauf.

Dieser alter Mann, mit Stab und Hut, hier mitten im Wald wäre mir doch  aufgefallen…oder nicht.? Nunja…kann ja sein, das wir uns immer wieder verpasst hatten.
Ich erzählte ihm, das ich auch schon einige Jahre hierherkam, um zu „meditieren“ (was auch sonst sagen?) und er nickte einfach nur. Ich weiß noch, dass er ganz am Anfang unseres Gesprächs gefragt hatte, ob er stört und ich es verneinte, obwohl er es ja eigentlich tat. Ich erzählte ihm nur kurz wo ich herkam und er nickte nur freundlich. Das ich hier sass, um auf diese Gräber  " aufzupassen" , das fand er gut und betonte das auch und seine Augen flackerten dabei ziemlich jugendlich. Er hinterlies mich grinsend, denn dieser alte Mann hatte eine sehr positive Ausstrahlung.

Ohne sich dann weiter aufzuhalten, sagte er mir:
Wir sehen uns bestimmt wieder und drehte sich dann, um wieder den Hügel abwärts zu laufen. Seltsam waren dann zwei Dinge. 

Nach einigen Metern, war er einfach verschwunden und ich habe ihn nie wieder gesehen…irgendwie habe ich nach ein paar Minuten und weiteren Minuten, als mein Räucherwerk dann glimmte, auf die Versteckte Kamera gewartet…es war eine sehr komische Situation, die für mich mehr Fragen aufwarf, als Antworten. Er war einfach weg! Ich hatte ihn ja schon von weitem herauf kommen gesehen und er tat sich dabei nicht ganz so leicht. Und nun war er auf selbigen Pfadt wieder zurück gewandert...wo war er hin?!


Er war hier heraufgewandert und hatte sich ausschließlich mit mir unterhalten, er hatte dem Grab keine Aufmerksamkeit geschenkt.
Von diesem Tag an, wusste ich, das mir in diesem Wald, nie etwas passierten würde. 

Es war etwas was ich nicht weiter erklären kann, ich wusste einfach, das ich beschützt wurde. Ich wanderte immer wieder zu dem Grab, sah auch später immer wieder den Nebelgrauen am Baum lehnen. Heute, egal an welchen alten Ort ich mich befinde, er ist immer in der Nähe. Er, der mir freundlich und wissend zunickt, den Hut tief im Gesicht. Immer grüße ich zurück. Seit her weiß ich, ich werde geschützt…und ab und an, sehen andere, dich mich begleiten ihn auch....

Donnerstag, 5. April 2018

Urlaub bei der Nordseehexe....

Auch wenn es vieleicht nerven sollte, weil ich es hier auf dem privaten Blog, wie auch auf meinem Blog vom Hexenhof poste, so möchte ich es doch aller Welt zeigen!  Und bitte sagt es weiter:



Bei uns auf dem Hof kann man nun auch "ganz normal" seine Ferien verbringen, ohne ein Seminar oder Workshop zu machen. Wir haben nun unser kleines Ahnenhäuschen so umgebaut, das bequem 2 Personen dort Urlaub machen können.
Ich freue mich über die neue "Hexenküche" mit den vielen kleinen Details und vorallem natürlich der Sammlung "Hexenkochbüchern" , die ich meinen Gästen zur Verfügung stelle. Alles haben wir in Eigenarbeit hergestellt und werden es sicherlich mit der Zeit noch schöner machen.
Wir haben uns für ein Klappbett entschieden, welches wir hochklappen können, wenn wieder einmal eine Gruppe im Haus ist und den Platz benötigt. Für unsere Urlaubsgäste bleibt es aber heruntergeklappt.

 
Wahlweise kann man im Doppelbett am Kräutergarten Fenster schlafen, oder die Leiter hinauf steigen, um unter dem Dach zu Ruhe zu kommen. Dort ist es auch ziemlich kuschelig.
 

Der große und helle Wohnraum bietet das Gefühl, mitten in der Natur zu sein und von dort lässt es sich wunderbar weit schauen. Der gemütliche Hängesessel eignet sich hervorragend zum lesen und relaxen.....( ich hab´s ja schon ausprobiert)

Das Ahnenhäuschen von aussen. Bei schönen Wetter lässt es sich gut dort draussen sitzen.
Bei uns gibt es nur Weite , Wind und die Wiesen. Und wer diesen Blog regelmäßig liest, kennt ja schon ein wenig die Umgebung.

Im Sommer sind natürlich die Gäste des Hexenladens da und es gibt verschiedene Seminare, die vorne auf dem Hof stattfinden. Aber davon bekommt ihr im Haus nichts mit und habt auf der anderen Hofseite eure Ruhe. 

Ach ja, keine Tiere, da wir auch Gäste haben, die Allergiker sind und wir viele Katzen auf dem Hof haben , die sich nicht mit Hunden vertragen.

Weitere Fragen beantworten wir gerne über Mail. 

Kosten: Haupsaison 1.06 - 1.10 
60.- am Tag +Endreinigung und Kurbeitrag
( weiteres über Mail)


Dienstag, 27. März 2018

Ostern und Werbung

Momentan ist es eher ruhig um mich bei Facebook, wie auch hier. Es gibt viel zu tun, die Osterzeit beginnt diesmal sehr früh. Dazu kommen einige Online Aufträge und Arbeiten vor Ort. Auch auf meinemYoutube Kanal ist es ruhig, aber ich arbeite daran einen neuen Film aufzunehmen. Versprochen!
   
Ganz fleißig sind wir dabei unser Ahnenhäuschen für Feriengäste vorzubereiten. Es ist ein wenig anders, als wenn wir Seminarteilnehmer/innen beherbergen. Also haben wir nun gewerkelt und umgestellt und hier und da etwas verändert, um flexibler sein zu können. Jetzt ist es möglich das wir auf nichts von beiden verzichten müssen und unsere Gäste einen gewissen Komfort haben können.
Wunderbarerweise erhielt ich vor einiger Zeit eine Anfrage von der  FimaTropilex, ob ich nicht Lust hätte ihren Hängesitz oder eine Hängematte zu testen und darüber zu bloggen. Sie würden mir einen kostenlos zur Verfügung stellen. Ich sah das als ein Kompliement und sagte zu. Wir haben dann beschlossen, den Hängesitz für unsere Gäste zur Verfügung zu stellen, aber nicht, bevor ich ihn selbst einmal ausprobiert habe.

Es ist sehr gemütlich und eignet sich wunderbar zum Lesen und zum „abhängen“, beim wahrsten Sinn des Wortes. Ich hatte vor einiger Zeit schon mal einen Hängesessel für den Garten, den ich sicherlich wieder nutzen werde. Es macht einfach Spaß darin zu relaxen. 
Getestet und für mega gut befunden! DANKE AN TROPILEX!

Ihr könnt ihn natürlich gerne einmal selbst ausprobieren, wenn ihr bei uns Urlaub machen möchtet. Wir werden unser Häuschen ab Ende April an zwei Personen vermieten. Dazu fragt bitte bei uns per Mail an. Wir freuen uns auf neue Gäste und nette Leute!

 
 Die ersten sonnigen und trockenen Tage werden nun genutzt, um draußenzu werkeln und die Schäden von Wind und Wasser zu reparieren. Des Weiterenhat Chris nun wieder einen kleinen Job, zweimal die Woche. So bin ich ab und an wieder ganz alleine auf dem Hof, was ich, ehrlich gesagt, mal sehr genieße. Dennoch arbeite ich am liebsten mit ihm zusammen, sind wir doch ein ziemlich gutes Team. 
 
Ich kann es kaum erwarten, wieder in der Sonne zu sitzen, um zu malen oder andere kreativ magische Dinge zu tun. Durch den Kräutergarten zu führen und mit Gruppen  zu arbeiten. Ostern naht und mit ihm die neuen und alten Gäste, die an der Küste ihren Urlaub verbringen. Wir haben an den Feiertagen ganz normal geöffnet. Ostermontag natürlich nicht, da freue ich mich auf meine Kinder und Enkelkinder.

Ein kleines Familientreffen mit den Ur Großeltern und den Enkelkindern. Ostern eben. Nur unser Töchterlein aus dem fernen Bayern, die werden wir wohl erst im Sommer wiedersehen. Aber es läuft gut bei ihr und das ist das Wichtigste.

Langsam werden wir dann auch unsere  Privaträume umgestalten, aber erst im nächsten Winter, wenn wir sicher sind, dass die junge Dame auch wirklich im Süden bleibt, aber noch mehr, weil wir vorher wohl gar keine Zeit dazu haben werden. 

Die Ferien in Niedersachsen und NRW sind nun auch hier angekommen und täglich bastele ich Kräutersäckchen und zwischenher berate ich im Laden. Jetzt muss es nur noch ein bisschen Wärmer werden, dann hat Ostara den Winter vertrieben.
Bald kann ich auch im Zaubergarten alles wieder vorbereiten. Ich bin gespannt, welche Pflanzen wiederkommen und welche nicht.

....Euch eine wunderschöne Osterzeit!

 

Dienstag, 20. März 2018

Ostara Ritual Wochenende

Das erste Zauberfrauen Treffen in diesem Jahr gestaltete sich komplett anders als von den meisten von uns erwartet und ich muss gestehen, dass ich mich schwertue, dies erste Treffen in diesem Jahr, in Worte zu fassen. 
Die Magie, die an diesem Wochenende gewoben wurde, ist so stark und kraftvoll, dass man dabei sein musste, um sie zu verstehen. Man muss es selbst erlebt haben, um das zu fühlen und zu sehen, was wir gesehen und gefühlt haben. Jede von uns, ohne Ausnahme, kann dies bestätigen. 
  
Wir hatten mit Frühling gerechnet aber schon ein paar Tage vorher zeichnete sich die Minus Temperaturen ab. Ein kalter Wind kam hinzu.
Der Ostwind, der um den Hof wehte, wie ein Drachen, der seine Kreise enger zu ziehen drohte, der an Türen und Fenster zog und zerrte, der hätte eher ein Samhain Ritual gewollt, als ein buntes Frühlingsfest. Wie ein wildes Tier, das auf seine Beute lauerte, so kam es uns vor. Es zog und zerrte, knarrte und knurrte, es schaukelte ,wie als säße man auf einem Schiff. 
Aber wir stellten uns dagegen und kämpften für das Recht ihn zu vertreiben.
Mit Hilfe des Hofwächters, den fast jede an diesem Wochenende sah, der uns beistand und uns schütze, taten wir, was Hexen tun: 

Magie weben...
Starke Magie...
Für uns, 
für die Erde 
und für die Frauen. 

Frauenkraft und Hexenkunst in seiner Uralten und Ureigenen Form! 
So etwas ist nur in einer Gruppe von strakten, selbstbewussten und kraftvollen, wissenden Hexen möglich. Ich will und darf leider nicht ins Detail gehen, aber nur so viel: 


Wir webten Geschichten. Unsere Geschichten. Frauengeschichten. In kleine Zauberbeutel webten wir sie ein, als Gabe und Geschenk für Frauen an Frauen. Noch sind sie nicht fertig und es wird lange dauern, bis eine jede ihre Geschichte gewebt und eingesponnen hat. Aber wir haben Zeit. Dieser Kreis ist eine Schwesternschaft geworden, ein alter „Hexen Zirkel“, spätestens nach diesem Wochenende, ist mir das klargeworden.


Ich erhielt dieses Ritual des „Geschichte bewahren und einspinnen“ ,vor einigen Tagen, von den alten Weberinnen geschenkt, genau wie ein Zauberlied, das wir im Kreis trommelten und sagen. Ich bin immer wieder sehr dankbar das ich diese Gabe habe, Vermittlerin der Geister und der alten Frauenmagie sein zu dürfen.
Wir riefen die Kraft der Göttinnen, die später zur Macht und Magie wurden. Wir benannten ihre Namen und riefen ihre Macht zu uns in den Kreis, wir sangen, und riefen sie. 

Sie tanzten um uns im Kreis und verlachten den bösen Drachen draußen. Baba Yaga lachte dabei am lautesten und eine nach der anderen hörte auf zu trommeln und stimmte in dies Lachen der Göttin mit ein. Eine Wahnsinns Energie! 

Sie war so einspannend und umwob uns so sehr, das eine der Hexenschwestern sich in der Nacht nackt nach draußen begab, frierend, aber aus tiefster Dankbarkeit an den Gehörnten und dem Schutzgeist. Der freute sich bestimmt darüber. Welch ein Opfer bei diesem Wind! Und welch ein Hallo von den anderen Frauen. Respekt! 


In der Samstagsnacht waren alle danach ziemlich früh im Bett. Mit früh meine ich, vor Mitternacht. Hatten wir Eier gestaltet, Eier blutrot gefärbt und dann diese irre Magie am Abend gewoben. Und alle schliefen in dieser Nacht gut, kein Wind zog mehr an den Fenstern und kein Wintergeist wollte mehr zu uns hinein. Und am Morgen saßen alle sichtbar erleichtert und fröhlich beim Frühstück.
 Wir trafen uns danach wieder im Kreis unseres Ostara Altares. Wo wir unsere handbemalten Eier bestaunten und einsammelten. Der Redestab ging von einer zu anderen und wieder woben wir Magie. 


Dann ging es in den noch schlafenden Zaubergarten, der Wind hatte sich tatsächlich etwas gelegt. Um das Blut der Göttin der Erde zu opfern. Diese und unsere Projekte fruchtbar zu machen und auf einen guten Weg zu bringen.
 
"Die erste Mensis der Göttin sorgt nun für die Fruchtbarkeit auf der Mutter Erde.

 Möge sie fruchtbar werden, wachsen und gedeihen, wie auch unsere Vorhaben auf Fruchtbaren Boden gedeihen sollen!

Mit ihren Begleitern dem Hase und dem Huhn, schreitet sie nun über die Erde, damit alles aus dem Schlafe erwacht. 

Wir vergießen das besprochene und geweihte Blut der Göttin, symbolisch für das Blut aller Frauen, um das Land und unsere Arbeit und Wünsche fruchtbar zu machen. Auf das unsere Magie wirksam werde!"


Mit diesen Wünschen goss eine jede das Blut der Göttin über den Altarstein. Dann wurde unser Hexenkreis aufgelöst mit einem Segensspruch für eine gute Heimreise.
Immer noch bin ich ganz verzaubert, von diesen ganzen Energien und freue mich über das Geschenk der Weberinnen, das ich weitergeben durfte und das wir als Hexenkreis für uns bewahren werden. 


Danke an die Zauberschwestern und an meinen wundervollen Mann, der uns immer so gut umsorgt, mit uns lacht und für uns der gute Geist ist.